Stringtheorie, Loop-Theorie, Elementarteilchen, Physik, Universum, Alexander Unzicker

DIE STRINGTHEORIE: EIN MENÜ OHNE PREISANGABE

Ein Premium-Black-Angus-Steak bestellen, einen neuen Ferrari zu Weihnachten kaufen, eine Weltraumreise buchen – das klingt in der Theorie ganz gut. Wenn da nicht der Preis wäre.

Jeder, der ein bisschen Menschenverstand besitzt, weiß: Um eine Sache zu bewerten, ist die Kenntnis der Zahlen unabdingbar. Eine Relation, die manche Wissenschaftler wohl außer Acht lassen.

Denn Theorien, die ohne messbaren Zahlenwert präsentiert werden, sind einfach nicht glaubhaft! Die Wissenschaftler überprüfen diese Theorien sonst im Experiment nie konkret – und bei jedem Misserfolg stehen Ausflüchte offen.

Ein neues Elementarteilchen ohne Vorhersage der Masse sollten Sie sich also von einem Theoretiker ebenso wenig servieren lassen wie ein exquisites Menü ohne Preisangabe.

Lassen Sie sich nicht alles auftischen!

Denn was Ihnen der Kellner mit der Stringtheorie auftischen möchte, hat eigentlich nichts mit Physik zu tun. Diese Wissenschaft basiert nun mal auf Messen. Sie sollten ausrechnen können, wieviel ein Glas Wein und ein Steak am Ende kosten.

Bezeichnend ist zum Beispiel, dass die Stringtheorie in einem anerkannten Lehrbuch der Elementarteilchenphysik mit ganzen vier Zeilen erwähnt wird – in den vergangenen dreißig Jahren wurde eben kein einziges Problem durch diese Gedankenspielchen auch nur ansatzweise gelöst. Dennoch bleibt öffentlicher Widerspruch selten, und selbst die erklärten Gegner der Stringtheorie scheinen sich mit ihr zu arrangieren.

So hat etwa Lee Smolin, dessen Buch „Die Zukunft der Physik“ an Kritik nichts zu wünschen übrig lässt, inzwischen einen furchtsam anmutenden Relativierungsbrief auf seine Homepage gestellt und forscht einträchtig mit einer Reihe von Stringtheoretikern am Perimeter-Institut, dem Aushängeschild der Theoretischen Physik in Kanada.

Loop Quantum Gravity schmeckt wie Stringtheorie …

Manche Physiker möchte man fragen, ob sie als Arzt in einer Klinik arbeiten würden, die auch Handleser und Geistheiler beschäftigt. Sicher ist nur, dass die Physik – sie ist der Patient – nicht gefragt wird. Smolins eigenes Fachgebiet, die Loop quantum gravity oder „Schleifenquantengravitation“, ist übrigens ebenso abgehoben wie die Stringtheorie, und ihre Vorhersagen sind reine Feigenblätter jenseits aller experimentellen Überprüfbarkeit.

Insofern war das oft in Szene gesetzte Duell zwischen Strings und Loops immer schon uninteressant – wissenschaftlich sind beide nicht satisfaktionsfähig. Daher tendiert man in den deutschen Filialen der transatlantischen Trendsetter neuerdings wieder zum Konsens: Die Schleifenquantengravitation wird von Stringtheoretikern als „ernst zu nehmende Konkurrentin“ gewürdigt, während sich Vertreter der Loops mit der Idee anbiedern, die Ansätze müssten vielleicht eines Tages vereint werden.

Was würde Einstein sagen?

Gegenseitige Gastaufenthalte an den Hohepriester-Instituten in den USA begründen dabei wissenschaftliche Laufbahnen, deren Sahnehäubchen darin bestehen, von einem Nobelpreisträger öffentlich beim Vornamen gerufen zu werden.

Mit den Messproblemen aber, die Albert Einstein, Erwin Schrödinger und Paul Dirac bewegten, haben Stringtheorie und Loop quantum gravity nicht das Geringste zu tun.

Vielleicht zählen Lee Smolin und die anderen Theoretiker ja zu den Glücklichen, die überhaupt nie auf den Preis, also das Messbare, schauen müssen. Auch nicht bei Premium-Black-Angus-Steaks.

205 Gedanken zu „DIE STRINGTHEORIE: EIN MENÜ OHNE PREISANGABE“

  1. Ohne Preisangabe keine Bestellung. Vollkommen richtig! Applaus, Applaus!
    Nut: Beim Elementarteilchen reicht es nicht, nut seine Masse anzugeben.
    Es muss auch noch sein Radius und seine Spinkreisfrequenz angegeben werden.
    Radius und Spinkreisfrequenz sind wichtige Kenngrößen des Elementarteilchens. Und diese Größen müssen ungleich Null sein.
    Punktteilchen und Punktladungen gibt es nämlich nicht, auch wenn Physiker das behaupten.
    Was Einstein dazu gesagt hätte?
    Einstein hätte dazu gesagt, dass das nicht nut der wahre Jakob, sondern überhaupt kein Jakob wäre.
    Einstein würde sich aber sowas von im Grab umdrehen, wenn er nicht schon tot wäre, würde er wohl ob Stringtheorie und Loop-gravity an akutem Herzinfarkt oder heftigstem Schlaganfall sterben!

  2. Die Bestimmungsgrößen eines jeden Elementarteilchens sind:
    Seine Masse, sein Radius und seine Spinkreisfrequenz.
    Ja, Sie haben richtig gelesen: Seine Spinkreisfrequenz!
    Die Spinkreisfrequenz ist eine Größe, die man in der Physik offenbar nicht kennt!
    In der Physik kennt man nur den Begriff „Spin“ und damit ist der Drehimpuls – der Eigendrehimpuls – des Elementarteilchens gemeint.
    Es ist schon sehr merkwürdig, dass man in der Physik nur den Drehimpuls kennt und von der dazugehörigen Kreisfrequenz nichts weiß, bzw. nichts wissen will, finden Sie nicht?

  3. Die Ignorierung der Spinkreisfrequenz ist wohl auch das Werk der Väter der Quantenmechanik.
    Den Spin haben sie uns gelassen.
    Nur: Sie bezeichnen den „Spin“ nicht mehr als „Drehimpuls“.
    – Obwohl er die Einheit des Drehimpulses hat.
    Außerdem hat der „Spin“ ja auch – und zwar offiziell in der Quantenmechanik – etwas mit „Drehung“ zu tun.
    Nur bekommt man im Quantenmechanik-Unterricht die Auflage, den „Spin“ nicht mehr mit „Drehung eines Körpers“ assoziieren zu dürfen.
    Also was denn nun: „Spin“ ist „Drehung“, oder nicht? Und wenn nicht, was denn dann?
    Die Definition der Quantenmechanik von „Spin“ lautet:
    „Spin“ ist „Drehung“, die man sich aber nicht als „Drehung“ vorstellen darf. Alles klar, haben Sie verstanden?
    Nein, haben Sie nicht verstanden?
    In diesem Fall dürfen Sie als Student bloß nicht den Fehler machen, noch einmal nachzufragen!
    Wenn Sie das tun, werden Sie in die dumme Ecke gestellt und laufen Gefahr, aus der Studiengemeinschaft ausgeschlossen zu werden.
    Bei dem Quantenmechanik-Professor ernten Sie dafür jedenfalls ganz schlechte Karten, wetten dass?

