Psychologie, Hilbert, Eddington, Lichtgeschwindigkeit, Raumkrümmung, Physik

WIEVIEL PSYCHOLOGIE STECKT IN DER PHYSIK?

Wieso gilt eine wissenschaftliche Theorie eigentlich als richtig oder falsch? Wenn Sie glauben, dass es dabei nur darauf ankommt, ob physikalische Beweise oder Gegenbeweise vorliegen oder nicht, muss ich Sie enttäuschen. Das ist nur die halbe Wahrheit.

Den Rest finden Sie im Reich der Psychologie …

Anerkennung dringend gesucht!

Die Geschichte Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie beispielsweise ist voller Emotionen und spektakulärer Beweismittel – aber ob daraus die richtigen Schlüsse gezogen wurden, steht buchstäblich in den Sternen.

Als Einstein zwischen 1912 und 1915 im Ringkampf mit der Mathematik seiner berühmten Theorie Schritt für Schritt immer näher kam, war das eine enorme gedankliche Leistung – und harte Arbeit. Er schrieb: „Ich beschäftige mich jetzt ausschließlich mit dem Gravitationsproblem. Das eine ist sicher, dass ich mich im Leben noch nicht annähernd so geplagt habe. Rauchen wie ein Schlot, arbeiten wie ein Ross, Essen ohne Überlegung und Auswahl, Spazierengehen leider selten, schlafen unregelmäßig.“

Gegen Ende 1915 wurde der Stress umso größer, als Einstein klar wurde, dass der berühmte Mathematiker David Hilbert auf seine Ideen aufmerksam geworden war. Ab sofort war Einstein getrieben von der Angst, dass der brillante Hilbert ihm noch zuvorkommen könnte beim Aufstellen der Gleichungen, die später als „Einsteinsche Gleichungen“ in die Geschichte eingehen sollten.

Mit den Gleichungen war Einstein praktisch am Ziel. Er war von der Richtigkeit seiner Berechnungen überzeugt und konnte vor Herzklopfen nicht schlafen, als er mit seiner Theorie eine beobachtete Anomalie der Umlaufbahn des Merkur um die Sonne korrekt berechnen konnte. Aber dennoch stand noch die offizielle, allgemeine Anerkennung aus. Der Ritterschlag fehlte noch. Und den konnte damals nur die führende Institution von Wissenschaftlern jener Zeit, die Royal Society in London vergeben. Auch wenn vermutlich keiner der Mitglieder die Einsteinsche Relativitätstheorie überhaupt verstand!

Was fehlte, war jedenfalls eine unabhängige Bestätigung seiner Theorie, ein Beleg, der von der Royal Society anerkannt wurde. Etwa fünf Jahre lang versuchten mehrere Wissenschaftler, die Relativitätstheorie durch Messungen von Naturphänomenen zu belegen oder zu widerlegen. Z.B. durch die Messung der Ablenkung von Sternenlicht durch die Gravitation unserer Sonne. Das war jedoch nur bei einer totalen Sonnenfinsternis möglich.

Der Moment, ab dem Einstein recht hatte

Der erste Weltkrieg machte es damals nicht leicht, auf dem Globus umherzureisen, um geeignete Sonnenfinsternisse zu vermessen. Da wurden auch schon mal Wissenschaftler als feindliche Spione festgesetzt, weil ihre merkwürdigen Messinstrumente Verdacht erregten – so passierte es dem Astronomen Erwin Freundlich auf der Krim 1914!

Aber Ende 1919 war es dann soweit. Dem jungen britischen Physiker Arthur Eddington gelang eine Expedition zu den abgelegenen Orten Sobral in Brasilien und Principe vor der westafrikanischen Küste. Zunächst störte das schlechte Wetter die Messungen, nur ganz wenige glückten. Die Fotoplatten aber wurden anschließend von der Hitze des Klimas stark beeinträchtigt. Die Auswertung der Ergebnisse war darum äußerst diffizil – und leider gar nicht eindeutig.

Dann aber ließ Eddington ein den gewünschten Ergebnissen widersprechendes Foto einfach weg (erst im Nachhinein stellte sich dies als gerechtfertigt heraus) und so passte es ganz gut: Einstein hatte eine Ablenkung des Sternenlichts von 1,7 Bogensekunden vorausgesagt und etwa dieser Wert konnte nun aus den Messdaten herausinterpretiert werden.

Eddington reiste nach London und präsentierte seine Ergebnisse am 06.11.1919 vor der Royal Society. Die führenden Physiker der Welt waren anwesend, darunter auch der berühmte, 84-jährige Lord Kelvin.

Eddington machte seine Sache gut, er trat entschieden und überzeugend auf und referierte, dass seine Messungen die neue Gravitationstheorie von Einstein bestätigten. Diese Aussage hatte eine ungeheure Wirkung: Wenn Einstein recht hatte, galt im Universum nicht die Newtonsche Physik, sondern die Einsteinsche!

Alle Anwesenden waren sich der Dimension dieser wissenschaftlichen Umwälzung bewusst, und einige der älteren Koryphäen verweigerten prompt ihre Zustimmung, Lord Kelvin verließ sogar erschüttert den Raum. Doch die anderen reagierten enthusiastisch.