  4. In der Quantenmechanik wird die ehrwürdige Größe des „Drehimpulses“ kurzerhand in „Wirkung“ umbenannt. Was ist eigentlich gegen das „Planck’sche Drehimpulsquantum“ einzuwenden?
    Das würde die Welt des Mikrokosmos jedenfalls schon viel verständlicher machen!

    1. Guten Tag [Herr Büttgen],
      Der quantenmechanische Spin „existiert“ spätestens seit 1930 betrachtungsinkonsistent und ohne „Spin-Phänomenologie“ rein mathematisch, siehe exemplarisch:

      Kapitel 10.2 Diracsche Elektronentheorie 1928 Seite 10006 Zitat …“Denn der neue Drehimpuls hat mit dem, was man sich unter diesem Namen als mechanische Größe vorstellen kann, nichts mehr gemein. Er entsteht aus keiner Bewegung, sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.“…

      Quelle: http://www.iup.uni-bremen.de/~bleck/lecture_notes/KT-15Kap.pdf/Kap-10-Elektron_Positron_Leptonen.pdf

      Mit anderen Worten: Die Quantenmechanik (QM) „arbeitet“ oft in Illustrationen und semantischen Ausführungen mit einer falschen Suggestion mittels des Begriffes Spin (Eigenrotation), doch der assoziierte QM-Formalismus beschreibt keine solche realphysikalische Rotation.

      „Einfach“ ausgedrückt: Der quantenmechanische Spin hat nichts mit einer Rotation zu tun und ist sozusagen nichts weiter als eine notwendige aber vollkommen unbegründete (sprich ohne realphysikalische Anschauung) Quantenzahl, die im Rahmen der herrschenden Physik rein mathematisch generiert wird (vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld mit vier Dirac-Matrizen).

      Hintergrund: Mit dem Ziel, eine in sich konsistente relativistische Wellenmechanik zu konstruieren, stellte Dirac nach dem Vorbild der nichtrelativistischen Schrödinger-Gleichung eine relativistische Wellengleichung auf, die die Zeitableitung nur in erster Ordnung enthält. Aus Gründen der Lorentz-Symmetrie mussten auch die Ortsableitungen in erster Ordnung in die Gleichung eingehen. Es zeigte sich, daß dies nur mit einem vierkomponentigen Dirac-Spinorfeld mit der Hilfe von vier Dirac-Matrizen möglich war.

      Soweit.

      Sonnige Grüsse,
      Dirk Freyling

  5. Hallo Herr Freyling,

    genau das ist ja das Problem, dass man in der Quantenmechanik die Drehung beim Spin ignoriert. Die Drehung nicht als solche wahrnehmen zu wollen, wundert es einen dann noch, dass dieser Irrsinn das Ende der Wissenschaft „Physik“ bedeutet?
    Sehr geehrter Herr Freyling, gestatten Sie mir bitte die folgende Frage:
    Sind Sie vielleicht Quantenmechanik-Professor von Beruf?

    Gleichfalls sonnige Grüße,
    Arthur Büttgen

  6. Hallo Herr Büttgen,
    …nein. Ich bin u.a. gelernter Chemielaborant und habe Mitte der 1980er Jahre Physik studiert und während der Diplomarbeit (im Bereich Konversionselektronen-Mößbauerspektroskopie) mein Studium aus diversen Gründen selbstmotiviert abgebrochen. Seit 2012 befasse ich mich nach langer Zeit wieder sehr intensiv mit theoretischen Grundlagen. Wenn Sie mehr über meine aktuellen Ansichten und Ausführungen zur Standardmodellphysik wissen möchten, finden Sie exemplarisch Online-Veröffentlichungen in der Linkfolge, beispielsweise bei Eingabe des Suchbegriffes „Protonenradius“. Folgen Sie dort den meist suchmaschinen-ersten Einträgen Protonenradius-Elementarkörpertheorie oder googlen Sie einfach Dirk Freyling.

    Sonnige Grüsse,
    Dirk Freyling

  7. Guten Tag [Herr Büttgen],
    Der quantenmechanische Spin „existiert“ spätestens seit 1930 betrachtungsinkonsistent und ohne „Spin-Phänomenologie“ rein mathematisch, siehe exemplarisch:

    Genau hier – im Jahr 1930 – sind wir an einem der Punkte, wo die Physik in die Irre gegangen ist:
    Kein Spin, auch nicht der quantenmechanische Spin kann „betrachtungsinkonsistent“ und ohne „Spin-Phänomenologie“ „rein mathematisch“ existieren. Eine „rein mathematische“ Annahme bedeutet, die Physik zu ignorieren und das bedeutet dann das Ende von Physik. Nach dem Motto: Bis hierhin „Physik“ und ab dann nur noch „Mathematik“? So funktioniert das nicht!

    Kapitel 10.2 Diracsche Elektronentheorie 1928 Seite 10006 Zitat …“Denn der neue Drehimpuls hat mit dem, was man sich unter diesem Namen als mechanische Größe vorstellen kann, nichts mehr gemein. Er entsteht aus keiner Bewegung, sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.“…

    Quelle: http://www.iup.uni-bremen.de/~bleck/lecture_notes/KT-15Kap.pdf/Kap-10-Elektron_Positron_Leptonen.pdf

    Welche Quelle hier auch immer angegeben ist, könnte es nicht sein, dass die „Diracsche Elektronentheorie 1928“ schlichtweg falsch ist, diese Möglichkeit schließen Sie aus?
    Die Wahrheit ist: Es gibt keinen „neuen“ Drehimpuls. In der Physik gibt es nur einen einzigen Drehimpuls und der ist nunmal Massenträgheitsmoment mal Winkelgeschwindigkeit. Beim Elementarteilchen lässt sich dessen (Eigen-)-Drehimpuls berechnen aus dem Produkt aus dessen (Eigen-)-Massenträgheitsmoment und dessen (Eigen-)-Kreisfrequenz (Spinkreisfrequenz).
    Natürlich hat auch der Spin-Drehimpuls mit dem, was man sich unter diesem Namen als mechanische Größe vorstellen kann, alles gemein. Der Spin-Drehimpuls ist nämlich ein „ganz normaler“ Drehimpuls und nichts anderes.

    Er entsteht aus keiner Bewegung,

    Natürlich entsteht er aus einer Bewegung – und zwar der Bewegung der Eigenrotation.

    sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.“…

    Das hier hat mit „Physik“ nichts mehr zu tun, das ist nicht einmal meht „Mathematik“, das mutet an wie eine Art „Esoterik“.

    Mit anderen Worten: Die Quantenmechanik (QM) „arbeitet“ oft in Illustrationen und semantischen Ausführungen mit einer falschen Suggestion mittels des Begriffes Spin (Eigenrotation), doch der assoziierte QM-Formalismus beschreibt keine solche realphysikalische Rotation.

    Sie glauben, mit anderen Worten etwas verbessern zu können? Die Quantenmechanik (QM) „arbeitet“ oft in Illustrationen? und semantischen Ausführungen? mit einer falschen Suggestion?