Am nächsten Tag titelte die New York Times: „Einsteins Theorie triumphiert“ – und darunter: „Sterne nicht dort, wo erwartet, aber niemand muss sich Sorgen machen.“

Ab diesem Moment hatte sich Einsteins Theorie durchgesetzt.

Psychologie entscheidet über richtig oder falsch

Dass die Messergebnisse damals durchaus anzuzweifeln waren? Egal. Dass die Überzeugungskraft der Ergebnisse ganz wesentlich von Eddingtons Präsentationskünsten abhingen? Ach, kommen Sie! Dass kaum einer die Theorie überhaupt verstand? Was soll’s! Und dass man bis heute die von Einsteins Theorie vorhergesagten und in der Natur gemessenen Ergebnisse auch ganz anders interpretieren kann, als es Einstein und alle anderen Wissenschaftler damals und auch bis heute tun? Geschenkt!

Anstatt nämlich die Ablenkung mit einer Raumkrümmung zu interpretieren, können Sie auch genauso gut eine variable Lichtgeschwindigkeit annehmen. Einstein selbst hatte diese Idee 1911 sogar erwähnt. Die Wissenschaft hat diese vielleicht beste Idee des 20. Jahrhunderts seitdem konsequent übersehen. Sie würde eine einfachere und logischere Interpretation der Allgemeinen Relativitätstheorie ermöglichen, die die kosmologischen Daten viel besser beschreibt. Aber seit dem Triumph in der Royal Society von 1919 interessiert das niemanden.

Denn die ganze Wahrheit ist: Ob eine physikalische Theorie als richtig oder falsch gilt, hängt im Wesentlichen von einem soziologischen und psychologischen Prozess unter den Experten ab.

Glauben Sie’s oder glauben Sie’s nicht!

29 Gedanken zu „WIEVIEL PSYCHOLOGIE STECKT IN DER PHYSIK?“

  1. „Variable Lichtgeschwindigkeit“ ohne „Raumkrümmung“? Wie soll das funktionieren? Ist nicht die „Raumkrümmung“ die notwendige Voraussetzung für „variable Lichtgeschwindigkeit? Habe ich da etwas missverstanden?

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Unzicker,
    Soziologie und Psychologie sind der Physik untergeordnet.
    Das Geheimnis des Erfolges basiert auf Resonanz.
    Resonanz erfordert, dass mehr als eine Person verstehen muss,
    welche Bedeutung wissenschaftliche Entdeckungen haben.

    Nachdem Sie sehr exakt erläutert haben, dass die Lichtgeschwindigkeit variabel ist, bleiben tatsächlich zwei Fragen offen:
    1. Wodurch verändert sich die Lichtgeschwindigkeit konkret?
    2. Was bedeutet diese Veränderung für den Durchschnittsbürger?

    Beste Grüße
    Angelika Wittig

  3. Die Alternative zur
    Variablen Lichtgeschwindigkeit ( mit und ohne) Raumkrümmung :
    Formel :
    U Anzahl e f / c² = h / Lambda² = f² in der Masse.

    Watt / Lichtgeschwindigkeit² in der Masse =
    Plancksches Wirkungsquantum / Lambda² in der Masse =
    Frequenz² in der Masse eines Halbwellendipols.
    Lamba² = Wellenlänge ².
    Die Gleichung konnte bisher noch von keinem Physiker widerlegt werden.
    Denn :
    Frequenz ist Eigenschaft der Masse, nicht des Lichts.
    Frage von Angels Büttgen :
    2. Was bedeutet diese Veränderung für den Durchschnittsbürger?
    Antwort : E ist nicht = mc².

  4. Hallo Frau Wittig,

    vielen Dank für Ihre Unterstützung. Mein obiger Beitrag zielt – anders formuliert – auf eben diese Frage ab:

    Wodurch verändert sich die Lichtgeschwindigkeit konkret?

    Über eine plausible Antwort seitens Herrn Dr. Unzickers würde ich mich freuen.

    1. Zunächst kann man natürlich einfach feststellen, dass die massen die Lichtgeschwindigkeit beeinflussen, und zufrieden sein, dass das Gravotationsgesetz sich so ergibt. Eine tiefere Begründung für dieses hat z.B. auch Newton nicht gegeben. Die Frage ist aber trotzdem berechtigt, mit welchem Mechansimus das verständlich werden könnten, und sie beschäftigt mich auch. Sicherlich muss man dabei besser verstehen, wie sich Wellen und Teilchen allgemein verhalten und evtl dieses Modell sogar hinterfragen. Ich selbst beschäftige mich in dieser Richtung, indem ich von den Arbeiten von de Broglie ausgehe, kann aber noch nichts fertiges präsentieren.

  5. Sehr geehrter Herr Gerwing,
    vielen Dank für Ihre Antwort.
    Kurz, knapp und sehr beeindruckend.
    Ich kann tatsächlich etwas damit anfangen.

  6. Sehr geehrter Herr Dr. Unzicker,
    Ihre Antwort lässt hoffen, weil sie mutig und ehrlich ist.
    Ihr Ansatz, das Verhalten von Wellen und Teilchen zu hinterfragen und eventuell neu zu definieren, ist ausgezeichnet.
    Ihre Ergebnisse hierzu erwarte ich mit Spannung.

    Vielen Dank.

  7. Hallo, ich kann mich Frau Wittig nut anschließen. Was genau bedeutet „Verhalten“ von „Teilchen“ (welches Teilchen?) und „Welle“ (welche Welle?) Welches Verhalten, wann, wo und wie lautet die Frage, mit der man das wie geartete Verhalten von Welle und Teilchen hinterfragt?

  8. Sehr geehrter Herr Büttgen, sehr geehrter Herr Gerwing, sehr geehrter Herr Unzicker,
    noch einmal möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Fragestellung und die Beantwortung meiner Fragen bedanken.
    Da ich keine andere Adresse als diese von Ihnen kenne, muss ich diesen Blog nutzen.
    Hier kommt nun also meine eigene Antwort auf die oben aufgeführten Fragen, die Sie hoffentlich erreicht:
    1. Wodurch ändert sich die Lichtgeschwindigkeit konkret?
    Durch die negative Beschleunigung (=Verzögerung). die von der Gravitationskraft verursacht wird.
    Laut Feynman wird die Kraft als Veränderung der Geschwindigkeit innerhalb eines Zeitintervalls definiert.
    Diese Veränderung wird durch die Eigenleistung eines Elektrons, stellvertretend für jede beliebige Masse, verursacht.
    Die Eigenleistung eines Elektrons kann mit der Kepler-Formel für die Schwerebeschleunigung eines Körpers ermittelt werden:
    g = M*G/r^2
    Durch diese Leistung entsteht eine Massendifferenz, die das Licht dazu bringt, seine Frequenz zu ändern/anzupassen.
    Da die Frequenz der Kehrwert des Zeitintervalls ist, verändert sich das Zeitintervall ebenso wie die Frequenz.
    Es entsteht ein Zeitraum innerhalb dessen sich Photon und Elektron in Resonanz befinden.
    Eine Interferenzdauer.
    Die Interferenzdauer entspricht der Wellenlänge des Elektrons dividiert durch die Vakuumlichtgeschwindigkeit.
    Hieraus erfolgt, dass das Licht seine Geschwindigkeit nicht kontinuierlich sondern rhythmisch verändert.
    Es legt einen Weg zurück und macht dabei Pausen.
    Ohne diese Pausen könnte es seine Geschwindigkeit nicht verändern.
    Die Pausen verursachen die Energiedifferenz, die für eine Wirkung notwendig ist. (Feynman, „die Mühelosigkeit, Energie abzuzapfen“)

    2. Was bedeutet dies für den Durchschnittsbürger?
    Wenn E ungleich mc^2, bedeutet dies, dass es nicht erforderlich ist, sich mit Lichtgeschwindigkeit fortzubewegen, um das Licht anzuhalten.
    (Einstein beschreibt dies mit dem Gedankenexperiment „Ritt auf einem Lichtstrahl, einem zweiten folgend“)
    Hieraus erfolgt, dass es für jede Leistung einen optimalen Weg gibt.
    Im Umkehrschluss also eine ideale Prozesszeit, die es ermöglicht, das natürliche Licht zur Zusammenarbeit zu motivieren.
    Zusammenarbeit ist gleichbedeutend mit Resonanz.
    Das Arbeitsergebnis wäre dann das magnetische Moment des Elektrons, die Interfernzdauer. (Feynman, QED…, Licht interferiert mit sich selbst)
    Ein Durchschnittsbürger, gleich ein hart arbeitender Mensch, könnte somit Einfluss darauf nehmen, wie viel Kraft er durch seine Arbeit verliert.
    Wählt er den besten Weg und die optimale Zeit für diese Arbeit, wird sein Energieverlust durch das natürliche Licht wieder ausgeglichen.
    Der beste Weg und die optimale Zeit basiert immer auf dem Faktor für die Frequenzänderung.
    Dieser Faktor entspricht dem magnetischen Moment des Elektrons.

    Ich wünsche Ihnen und Herrn Dr. Unzicker ein erfolgreiches Neues Jahr.

    1. Die Frage nach dem Mechanismus für die Änderung von c ist schon berechtigt, obwohl ich sie noch nicht beantworten kann. Im Sinne des Machschen Prinzips müssen sich alle Massen im Universum auf das lokale c auswirken. Ich denke da am ehesten, der Weg, den de Broglie in seiner Doktorarbeit eingeschlagen hat, könnte erfolgreich sein. Er diskutiert hf=E=mc^2 und warum der zweite Term relativistisch zunimmet und der erstere abnimmt (Zeitdilatation). Das führt zu einer Reihe von interessanten Gedanken. Feynman ist im Vergleich dazu nicht so tiefgründig.