    Das soll was mit Physik zu tun haben? Die Physik „arbeitet“ nicht mit „Illustrationen“ und „semantischen Ausführungen“.
    Und „falsche Suggestion“?
    „Falsche Suggestion“ ist es, wenn man den Spin als rein mathematische Erscheinung erklärt, die physikalische Gegebenheit der Eigenrotation ignoriert und damit die Physik leugnet.
    Der Spin bzw. die Eigenrotation des Elementarteilchens ist physikalische Gegebenheit, genauso, wie es nur sich drehende Planeten und Himmelskörper gibt. Ohne Eigendrehung würden alle Körper dieses Universums zerfallen, könnten nicht existieren.

    mittels des Begriffes Spin (Eigenrotation), doch der assoziierte QM-Formalismus beschreibt keine solche realphysikalische Rotation.

    Zum Teufel mit dem „assoziierten QM-Formalismus“, wenn er keine „solche realphysikalische Rotation“ beschreibt.

    „Einfach“ ausgedrückt:

    (Anmerkung): Gut, dass Sie versuchen, sich auch „einfach auszudrücken“. Damit geben Sie immerhin zu, dass Ihnen bewusst ist, dass das Bisherige – sagen wir mal – Verständnisdefizite enthält.

    Der quantenmechanische Spin hat nichts mit einer Rotation zu tun und ist sozusagen nichts weiter als eine notwendige aber vollkommen unbegründete (sprich ohne realphysikalische Anschauung) Quantenzahl, die im Rahmen der herrschenden Physik rein mathematisch generiert wird (vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld mit vier Dirac-Matrizen).

    Jetzt wiederholen Sie sich (siehe oben). Mit „Fachausdrücken“ wie „vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld“ „mit vier Dirac-Matrizen“, indem Sie „Dirac“ davorsetzen, können Sie denjenigen beeindrucken, der will.
    Paul Dirac war nur ein Suchender, der – wie alle anderen auch – im Dunkeln tappte und versuchte, durch Eigenkonstruktionen die Atomphysik in den Griff zu bekommen. Leider waren seine Versuche nicht erfolgreich.

    Hintergrund: Mit dem Ziel, eine in sich konsistente relativistische Wellenmechanik zu konstruieren,

    Wenn man zwischen „relativistisch“ und „nichtrelativistisch“ unterscheidet, zeigt man damit, dass man etwas noch nicht verstanden hat. Es gibt nämlich nur eine Natur und diese ist nicht zweigeteilt in „relativistisch“ und „nichtrelativistisch“. Doch das ist ein eigenes Kapitel…

    stellte Dirac nach dem Vorbild der nichtrelativistischen Schrödinger-Gleichung

    wie ich bereits in einem meiner vorherigen Beiträge darlegte, ist die Schrödinger-Gleichung – ob „relativistisch“ oder „nichtrelativistisch“ sowieso Mumpitz. Nicht die „Schrödinger-Gleichung“ (die ist wie gewollt, aber nicht gekonnt), sondern die „Helmholtz-Gleichung“ – kennen Sie diese? – ist diejenige Gleichung, die die Wellennatur des Elektrons beschreibt. Verstehen Sie? Ich wiederhole:

    Die Helmholtz-Gleichung/en, die aus den Maxwellschen Gleichungen hervorgeht/en, beschreiben die Wellennatur des Elektrons.

    eine relativistische Wellengleichung auf,

    Es gibt keine „relativistische Wellengleichung“! Es gibt die Helmholtz-Gleichungen, die die Wellennatur des Elementarteilchens beschreiben und es gibt den allgemeinen Doppler-Effekt (bewegter Sender plus bewegter Empfänger). Bewegt sich ein Elementarteilchen nun mit einer bestimmten Geschwindigkeit gegenüber einem Beobachter, ändert sich die Frequenz und Wellenlänge dieses Elementarteilchens scheinbar gemäß der Gesetzmäßigkeit des Doppler-Effekts. Die Wellennatur des Elementarteilchens bleibt jedoch unverändert, also auch die entsprechende Wellengleichung. Doch das ist auch wieder ein anderes Kapitel…

    die die Zeitableitung nur in erster Ordnung enthält.

    Die Helmholtz-Gleichung enthält die Zeitableitung in zweiter Ordnung (der sogenannte Laplace-Operator)

    Aus Gründen der Lorentz-Symmetrie mussten auch die Ortsableitungen in erster Ordnung in die Gleichung eingehen.

    Die Lorentz-Symmetrie spielt beim Spin des Elementarteilchens keine Rolle. Wohl aber die Lorenz-Eichung. (Wohlgemerkt: Lorenz mit „z“ und nicht mit „tz“). Die Lorenz-Eichung beschreibt den Zusammenhang zwischen Potential- und Vektorpotentialfunktion des Elementarteilchens.

    Es zeigte sich, daß dies nur mit einem vierkomponentigen Dirac-Spinorfeld mit der Hilfe von vier Dirac-Matrizen möglich war.

    Wie gesagt, Diracs Versuche, die Physik der Elementarteilchen in den Griff zu bekommen, in Ehren. Leider waren seine Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Und dies aus dem einfachen Grunde:
    Paul Dirac hat – im wahrsten Sinne des Wortes – die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und der Wirt lautet:

    Die Maxwellschen Gleichungen bzw. genauer:
    Die Helmholtz-Gleichung(en).

    Fazit:
    Wer wirklich fundamentale Physik betreiben möchte, kommt an den Helmholtz-Gleichungen bzw. deren Lösungen nicht vorbei.
    Wichtiger Hinweis: Es muss jedoch von einer retardierten Raumladungsverteilung ausgegangen werden. Mit einer Punktladungsverteilung (Greensche Methode) kommt man nicht weit.
    Punktladungen bzw. Punktteilchen gibt es in der Natur (Physik)
    nicht.
    Mit der Annahme von Punktladungen bzw. Punktteilchen hat die Physik bereits seit Einstein (oder bereits seit Planck?) Schiffbruch erlitten.
    Jedes Elementarteilchen hat außer seiner Masse und seiner Spinkreisfrequenz einen ganz bestimmten Radius.
    Bei beiden Größen: Radius und Spinkreisfrequenz handelt es sich um absolute Naturkonstanten. Die Masse ist keine Naturkonstante, sie lässt sich mit Elementarladung, Radius und Spinkreisfrequenz berechnen.
    Die Masse hat die Einheit: VAs³/m²

  8. Herr Büttgen,
    ich verstehe zwar Ihre Frustration zum Thema QM, empfehle Ihnen aber weniger Emotionen.
    Sie verwechseln und vermischen Aussagen der QM mit meinen Ausführungen zu diesem Thema.
    Was ich über die Entwicklungen der Theoretischen Grundlagenphysik der vergangenen 100 Jahre und der Gegenwart denke, habe ich an anderer Stelle – mit Fokus auf analytische Zusammenhänge und rational logische Argumentationen – teils sehr ausführlich dargelegt. Nur diese Ausführungen gehören, so wie Ihre Ansichten, aus vielerlei Gründen (Höflichkeit, Thementreue) nicht in ein Kommentarfeld auf Herrn Unzickers Blog.

    Fragmentarisch nur soviel:
    …Die spezielle Relativitätstheorie knüpft zwar an das physikalische Experiment von Michelson & Morley an, beruht aber lediglich auf dessen mathematischer Deutung durch Lorentz. Die Relativierung der Zeit ist physikalisch nicht begründet, sondern nur das Ergebnis einer mathematischen Annahme. In dem Zusammenhang sind plakative Fragen… ob Spezielle Relativitätstheorie (SRT) und Allgemeine Relativitätstheorie (ART), Quantenmechanik (QM) und allgemein Quantenfeldtheorie(n) (QFTs) als Denkmodelle „richtig“ oder „falsch“ sind, irrelevant. Denn die Frage müsste im Einzelfall lauten, inwieweit ein Denkmodell erkenntnistheoretisch wertvolle Antworten geben kann. Wenn wir über SRT, ART, QM und QFTs „reden“, dann reden wir bei genauer Sicht ausschließlich über mathematische Konzepte und im „Kern“ über axiomatische Randbedingungen. Es ist sinnleer ein axiomatisch begründetes Konzept in Frage zu stellen. Die fundamentalen Probleme der Standardmodelle kommen u.a. mit den theoriebedingten Näherungen und Idealisierungen, sowie inkonsistenten Erweiterungen und willkürlichen Zusatzannahmen. Keines dieser Denkmodelle liefert näherungsfreie Lösungen zur Materiebildung. SRT, ART, QM und QFTs sind nicht korrespondierend und auf Grund der postulierten theoretischen Implikationen wortwörtlich unvereinbar.

    Die Ansprüche an »erkenntnistheoretische Verbindlichkeiten« müssen so hoch wie möglich sein. Es geht nicht um die sinnlose Frage, was (physikalische) Wahrheit ist, denn ein Denkmodell ist eben nur ein Denkmodell. Es geht aber sehr wohl um die ehrliche Frage, inwieweit ein gegenwärtiges Modell, beispielsweise zur Materiebildung, minimalistisch ist und zugleich eindeutige Lösungen liefert. Diese Frage ist stets beantwortbar.

    …Rotation makroskopischer Vielteilchensysteme
    Die makroskopische Eigendrehung starrer Körper ist im Rahmen der klassischen Physik plausibel nachvollziehbar. Kosmologisch kann es – bedingt durch den Entstehungsprozess beliebiger „Vielteilchenkörper“ mit konkreten Anfangsimpulsen – unter Einwirkung der Gravitation bei genauer Betrachtung keine rotationsfreien „Gebilde“ geben. Des Weiteren sollte klar sein, daß elliptische Himmelskörperbahnen bereits bestehender Objekte durch Anfangsimpulse festgelegt sind. Reale Kreisbahnen sind praktisch ausgeschlossen. Aber eine „Analogie“, respektive Projektion auf mikroskopische Prozesse wechselwirkender (Einkörper-)Entitäten ist aus verschiedenen Gründen jedoch „sehr diskussionswürdig“.

    …Eigenrotation und quantenmechanischer Spin
    Ein statistisch in alle Raumrichtungen verteilte Rotationsachse würde auch im Mittel nicht zu einer Quantisierung (Richtungsquantelung) führen.

    (Alternative) Aussagen zum quantenmechanischen Spin zu machen sind eine äußerst undankbare Aufgabe, da die herrschende Physik seit Ende der 1920er Jahre keine Bemühung mehr unternommen hat, den Spin phänomenologisch, sprich denkmodell-anschaulich zu beschreiben. Wolfgang Pauli schlug 1924 vor, einen »quantenmechanischen Freiheitsgrad« für das Elektron einzuführen, der zwei Werte annehmen kann, um die Emissionsspektren von Alkalimetallen beschreiben zu können. Ralph Kronig (1904 – 1995), ein Assistent Alfred Landés, schlug 1925 vor, dieser unbekannte Freiheitsgrad werde von der Eigenrotation des Elektrons hervorgerufen. Aufgrund der Kritik Paulis an dieser Idee blieb Kronigs Vorschlag unveröffentlicht. Ebenfalls 1925 postulierten Samuel Abraham Goudsmit und George Eugene Uhlenbeck den Elektronenspin zur Erklärung der Linienaufspaltung in den Spektren sowie des anomalen Zeeman-Effekts. Im Jahre 1927 formulierte Pauli einen Formalismus für den quantenmechanischen Spin des Elektrons. Mit Hilfe der Pauli-Matrizen konnte er Elektronen-Wellenfunktionen als 2-komponentige Spinoren darstellen. 1928 stellte Paul Dirac eine relativistische Bewegungsgleichung für das Elektron auf. Die nach ihm benannte Dirac-Gleichung beschreibt u.a. den halbzahligen quantenmechanischen Spin.

    Bevor Sie hier (wieder) „etwas“ mißverstehen, meine plakative Ansicht zum Thema: In all diesen rein mathematischen Beschreibungen existiert keine phänomenologische Grundlage, die sich an Realobjekte orientiert. Allgemeiner formuliert: Die Standardmodelle der Teilchenphysik und Kosmologie gehören aus vielerlei rational logischen Gründen nicht zum Kreis erkenntnistheoretisch wertvoller Denkmodelle.

    Soweit.
    Dirk Freyling

  9. Es ist wirklich schlimm, wie man in den 30er Jahren des letzten vergangenen Jahrhunderts bei der Einführung der Atom- und Elementarteilchenphysik Probleme schlicht ignoriert hat. Erwin Schrödingers Spruch: „Ist das Problem erst mit einer Ausrede beseitigt, entfällt auch die Notwendigkeit, darüber nachzudenken.“
    hat nicht nur Schrödinger selber zu seinem Leitprinzip gemacht, sondern offensichtlich auch Paul Dirac.
    Schrödingers Spruch ist damals Programm für die gesamte Physik geworden.
    Der größte Skandal jedoch besteht darin, dass man heute, etwa 100 Jahre nach den Anfängen der Quantenmechanik, nach Einstein, Schrödinger, Dirac, de Broglie, Heisenberg, … und wie sie alle heißen, immer noch nichts gelernt hat und es immer noch nicht besser weiß.

  10. „Spin“ bedeutet „Eigendrehung“. Und „Eigendrehung“ bedeutet „Eigenkreisfrequenz“. So funktioniert Physik. Eigentlich ziemlich einfach, finden Sie nicht?
    Nur, wenn man diesen einfachen Sachverhalt akzeptiert, kann man weiterdenken. Die nächste Frage, die sich dann auftut, lautet:
    Was dreht sich hier beim Elementarteilchen?
    Das ist die Frage nach dem „Material“ des Teilchens, also woraus besteht das Elementarteilchen, wenn es sich nicht um eine „feste“ „Billardkugel“ handelt?
    Die Antwort lautet:
    Das Elementarteilchen besteht aus einem elektromagnetischen Feld. Da sich dieses permanent dreht, handelt es sich also um ein elektromagnetisches Wirbelfeld.

    Peter Higgs hat sich die Frage gestellt: „Wie erhalten Teilchen Masse?“
    Die Antwort lautet: Durch ihren Spin, ihre Eigendrehung.