  9. Sehr geehrter Herr Dr. Unzicker,
    ich kann nur mit Ihnen übereinstimmen, was de Broglie betrifft.
    Ich tendiere allerdings mehr zu einer Veränderung der Masse, wenn ich den Formelansatz betrachte.
    Dennoch bin auch ich davon überzeugt, dass die Zeit eine wichtige Einflussgröße im Gesamtprozess ist.
    Über Feynmans Tiefgründigkeit kann ich mir kein Urteil erlauben,
    aber er hat es immer wieder geschafft, anderen Menschen die Schönheit innerhalb physikalischer Gesetze zu vermitteln.
    Auf die ihm eigene, pragmatische Art.
    Ich danke Ihnen für diese ausgezeichnete Antwort.

  10. Sehr geehrter Herr Dr. Unzicker,

    lassen Sie mich bitte darauf hinweisen, dass die Gleichung
    hf=E=mc^2
    falsch ist.
    Bei E=hf handelt es sich um Strahlungsenergie, während es sich bei E=mc^2 um „Massenenergie“ handelt.
    Physikalisch ist es unzulässig, diese beiden Energien gleichzusetzen.
    Viele Grüße Arthur Büttgen

  11. Es ist unzulässig, hf=mc^2 zu setzen, denn dann setzt man Äpfel mit Birnen gleich. Bei mc^2 handelt es sich um den Energiegehalt, der in einem Elementarteilchen „drinsteckt“, während bei „hf“ es sich um den Energiegehalt eines Licht- bzw. allgemeiner eines Strahlungsquants handelt.
    Man darf einem Strahlungsquant eben keine Masse zuordnen, weil ein Strahlungsquant schlicht und ergreifend keine Masse hat. Weder eine Ruhemasse noch sonst irgendeine Masse.
    Apropos „Ruhemasse eines Lichtquants“!
    Haben Sie schon mal Licht „in Ruhe“ gesehen? Lächerlicher geht es wohl kaum noch, oder?
    Aber so etwas kommt in der „modernen“ Physik vor!
    Und das Allerdollste ist, die Leute glauben auch noch daran, nehmen es noch für bare Münze! Denen kann man ja alles andrehen.
    Ein für allemal Schluss mit diesem himmelschreienden Unsinn:
    Bei den Materiefeldern, die sich Elementarteilchen nennen, handelt es sich um Lösungen der inhomogenen Helmholtz-Gleichung, bei der auf der rechten Seite die Raumladungsdichte als „Störfunktion“ auftritt, wärend es sich bei den Strahlungsquanten um Lösungen der homogenen Helmholtzgleichung handelt, bei der die Störfunktion =0 ist, es also keine Raumladungsdichte – und damit „Masse“ gibt.
    Mit anderen Worten:
    Es gibt keine Lichtteilchen, es gibt keine Photonen!
    Jetzt sind sie baff, was?
    Übrigens: Einstein hat in seinem berühmten Artikel: „Über den heuristischen Gesichtspunkt…“ auch in keinem Wort von „Lichtteilchen“ oder „Photonen“ gesprochen, sondern immer nur von „Lichtquanten“.
    Aber das Lösen von Differentialgleichungen – insbesondere der Helmholtz-Gleichung – gehörten ja – wie ich in einem anderen Beitrag in diesem Blog bereits erwähnte – gehörten ja sowieso nicht zu Einsteins Stärken bzw. das Lösen von Differentialgleichungen hat Einstein offensichtlich nie gelernt!

  12. Sehr geehrte Herren,
    de Broglie lag richtig.
    Begründung:
    Das Wirkungsquantum h definiert die kleinste in der Natur auftretende Energiemenge.
    Einsteins Formel E = mc^2 wurde ursprünglich als M=E/c^2
    aufgestellt.
    Zwar besitzt Licht keine Masse, es verhält sich aber zeitweise wie
    Masse, wenn es die Energiedifferenz innerhalb von Materie ausgleicht. In diesem Sinne sprach Einstein von Photonen.

    Somit müsste es Delta E = hf heißen.
    Verglichen mit M = E/c^2 entspricht dies h = Delta E/ f.
    Damit müssten Sie eigentlich beide etwas anfangen können.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allem Freude bei der Arbeit.

    1. Hallo Frau Wittig,
      leider muss ich Ihnen in so ziemlich allen Punkten Ihres letzten Beitrags widersprechen.
      Zunächst einmal: Bei „h“ handelt es sich nicht um eine Energie“menge“, sondern um eine Wirkungs- bzw. Drehimpuls“menge“. Das Elektron hat wohl den kleinsten in der Natur vorkommenden Eigendrehimpuls.
      De Broglie lag falsch!
      Egal, ob „E“ oder „Delta E“. „Strahlung“ darf und kann man keine „Masse“ zuordnen, genausowenig, wie es sich bei „Masse“ um „Strahlung“ handelt.

      1. Sehr geehrter Herr Büttgen,
        sie schreiben hier ständig, was Masse nicht ist.
        Was ist denn Masse Ihrer Meinung nach?

        Sie irren sich.
        De Broglie liegt richtig.
        Mehr habe ich hierzu nicht mehr zu sagen.