    Nur ein elektromagnetisches Feld, was sich dreht, also ein elektromagnetisches Wirbelfeld, erhält Masse.
    Und nur hierfür, für das elektromagnetische Wirbelfeld des Elementarteilchens, ist die Formel E=mc² anwendbar, die Einstein zugeordnet wird, obwohl der Wiener Physiker Friedrich Hasenöhrl bereits vor Einstein diese Formel der „elektromagnetischen Masse“ veröffentlicht hatte. Hier der Auszug aus „Die Formel des Friedrich Hasenöhrl“ (siehe auch folgender Link):

    http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/4673831/Die-Formel-des-Friedrich-Hasenoehrl

    „Doch nur die wenigsten, Physiker und Wissenschaftshistoriker ausgenommen, wissen, dass bereits ein Jahr zuvor der Wiener Physiker Friedrich Hasenöhrl eine ganz ähnliche Formel veröffentlicht hatte. Sein Pech war, dass er sie nicht so allgemeingültig wie später Einstein formulierte, sondern sie nur auf einen Spezialfall bezog, auf in einem Hohlraum eingeschlossene elektromagnetische Strahlung. Einstein war zu dieser Zeit ein kleiner Beamter im Eidgenössischen Patentamt in Bern und hatte kaum Kontakt zu Kollegen an den Hochschulen. Die Quellenlage deutet denn auch darauf hin, dass beide Physiker unabhängig voneinander zur fast gleichen Formel gelangten.“

    In Wahrheit war Hasenöhrl der Sache bereits näher als Einstein, denn diese Formel ist tatsächlich nur auf den Spezialfall des rotierenden elektromagnetischen Feldes des Elementarteilchens beschränkt.
    Einsteins allgemeingültige Formulierung ist nämlich tatsächlich unzulässig.
    Hier sind wir bei einem weiteren Punkt angelangt, ab dem die Physik in die Irre gegangen ist!
    Übrigens: Bei dem elektromagnetischen Wirbelfeld des Elementarteilchens handelt es sich um das, was Louis de Broglie als „Materiewelle“ bezeichnet hat. Für seine Entdeckung der „Materiewelle“ hat Louis de Broglie 1929 den Nobelpreis bekommen.
    Wie gesagt, die allgemeingültige Formulierung Einsteins dieser Formel ist unzulässig.
    Das Ergebnis dieser falschen Allgemeingültigkeit dieser Formel sehen wir heute in der „modernen Physik“, indem jeder und jeglicher Energie eine Masse zugeordnet wird, jede Strahlungserscheinung in LHC Cern wird als Teilchen interpretiert.
    Dass uns ständig ein neues Elementarteilchen – wie Herr Dr. Unzicker formuliert: „von Theoretikern serviert“ wird, kommt von dieser unzulässigen Verallgemeinerung der Einsteinschen bzw. besser: Hasenöhrlschen Formel der „elektromagnetischen Masse“.

  11. Hallo Herr Freyling,

    glauben Sie wirklich allen Ernstes, dass diese die Wirklichkeit leugnenden Gedankenkonstrukte eines Paul Dirac von wegen „vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld mit vier Dirac-Matrizen“, dass es sich hierbei um vernünftige Physik handelt?
    Glauben Sie das wirklich?
    Und wieso „abstrakte Dimensionen“? Die drei räumlichen Dimensionen sind doch sehr real und die „Zeit“ ist doch auch eine sehr reale Erscheinung, finden Sie nicht?
    Im Übrigen ist die „Physik“ doch eine sehr reale Wissenschaft bzw. erhebt die „Physik“ den Anspruch, als nicht mehr und nicht weniger die Wirklichkeit abzubilden. Die „Physik“ ist eben kein Tummelplatz von „Abstraktivitäten“.

  12. Hallo Herr Freyling,
    leider komme ich jetzt erst dazu, mich auf Ihrer Internet-Seite umzutun.
    Ihre Arbeit über die Berechnung des Protonenradius ist schon sehr bemerkenswert.
    Wie ich sehe, haben Sie sich schon tiefergehenden Betrachtungen in der Elementarteilchenphysik hingegeben, als es so „normalerweise“ im Physikstudium üblich ist.
    Daran sehe ich, dass Sie jemand sind, der es „wissen“ will, der sich nicht so einfach mit Dingen zufriedengibt, mit denen er konfrontiert wird und einfach nur „nachplappert“, wie das von Physikstudenten im Allgemeinen verlangt wird.
    Das ist wirklich äußerst löblich und dafür ernten Sie von mir meinen vollen Respekt.
    Nur: Ihre Protonenradiusberechnung bekomme ich jetzt nicht überein mit der Diracschen Theorie, die sie hier in diesem Blog zum Besten geben!
    Wie muss ich das jetzt verstehen? Einerseits stellen Sie Berechnungen des Elementarteilchens (hier: des Protons) an, andererseits proklamieren Sie hier die Diracsche Theorie?
    Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Ihren beiden Ambitionen?
    Taucht in Ihren Betrachtungen zum Proton irgendwo der Name „Dirac“ auf, bzw. kommen in der Diracschen Theorie irgendwo die Größen „Plancksches Wirkungsquantum“, „Compton-Wellenlänge“, „Protonenradius“, „Lichtgeschwindigkeit“, „Protonenmasse“, „relativistische Ruhemasse“ und ähnliche vor?
    Sehr geehrter Herr Freyling, können Sie mir den Zusammenhang zwischen diesen beiden Theorien erklären?

    1. Hallo Herr Büttgen,

      wenn Sie so freundlich wären, bei Bedarf Zweierdiskussionen als private E-Mail zu führen? Der Blog und die Kommentare sind doch für Themen, die Bezug zu meinen Artikeln haben, gedacht. Vielen Dank!

  13. Herr Büttgen,
    ich habe mich nicht positiv zur Quantenmechanik geäußert. In meinen Bemerkungen zum quantenmechanischen Spin beschränke ich mich auf eine kurze Erläuterung aus Sicht der Quantenmechanik.

    Ich befasse mich insbesondere mit der Frage, wie Masse und Raum basisnah miteinander verknüpft sind und im „Zusammenspiel“ zu verständlichen Materiebildungen führen, die sich näherungsfrei und ohne freie Parameter (formal-)analytisch – sowohl mikroskopisch als auch korrespondierend makroskopisch – berechnen lassen. Da ist kein „Raum“ für Wahrscheinlichkeitswellenfunktionen, da ist kein „Platz“ für rein axiomatisch begründete Denkmodelle und Ähnliches, somit existieren keine Zusammenhänge zwischen Diracs Ideen und meinen Ansichten. Um aber Dirac kritisieren zu können, ist es notwendig zu verstehen, was er im Rahmen der QM „gemacht“ hat.

    Wie ich schon bemerkte, wir befinden uns „hier“ auf Herrn Unzickers Blog-Webseite. Das Thema dieses Artikels ist (eigentlich): DIE STRINGTHEORIE: EIN MENÜ OHNE PREISANGABE

    In diesem Sinne möchte ich folgendes zu Herrn Unzickers Artikel-Thema ergänzen:
    Stringtheorien potenzieren aus erkenntnistheoretischer Sicht das „Phänomen der Unanschaulichkeit“. Stringtheorien sind u.a. ein „Sonderfall“ variabler Kopplungskonstanten. Jedoch sind diese „String-Kopplungskonstanten“ keine vorbestimmten, anzupassenden oder universellen Parameter. „String-Kopplungskonstanten“ sind Skalarfelder, die von der Position in Raum und der Zeit abhängen können, deren Werte so dynamisch festgelegt werden. Die eindimensionalen Strings sind zwar offensichtlich anders als die nulldimensionalen Punkte des Standardmodells (SM), aber Stringtheorien sind, trotz der „Mehrdimensionen“ in denen sich die Strings „breit machen“, ergebnisorientiert keineswegs „verschieden“* zu herrschenden Quantenfeldtheorien, wie häufig gedacht und behauptet wird. Auch Stringtheoretiker sind bemüht Quarks & Co theoretisch zu konstruieren. Das gesamte Arsenal an Beliebigkeit in Form nicht direkt messbarer instabiler „Teilchen“, die im Beschleuniger (theorie-)induziert werden, will die Stringtheorie „ungeprüft“ abbilden (formal nachbauen). Die Existenzpostulate der Standardmodellphysik zu nicht direkt nachweisbaren Objekten bleiben auch im Rahmen der Stringtheorien erhalten. Derzeitige Stringtheorie-Modelle sind jedoch so – im wahrsten Sinne des Wortes – gegenstandslos, daß selbst die Protagonisten des realobjektbefreiten Standardmodells keine („wirkliche“) Konkurrenz-Angst vor diesen haben.