        1. Hallo Frau Wittig,
          eigentlich glaube ich, die Frage, was Masse ist, in diesem Blog bereits mehr als nur einmal beantwortet zu haben.
          Aber ich stelle fest, dass das nicht richtig rübetgekommen ist, bzw. man die Leute dort abholen muss, wo sich ihr Erkenntnisstand gerade befindet.
          Beginnen wir also bei Ihrer Erkenntnis, dass zur Erfassung der Natureigenschaften – insbesondere der Materie – nicht die Stringtheorie, sondern die Einheitliche Feldtheorie vonnöten ist. Zu dieser wichtigen Erkenntnis habe ich Sie noch beglückwünscht. Sie erinnern sich?
          Hier liegt auch schon die Antwort:
          Bei dem Phänomen „Masse“ handelt es sich auch um ein Feld mit ganz bestimmten Eigenschaften.
          „Masse“ ist ein elektromagnetisches Wirbelfeld, was sich um seine Zentralachse dreht (Spin) und dem – ganz wichtig! – das Phänomen „Ladung“ zugrunde liegt.
          „Masse“ ist also ein „Ladungsfeld“.
          Hierin unterscheidet sich das „Massefeld“ vom „Gravitationsfeld“ und vom „Strahlungsfeld“: Die letzteren beiden Feldarten sind jeweils frei von „Ladung“.

  13. Schade, dass Herr Dr. Unzicker sich so in Schweigen hüllt und sich offenbar nicht festlegen will, ob de Broglie mit seiner Gleichsetzung richtig oder falsch liegt.

  14. Unser Universum enthält also genau drei Arten von – elektromagnetischen – Feldern:
    1. Das Masse- oder Materie-Feld
    2. Das Gravitationsfeld
    3. Das Strahlungsfeld
    Diese drei Feldarten sind wie folgt zu „katalogisieren“:
    1. Das Massefeld ist ein elektromagnetisches Wirbelfeld (Spin) mit Ladung bzw. Raumladungsdichte
    2. Das Gravitationsfeld ist ein elektromagnetisches Wirbelfeld (ebenfalls: Spin) ohne Ladung bzw. Raumladungsdichte
    3. Das Strahlungsfeld ist ein elektromagnetisches Feld, welches sich geradlinig ausbreitet (also kein „Wirbelfeld“) und gleichfalls wie das „Gravitationsfeld“ keine Ladung bzw. Raumladungsdichte enthält.
    Zu der Abhängigkeit dieser drei Feldarten untereinander ist das Folgende zu sagen:
    Das Massefeld ist die (unmittelbare) Quelle des (jegliche Masse umgebenden) Gravitationsfeldes.
    Das Gravitationsfeld wiederum ist die (mittelbare) Quelle des Strahlungsfeldes. „Mittelbar“ deshalb, weil zur Entstehung eines „Strahlungsfeldes“ ein „Quantensprung“ notwendig ist:
    Ein Elektron, welches im Gravitationsfeld des Protons – oder allgemein: …des Atomkerns – von einer stabilen Bahn auf eine andere Bahn springt, emittiert ein Licht- bzw. allgemein: ein Strahlungsquant.
    Salopp kann man also sagen:
    Ohne Massefeld kein Gravitationsfeld, ohne Gravitationsfeld kein Strahlungsfeld.
    Nebenbei: Falls es einen Anfang des Universums tatsächlich gegeben hat, so liegt die Reihenfolge der Entstehung der Felder klar auf der Hand:
    Zuerst müssen die Materiefelder – mit ihren jeweiligen Gravitationsfeldern – existiert haben. Mit anderen Worten: Ein „riesiger“ „Haufen“ von wild umherschwirrender Elementarteilchen hat es am Anfang gegeben.
    Diese müssen sich dann zu Atomen gruppiert haben, d.h., die großen Protonen haben die vergleichsweise kleinen Elektronen zu Atomen „eingefangen“.
    Erst anschließend, nämlich nachdem die ersten Atome „zusammenrempelten“ und somit Quantensprünge auslösten, entstanden die ersten Strahlungsfelder bzw. Lichtquanten. Bei den Strahlungsfeldern handelt es sich um nichts anderes, als um freigewordene Gravitationsenergie.

  15. Strahlungsfeld ist Strahlungsfeld, Massefeld ist Massefeld und Gravitationsfeld ist Gravitationsfeld.
    Die Energien dieser drei Feldtypen kann man nicht beliebig gegeneinander austauschen.
    Genausowenig, wie man Strahlung Masse zuordnen kann, kann man so tuen, als ob es sich bei Masse um Strahlung handelt.
    PS: Eine Formel für die Gravitationsenergie gibt es bislang nicht in der Physik, aber keine Sorge: Mit der Einheitlichen Feldtheorie lässt sich diese berechnen.

  16. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    bevor Sie anfangen, sich mit der Abwertung anderer zu rechtfertigen:
    Sie habe mich nicht da abgeholt wo ich stehe.
    Da ich alles ernsthaft durchdenke, was die theoretische Physik betrifft, setze ich mich auch gründlich mit Ihren Aussagen auseinander.
    Ihre Lieblingstheorie der Felder kann die Anforderungen an eine einheitliche Feldtheorie nicht vollständig erfüllen.
    Sie beschreibt ausschließlich das Verhalten der Materie, nicht das Verhalten des Lichtes und schon gar nicht die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie.
    Teilchen aneinanderstoßen zu lassen, reicht nicht aus.
    Ansonsten wären die Forscher z.B. des CERN schon viel weiter mit der Vereinheitlichung.
    (Woraus besteht denn das abgestrahlte Lichtquant eigentlich?
    Wodurch wird es zum „Quant“)
    Wie können Sie die Äquivalenz von träger und schwerer Masse anhand von Feldern beschreiben?
    Wie die Umwandlung von potenzieller in kinetische Energie?

    Es tut mir leid, Sie sind, nach meiner Ansicht, noch nicht so tief in die Materie eingedrungen, um eine universelle Theorie aufzustellen.
    Ihre Theorie erinnert mich etwas an Heisenbergs Spinortheorie, die zwar nicht gänzlich falsch, aber dennoch nicht der Weisheit letzter Schluss war.
    Genauso ist es auch mit den Helmholtz-Gleichungen, die zwar ein sehr guter mathematischer Ansatz sind, aber leider nicht alles erklären.
    Ansonsten werde ich mich in diesem Blog nicht mehr äußern, weil es zu keiner brauchbaren Resonanz führt.

    1. Sehr geehrte Frau Wittig,

      Sie schrieben:
      „bevor Sie anfangen, sich mit der Abwertung anderer zu rechtfertigen:“
      Es geht hier nicht darum „andere abzuwerten“. Deshalb brauche ich mich auch für nichts zu rechtfertigen.
      Es geht hier darum, falsche Theorien und Denkweisen in der Physik zu entlarven, bzw. die richtige Theorie darzustellen.
      Dass mit Theorien und Denkweisen immer untrennbar Personen verbunden sind, liegt in der Natur der Sache.
      Wenn man sich mit einer falschen Theorie/Denkweise „abgewertet“ vorkommt, ist das sein eigenes Problem. Mein Tipp: Nur mit echten Erkenntnissen lässt sich das Problem lösen.

      „Sie habe mich nicht da abgeholt wo ich stehe.“
      Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wo Sie stehen. Ist z.B. die Stringtheorie immer noch eine echte Option für Sie, wie es anfangs schien? Klären Sie mich auf!

      „Da ich alles ernsthaft durchdenke, was die theoretische Physik betrifft, setze ich mich auch gründlich mit Ihren Aussagen auseinander.“

      Nur „durchdenken“ reicht leider nicht aus. Und meine Aussagen werden wohl missverstanden.
      „Mit Worten läßt sich trefflich streiten,…“ dichtete schon Goethe.
      Da hilft nur Mathematik: Wenn Sie die Physik wirklich verstehen wollen, dann müssen Sie sie mathematisch nachvollziehen.
      Leider kenne ich Ihren mathematischen Hintergrund nicht, sehr geehrte Frau Wittig und weiß nicht, ob Sie von Ihrem mathematischen Hintergrund her überhaupt in der Lage sind, alles nachzuvollziehen

      „Ihre Lieblingstheorie der Felder kann die Anforderungen an eine einheitliche Feldtheorie nicht vollständig erfüllen.“
      Kann Sie doch! Die einheitliche Feldtheorie sollte die „Lieblingstheorie“ aller Physiker werden!
      Aber nicht wegen mir, sondern weil die einheitliche Feldtheorie die Kerntheorie der gesamten Physik ist. Sie ist sozusagen die Mutter der Physik.

      „Sie beschreibt ausschließlich das Verhalten der Materie,“
      Das haben Sie, sehr geehrte Frau Wittig, sehr gut erkannt:
      In meinem Skript löse ich nur die inhomogene Helmholtz-Gleichung, das ist diejenige Helmholtz-Gleichung, die das Materiefeld und das Gravitationsfeld beschreibt.

      „nicht das Verhalten des Lichtes“

      das „Verhalten des Lichtes“ beschreibt die homogene Helmholtz-Gleichung. Diese habe ich in meinem Skript noch nicht gelöst. Aber ich arbeite dran.

      „und schon gar nicht die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie.“

      Das stimmt, das kann die einheitliche Feldtheorie auch nicht leisten. Die Feldtheorie beschreibt – wie in meinem letzten Blogbeitrag dargestellt – die drei Feldarten, die im Universum vorkommen: 1. Das Materiefeld, 2. Das Gravitationsfeld, 3. Das Strahlungsfeld
      Die Feldtheorie beschreibt also alles das „Seiende“ im Universum, das „ruhende“ Elementarteilchen.
      Will man jetzt auch noch das „bewegte“ Elementarteilchen hinzuziehen, kommt noch der Doppler-Effekt und die Newtonschen Bewegungsaxiome hinzu:
      Da „Bewegung“ ein Naturprinzip ist, kommt nur der allgemeine Doppler-Effekt in Frage, das ist derjenige Doppler-Effekt des bewegten Senders und des bewegten Empfängers. Ein zentrales Problem, was zu lösen ist, ist dasjenige der bewegten Gravitationsfelder: Wie sieht das resultierende Gravitationsfeld aus, wenn man zwei Gravitationsfelder miteinander überlagert?