    *Der Wechsel von einem mathematischen Fokus auf einen anderen mathematischen Fokus stellt in der Praxis keinen Paradigmenwechsel dar. Hintergrund: In einem allgemein verständlichen Denkmodell ist Mathematik nur Mittel zum Zweck. Nichts weiter als ein plausibilitäts-resultierendes, praktisches Ordnungs- und Formalisierungsinstrument. Physikalische Denkmodelle müssen absolut „begriffstransformierbar“ sein, um eine epistemologische Bedeutung zu erlangen. Soll bedeuten: Eine mathematische Gleichung, die sich nicht außerhalb der Mathematik vermitteln lässt, ohne daß sie ihren exakten Bedeutungsanspruch verliert, ist im Rahmen eines physikalischen Denkmodells stets eine erkenntnistheoretische Nullnummer. Es wäre u.a. die Aufgabe der Philosophie, diese erkenntnistheoretischen Aspekte „klar zu machen“. Das würde aber voraussetzen, daß Philosophen verstehen, was Standardmodelle – und allgemein – rein mathematisch begründete Denkmodelle eigentlich sind. Es fehlt den meisten Philosophen schlicht an formalen Kenntnissen um überhaupt Kritik ernsthaft üben zu können. Aber auch wenn Philosophen die angewandte „Mathematik“ verstehen würden, was sollten sie kritisieren? Phänomenologiebefreite Rechenvorschriften bieten keine „naturphilosophisch erreichbare“ Angriffsfläche, man kann diese als Denkmodell-Grundlage nur kategorisch ablehnen. Es ist zu befürchten, daß die abgekoppelte Neuzeitphilosophie keine Kapazitäten in Form von adäquat (aus-)gebildeten Denkern besitzt, um das – sozusagen – mit jungen Kräften zu realisieren.

  14. Meine Herren Ich verstehe sie beide ehrlich gesagt nicht. Sie behaupten der Spin sei im prinzip nicht verstanden, welches vielleicht im klassischem Sinn sogar stimmt, aber dass es solch eine Eigenschaft geben muss ist unbestreitbar und experimentel vielfach belegt.

    Das Problem besteht nun wirklich darin, dass sich Spin nicht klassich verstehen lässt, aber in der Berechnung wie ein klassischer aber halbzahlig (für Fermionen) quantisiertet Drehimpuls verhält. Dabei nehme ich vorallem auf die drehimpuls algebra Bezug.

    Generel ist dad Konzept des Spins, obowohl nicht komplett „klassisch“ intuitiv sehr erfolgreich. Fermionen besitzen halbzahligen Spin, wechselwirkungs Teilchen Spin 1. Mit dem Higgs Boson haben wir (wie von der Theorie vorhergesagt) auch ein spin 0 Teilchen, welches am Cern auch belegt wurde.

    Viele weiterführende Theorien die dieses quanten Teilchen Theorien als mikroskopische Grundlage haben bauen auf oben genannter Spin Eigenschaft auf und wären ohne sie experimentel valsifiziert worden. Ein Beispiel is die Thermodynamik die sich aus der quantenstatistik vollständig herleiten lässt.

    Auch das Konzept dass Teilchen punktförmig sind ist experimentel ì.e. für elektrone sehr gut belegt. Mithilfe von laserpulsen könnte der eleltronen auf unter 10^-15 m vermessen werden.

    All diese oben genannten Belege zu ignorieren kann ich nur hinnehmen wenn Sie ein sehr ähnliches Konzept vorstellen könnten.

    1. Hallo Herr Frings,

      ihre Ansicht mag etwas verbreitet sein, ich fürchte jedoch, sie ist naiv; insbesondere wenn Sie davon sprechen, das Higgs-Teilchen sei „belegt“.
      Ich empfehle die Lektüre von „The Higgs Fake“. Sie können es auch als pdf von mir bekommen. MfG A. Unzicker

  15. Hallo Herr Dr. Unzicker,

    sehen Sie das Gesagte tatsächlich nur als Zweierdiskussion zwischen Einzelnen?
    Glauben Sie wirklich, dass das Thema „fehlende Preisangabe“ erst mit der Stringtheorie in die Physik gekommen ist?
    Wenn man sich verlaufen hat, nutzt es recht wenig, nur die letzten Meter seines Irrwegs zurückzulaufen, sondern man sollte tatsächlich seinen gesamten Irrweg wieder zurücklaufen, finden Sie nicht?
    Der Irrweg der fehlenden „Preisangabe“ hat – wie Herr Freyling ausführlich und eindrucksvoll beschrieben hat – mit „Dirac“ angefangen.
    Die folgende Denkweise ist doch symptomatisch für die gesamte aktuelle Physik:
    Mangels des Wissens um den richtigen Weg in der Physik hat man zunächst nicht das notwendige Wissen, die Irrwege (Dirac, Schrödinger, später die Stringtheorie) erstens als solchen (als Irrweg) auch tatsächlich zu erkennen und zweitens hat man dann natürlich auch nicht den Mut, diese Irrwege konsequenterweise dann auch zu verwerfen. Nach dem Motto „Wir haben halt nichts Besseres…“ klammert man sich selbst um diese schwachen Strohhalme und nimmt stillschweigend die fehlenden „Preisangaben“ in Kauf, bzw. wird gar nicht gewahr, dass hier ja die „Preisangaben“ fehlen bzw. noch besser: … möchte gar nicht die fehlenden „Preisangaben“ wahrnehmen.
    Das Analogon mit der Landkarte der „Pyrenäen“ in den „Alpen“ (oder auch umgekehrt) stammt doch von Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Unzicker, nicht wahr?

  16. Sehr geehrte Herr Unzicker,

    vielen Dank für ihre Antwort. Ich bin natürlich kein Experte und stehe aktuellen Entwicklungen der Physik sehr kritisch gegenüber. An dieser Stelle kann ich jedoch wirklich nicht einschätzen an welche Stelle es naiv wäre dem Physik Buch (oder Wiki) zu glauben oder ihren Argument.

    Im speziellen dieses Spin-Statistik Theorem scheint sehr erfolgreich zu sein, und dass man die „klassische“ Thermodynamik aus der Quanten-Statistik herleiten kann hätte doch sicherlich auch Einstein sehr gefallen. Ausserdem gibt es noch viele weitere Belege wie z.b. der Laser an sich, Bose-Einstein Kondensate sowie das Stern-Gerlach Experiment, die die Spin-Eigenschaft recht plausibel zu belegen scheinen.