      „Teilchen aneinanderstoßen zu lassen, reicht nicht aus.“
      Sehr geehrte Frau Wittig, Sie haben meinen Lösungen mal vorgeworfen, sie wären nicht konstruktiv. Diesen Vorwurf muss ich jetzt mal zurückgeben:
      Dann empfehle ich Ihnen, eine Liste zu erstellen über alle Möglichkeiten, die einen Quantensprung auslösen.

      „Ansonsten wären die Forscher z.B. des CERN schon viel weiter mit der Vereinheitlichung.“

      Die Forscher z.B. im CERN tappen doch genauso im Dunkeln wie alle Physiker, wie die gesamte „Physik“.

      „(Woraus besteht denn das abgestrahlte Lichtquant eigentlich?
      Wodurch wird es zum „Quant“)“
      Siehe: Lösung(en) der Homogenen Helmholtz-Gleichung

      „Wie können Sie die Äquivalenz von träger und schwerer Masse anhand von Feldern beschreiben?“
      Bisher war es nicht möglich, mit der Maxwellschen Feldtheorie Materie zu beschreiben. Erwin Schrödinger, Paul Dirac und Werner Heisenberg haben sich daran die Zähne ausgebissen. In aller Bescheidenheit: Mir ist genau dies gelungen: Mit der Maxwellschen Feldtheorie (genauer gesagt: den Helmholtz-Gleichungen) Materie zu beschreiben. Ist das nicht bereits ein Riesen-Fortschritt?
      Die „Kinematik bewegter Körper“ wird von Feldern natürlich nicht beschrieben. Da kommen dann noch die Newtonschen Axiome der Bewegung und der Doppler-Effekt ins Spiel. Eventuell noch weitere Effekte.

      „Wie die Umwandlung von potenzieller in kinetische Energie?“

      Auch eine Sache der Kinematik.

      „Es tut mir leid, Sie sind, nach meiner Ansicht, noch nicht so tief in die Materie eingedrungen, um eine universelle Theorie aufzustellen.“

      Die Maxwellsche Theorie ist die universelle Theorie. Nicht ich, sondern Maxwell und allen anderen Physikern, die in der Physik den „Weizen“ geschaffen haben (Sie erinnern sich: „Die Spreu vom Weizen trennen“ ), gebührt die Ehre. Was mich betrifft, so erlaube ich mir lediglich, die Puzzle-Teile zusammenzusetzen, die wirkliche Physiker (Stichwort: Richtige Theorie, „Real Physics“) geschaffen haben.
      Aber dass ich Ihnen das explizit sagen muss, erscheint mir ehrlich gesagt, ziemlich enttäuschend.

      „Ihre Theorie erinnert mich etwas an Heisenbergs Spinortheorie, die zwar nicht gänzlich falsch, aber dennoch nicht der Weisheit letzter Schluss war.“
      Mit dem Unterschied, dass Heisenbergs Spinortheorie nichts mit der Maxwellschen Theorie zu tun hat.
      Heisenbergs Teilchen sind nicht elektromagnetisch, geanausowenig wie das Schrödingersche „Elektron“, das „Elementarteilchen“ von Paul Dirac, ebensowenig wie diejenigen von Feynman, von der Stringtheorie und auch dem Higgsteilchen.
      Alle diese Teilchen sind nicht elektromagnetisch, bilden daher auch kein Gravitationsfeld um sich, und man kann mit diesen Materiebeschreibungen keinen Zusammenhang mit „Licht“ bzw. „elektromagnetischer Strahlung“ herstellen.

      „Genauso ist es auch mit den Helmholtz-Gleichungen, die zwar ein sehr guter mathematischer Ansatz sind, aber leider nicht alles erklären.“
      Schon mal gut, dass Sie wenigstens einen „guten mathematischen Ansatz“ erkennen.
      Fazit: Sehr geehrte Frau Wittig, ich bitte Sie, sich alles noch weiter und besser zu überdenken und vor allem:
      …mathematisch nachzuvollziehen. Sie werden sich wundern, auf welche Erkenntnisse Sie stoßen werden.

      „Ansonsten werde ich mich in diesem Blog nicht mehr äußern, weil es zu keiner brauchbaren Resonanz führt.“
      Da haben Sie recht, da stimme ich mit Ihnen überein. Das hier macht offenbar keinen Sinn.