    Prinzipiel kann ich mich jedoch der kritik im speziellen von herrn Freyling nicht ganz anschliessen: Wenn die Mathematik, in der Physik formuliert ist, immer intuitiv und generell verständlich sein sollte, dann hätte wohl auch jeder (zu anfangs) die klassische mechanik von Newton abgelehnt, sobald er nicht anständig differenzieren kann (oder dem die definition des Grenzwertes zu haarig ist).
    Auch die Mathematik der allgemeinen Relativität scheint mir kaum sonderlich intuitiv zu sein. Insofern kann man wohl nur konzeptionelle konsistenz des Formalismusses fordern und zusehen, dass der Formalismus physikalische experimente beschreibt. Dies gilt wohl auch für die Quantenmechanik, welches mir hier recht erfolgreich der Fall zu sein scheint.

    Viele Grüsse,

    C. Frings

  17. Guten Tag Herr Frings,
    es ist nicht die Mathematik die versagt, denn diese ist und bleibt ein Werkzeug. „Man“ kann nicht beispielsweise einen Pinsel dafür verantwortlich machen, daß die mit „ihm“ geschaffene Abbildung, beispielsweise in Form eines abstrakten Bildes, nicht figurativ ist.

    Integral- und Differential[-rechnung] lassen sich als Flächen- und Grenzwert-Bildungen auch qualitativ sinnbildlich „ausserhalb“ der Mathematik verstehen.

    Wenn Euklid (…lebte wahrscheinlich im 3. Jahrhundert v. Chr.) noch nach plausibler Anschauung für mathematische Grundlagen suchte und somit eine interdisziplinäre Verbindung herstellte, die man als richtig oder falsch bewerten konnte, so stellt sich in der modernen Mathematik die Frage nach richtig oder falsch nicht. Euklids Definitionen sind explizit, sie verweisen auf außermathematische Objekte der „reinen Anschauung“ wie Punkte, Linien und Flächen. „Ein Punkt ist, was keine Breite hat. Eine Linie ist breitenlose Länge. Eine Fläche ist, was nur Länge und Breite hat.“ Als David Hilbert (1862 – 1943) im 20. Jahrhundert erneut die Geometrie axiomatisierte, verwendete er ausschließlich implizite Definitionen. Die Objekte der Geometrie hießen zwar weiterhin „Punkte“ und „Geraden“ doch sie waren lediglich Elemente nicht weiter explizierter Mengen. Angeblich soll Hilbert gesagt haben, dass man jederzeit anstelle von Punkten und Geraden auch von Tischen und Stühlen reden könnte, ohne dass die rein logische Beziehung zwischen diesen Objekten gestört wäre.

    Doch inwieweit axiomatisch begründete Abstraktionen an realphysikalische Objekte ankoppeln, steht auf einem ganz anderen Blatt. Mathematik schafft keine neuen Erkenntnisse, auch wenn das Theoretische Physiker im Rahmen der Standardmodelle der Kosmologie und Teilchenphysik gerne glauben.

    Mathematik erfasst letztendlich Mengen und kann nicht zwischen Staubsauger und Staub unterscheiden. Epizykeltheorie und Banach-Tarski-Paradoxon verdeutlichen exemplarisch grundsätzliche Problematiken. Die Epizykeltheorie liefert(e) sehr gute Berechnungsergebnisse und doch leben wir nicht im „Geozentrischen“. Der Formalismus der QM liefert zwar brauchbare Ergebnisse, doch wenn Sie ernsthaft nach konsistenten Materiebildungsdenkmodellen „verlangen“, dann werden Sie sehen wie inkonsistent, widersprüchlich und spekulativ das Standardmodell der Teilchenphysik ist. Derzeit kommen 25 freie Parameter, variable Kopplungskonstanten, mehrere Dutzend postuliert essentielle Theorieobjekte[1], assoziierte Verknüpfungszahlen (Quantenzahlen), diverser Substrukturierungs-Thesen und Confinement-These zur „Anwendung“.

    [1] …“Counting particles by a rule that distinguishes between particles and their corresponding antiparticles, and among the many color states of quarks and gluons, gives a total of 61 elementary particles. If neutrinos are their own antiparticles, then by the same counting conventions the total number of elementary particles would be 58… https://en.wikipedia.org/wiki/Standard_Model

    Im Zusammenhang mit der QM möchte ich auf folgende (wenig bekannte) Zusammenhänge von Vilmos Balogh verweisen: [2]…“Die meisten »master–theories« der Physik sind widerlegt – in aller Regel ohne jegliche Folgen. So genießen die Maxwellschen Gleichungen der Elektrodynamik in der Heaviside-Hertz-Version nach wie vor Kultstatus, obwohl sie weder die Lorentzkraft oder gar die Joulesche Wärme als weltweite Lichtquelle berücksichtigen…“
    …“P. K. Feyerabend verweist darauf, dass sich nach der klassischen Elektrodynamik von Maxwell und Lorentz „ein bewegtes freies Teilchen selbst beschleunigt“! Trotzdem wird an der Theorie festgehalten, der Sachverhalt verdrängt – mit der Selbstverpflichtung, „die Schwierigkeiten zu vergessen, nie über sie zu reden und zu verfahren, als wäre die Theorie fehlerlos. Diese Haltung ist heute weit verbreitet.“ [FEYERABEND, K. P. (1986), S. 77]“….
    …“Der bemerkenswerteste Fall betrifft die Quantenmechanik: Der große Mathematiker, John von Neumann (geb. Neumann János) publizierte 1932 sein opus magnum über die Mathematischen Grundlagen der Quantenmechanik. Das Datum der Publikation dieses Buchs hielt Carl-Friedrich von Weizsäcker für den Beginn der „Machtübernahme“ der Mathematik in der theoretischen Physik. Doch schon vor diesem Datum befielen von Neumann Zweifel an seiner Theorie. Dann im Jahr 1935 wies er nach, dass jede Theorie der Quantenmechanik, die auf dem »Hilbertraum« als Bezugsbasis entwickelt wird, physikalisch inakzeptabel ist [RÉDEI, M. (1996)]. Jeden klaren Kommentar in der Öffentlichkeit darüber vermied er sein Leben lang, obwohl er zusammen mit F. J. Murray in einer Serie von mathematisch höchst innovativen Publikationen zur Algebra (Von-Neumann-Algebren) nachwies, wie eine zutreffende Fassung der Quantenmechanik zu gestalten sei.
    Im wahrlich umfangreichen Bestand an Publikationen zur Quantentheorie findet man zu von Neumanns Dilemma kaum eine substantielle Notiz. Erst 44 Jahre nach seinem Tod im Jahr 1957 kann die Fachöffentlichkeit aus mehreren privaten Äußerungen erfahren, warum von Neumann niemals sein berühmtes Buch von 1932 widerrufen oder zurückgezogen hat. Das Motiv war einfach: Seine »Falsifikation« hätte niemand der Fachkollegen ernst genommen, da z. B. der »Hilbertraum« weltweit längst zum Grundbestand der Quantentheorie gehört. Aber auch gravierende thermodynamische Einwände spielten eine Rolle, mit denen sich außer von Neumann keiner der großen Quantenheroen in ihren Lehrbüchern befasste.“…
    [2]Quelle: Nichtmechanistische Darstellung der physikalischen Disziplinen als mathematische Systemtheorie Vilmos Balogh http://d-nb.info/104384726X/34

    Quantenmechanischer Spin
    Für einen Quantenmechaniker/Quantenfeldtheoretiker war und ist der quantenmechanische Spin, daß, was in Lehrbüchern beschrieben wird, siehe exemplarisch:
    Kapitel 10.2 Diracsche Elektronentheorie 1928 Seite 10006 Zitat …“Denn der neue Drehimpuls hat mit dem, was man sich unter diesem Namen als mechanische Größe vorstellen kann, nichts mehr gemein. Er entsteht aus keiner Bewegung, sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.“…
    Quelle:http://www.iup.uni-bremen.de/~bleck/lecture_notes/KT-15Kap.pdf/Kap-10Elektron_Positron_Leptonen.pdf

    Da bewegt sich nichts real, da dreht sich nichts real, es gibt keine realphysikalisch-phänomenologische Entsprechung. Wie könnte es auch anders sein, da die Theorieobjekte der QM/QFTs nulldimensional sind.