    2. Sehr geehrte Frau Wittig,
      Sie schrieben:
      „…Ansonsten wären die Forscher z.B. des CERN schon viel weiter mit der Vereinheitlichung…“
      Dazu eine Frage:
      Glauben Sie wirklich, sehr geehrte Frau Wittig, CERN hätte irgendetwas mit der Vereinheitlichung der Feldtheorie zu tun?
      Meinen Sie wirklich, je größer die „Bums-“ Machine, desto besser die Fähigkeit, Differentialgleichungen zu lösen?
      Ich glaube nicht, dass die mathematischen Fähigkeiten der CERN-Forscher mit steigender Kollisionsenergie zunimmt.
      Ich würde eher eine umgekehrte Proportionalität vermuten, frei nach Herrm Dr. Unzickers Credo:
      „Ehrgeiz (bzw. Größenwahn) kommt vor dem Fall“.
      Viele Grüße

      1. Sehr geehrter Herr Büttgen,
        es tut mir leid, dass ich Ihre Fragen erst heute zur Kenntnis nehme, es wäre besser, wenn Sie mir direkt schreiben könnten.
        Da ich Ihnen zuletzt auch nur in diesem Blog geschrieben habe, bin ich nun gezwungen, Ihnen hier zu antworten.
        Zu Ihrer ersten Frage:
        Jawohl, das CERN ist einmal so angetreten: Herausfinden, was die Welt im Innersten zusammenhält, die Vereinheitlichung von Elektromagnetismus und Gravitation.
        Leider scheint mir die Physik an sich vom Wege abgekommen zu sein.
        Aus der Lehre von den Kräften ist die Lehre von der Materie geworden.
        Was Menschengeist und Computerglaube aus den Zielvorgaben gemacht hat, ist mir genauso unverständlich wie Ihnen und Herrn Dr. Unzicker.
        Deshalb sind Ihre Zweifel berechtigt.
        Nein, ich glaube überhaupt nicht an irgendwelche Maschinen.
        Ich bevorzuge das altmodische und in der Gegenwart stark vernachlässigte selbständige Denken unter Nutzung des Gehirns.
        „…die Maschine ist kein Ziel, sondern ein Gerät. Ein Werkzeug, nicht anders als der Pflug.“ (Antoine de Saint-Exupery)
        Was die Menschen sich gegenseitig damit antun, dass sie alles unangezweifelt lassen, was dringen hinterfragt werden müsste, kann man doch am Zustand der Erdbevölkerung ablesen.
        Vielleicht würde ein einheitliche Feldtheorie ja endlich begreiflich machen, dass wir alle keine Inseln sind, sondern immer gleichzeitig Täter und Opfer.
        Die mathematischen Fähigkeiten der Forscher sind wertvoll, dürfen aber niemals Selbstzweck sein.
        Die Mathematik und die Geometrie dienen dem menschlichen Verstand dazu, sich in der Welt zurechtzufinden, Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden, Respekt vor Reihenfolgen, Prozessen und eben auch Differentialgleichungen zu haben.
        Die Natur in Worten zu beschreiben ist wichtig, ohne Mathematik aber leider nicht zielführend.
        Nur die passenden Zahlen zum beschriebenen Prozess bringen hervor, ob etwas richtig oder falsch ist.
        Ich denke auch, dass die fehlende Preisangabe hier zu Recht angeprangert wird. (bzgl. Stringtheorie)
        Ansonsten haben wir die leider aktuelle Situation: Es wird nicht mehr beurteilt, was ausgesagt wird, sondern wer es sagt.
        Es wird gelogen, rufgemordet, bestritten oder ignoriert, was das Allerschlimmste ist.
        Die meisten Forscher sprechen aus genau diesen Gründen die Wahrheit nicht mehr aus.
        Wenn sie es tun, geht es Ihnen oft richtig schlecht, weil die Ignoranten zäher sind, sie haben keine Arbeit, die ihnen wirklich etwas bedeutet oder die Menschen vorwärts bringen könnte, zu verlieren.
        Deshalb habe ich den größten Respekt vor Ihrer Beharrlichkeit, sie haben etwas zu sagen, das kann ich durchaus erkennen.
        Ich stimme mit Ihnen überein, dass Größenwahn nichts wertvolles hervorbringen kann.
        Die Natur liebt es einfach und bescheiden, wenn sie auch gern verschwenderisch auftritt. Aber diese Verschwendung kommt allen zugute und basiert nicht auf einseitiger Ausbeutung.

        Sobald Sie Ihre Arbeit mit den Augen eines einfachen Menschen betrachten können, sagen können wie dieser Nutzen aus ihr ziehen kann, werden Sie mehr Gehör finden.
        Dies wünsche ich Ihnen und auch Herrn Dr. Unzicker, von ganzem Herzen.

  17. Sehr geehrte Frau Wittig,
    bevor ich zu Ihren neuen Fragen komme, muss ich jetzt doch klären, ob das „Alte“ verstanden wurde. Geben Sie mir bitte sozusagen ein Feedback über Ihren Erkenntnisstand.
    Ausgangspunkt war die Stringtheorie: Sie hatten den Eindruck erweckt, die Stringtheorie sei für Sie eine ernsthafte Option in der Physik.
    Frage: Nach all dem zwischenzeitlich Gesagten:
    Ist die Stringtheorie für Sie immer noch eine ernsthafte Option in der Physik, oder haben Sie die Stringtheorie mittlerweile für sich für immer auf den Müllhaufen der falschen Physik-Theorien geworfen und packen Sie nie wieder an?

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