    Ich „befürchte“, daß Ihnen und wahrscheinlich den meisten anderen Lesern zum Verständnis (noch) diverse Grundlagen fehlen. Da kann ich, zumindest im Rahmen dieses Blogs, nicht weiterhelfen.

    Grundsätzliche Inkonsistenzen und u.a. die brachiale Willkür mit der Theoretische Grundlagen-Physik seit 100 Jahren betrieben wird, zeigt Herr Unzicker verständlich, informativ und unterhaltsam in seinen Büchern auf.

    Soweit.

    Dirk Freyling

  18. Sehr geehrter Herr Dr. Unzicker,
    Sie schrieben:
    „Bin Ihrer Meinung. Drehimpuls ist wohl die fundamentale Größe.“
    Glauben Sie, sehr geehrter Herr Dr. Unzicker, – wie Dirac und die Quantenmechaniker – dass es sich bei dem Spindrehimpuls um eine rein mathematische Größe handelt, die mit physikalischer Drehung nichts zu tun hat?
    Glauben Sie, sehr geehrter Herr Dr. Unzicker, tatsächlich an einen Drehimpuls ohne Drehung?
    Über eine klare Stellungnahme Ihrerseits freue ich mich.
    Viele Grüße
    Arthur Büttgen

  19. Ich habe sehr lange überlegt, ob ich mich zu diesem Artikel überhaupt äußern soll.
    Ihre Kritik ist vielleicht berechtigt, aber leider nicht konstruktiv.
    Ich neige nicht dazu, die Bemühungen von Forschern in Grund und Boden zu rammen, bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom.

    Die Stringtheorie ist vielleicht unvollständig, aber nicht falsch.
    Die offenen Fragen sind den Fragen zu Ihrer eigenen Arbeit verblüffend ähnlich.
    1. Wie schwingt ein String?
    2. Wodurch schwingt ein String?
    Sobald die Stringtheoretiker diese beiden Fragen einfach beantworten können, entsteht ein Bild von größter Schönheit und alle Spötter werden verstummen.
    Kritik ist wichtig und wertvoll, man sollte jedoch immer an zwei nützliche Regeln denken:
    A. Der andere ist nicht dümmer als ich, er hat nur eine andere Sichtweise
    B. Jede Leistung verdient Respekt.

    Ansonsten müssen wir uns nicht wundern, dass es noch so viel Unvollständiges in der Physik gibt.

    1. Sehr geehrte Frau Wittig:
      – nein, hier führen nicht viele Wege nach Rom (einem Verständnis der fundamentalen Physik), sondern bis jetzt gar keiner…
      – sobald die Stringtheoretiker die Fragen 1+2 beantwortet haben, verstumme ich. Bis dahin spotte ich.
      – Stringtheoretiker sind nicht dumm. Auch das haben sie mit den Klerikern im Mittelalter gemein.
      – Eine Leistung, ja. Aggressive Vermarktung einer Ideologie als Physik verdient keinen.

      Mit freundlichen grüßen

      Alexander Unzicker

      1. Sehr geehrter Herr Dr. Unzicker,
        vielen Dank für Ihre Antwort.
        Dass noch kein Weg erkennbar ist, liegt daran, dass es zu viele davon gibt, die Stringtheoretiker legen lauter komplizierte Umwege zurück, die nicht zielfördernd sind.
        Das führt zu Unverständnis, was eine Vermarktung wohl eher erschweren sollte.
        Wenn es nur noch um Vermarktung geht, stimme ich völlig mit Ihnen überein.
        Dann ist jede weitere Auseinandersetzung mit dieser Theorie überflüssig.
        Ich glaube aber nicht, dass es so ist.
        In der Vergangenheit wurden viele Theorien abgelehnt, die sich später als richtig erwiesen, deshalb sollte Kritik konstruktiv sein.
        Mit konstruktiv meine ich, dass berechtigte Zweifel ausgeräumt werden können, indem die Adressaten reagieren.
        Der Ansatz zu dieser Theorie ist über 30 Jahre alt und war nicht unbedingt falsch.
        Vielleicht sollten die aktuell forschenden Theoretiker einmal innehalten und ein wenig Praxisbezug in ihre Arbeit bringen.
        Schon Descartes hat es treffend formuliert:
        (in etwa) „Nichts ist so gerecht verteilt, wie der Verstand, weil jeder, sei er auch noch so anspruchsvoll, glaubt, genug davon zu besitzen.
        Nun können alle diese Leute nicht irren, vielmehr kann jener der nur langsam auf dem richtigen Weg schreitet, schneller ans Ziel gelangen, als der, der zwar schnell läuft, sich aber immer mehr vom Ziel entfernt.“
        Das meinte ich eigentlich mit „Der andere ist nicht dümmer“.
        Das Problem der Kleriker war auch nicht deren Dummheit sondern deren Trägheit.
        In dieser Hinsicht haben sie (nicht nur) verblüffende Ähnlichkeit mit den Stringtheoretikern.
        Sie beharren auf einmal erworbenen Kenntnissen und verweigern jede Veränderung der Richtung.
        Wachstum erfordert den Mut zur Veränderung, sonst entsteht Stagnation.

        Verstummen sollten Sie deshalb auf gar keinen Fall, weil Ihre Arbeiten zu 99% wirklich konstruktiv sind.
        Und weil Sie zu neuen Ergebnissen ganz bestimmt eine Menge zu sagen hätten.

        Herzliche Grüße
        Angelika Wittig

  20. Hallo Frau Wittig,
    herzlichen Dank für Ihren Beitrag und dass Sie nach langen Überlegungen den Entschluss gefasst haben, Ihren Beitrag zu posten. Dass Sie lange überlegt haben, spricht absolut für Sie und ist ein Zeichen dafür, dass Sie ein gewissenhafter Mensch sind und nicht oberflächlich.
    Endlich mal ein dialogfähiger Beitrag von einem Freigeist, der nicht gebetsmühlenartig Mainstreamphysik „runterbetet“.
    Zunächst einmal vielen Dank dafür, dass Sie meine Kritik als „berechtigt“ einschätzen. Das ist schon mal eine wichtige Voraussetzung, eine wichtige Grundeinsicht. Dass meine Kritik auch konstruktiv ist, davon werde ich Sie sicherlich auch überzeugen können.
    Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich bin weit davon entfernt, die Bemühungen von Forschern zu diskreditieren oder herabzuwürdigen. Im Gegenteil, die Ideen von Forschern sind notwendige Voraussetzung fürs Forschen überhaupt und absolut willkommen, wenn es darum geht, unbekannte physikalische Erscheinungen zu erklären oder zu beschreiben.
    Nut: Wir – und die Forscher doch auch – sind doch alle an den richtigen Ideen interessiert und unsere Aufgabe ist es, die Spreu von Weizen zu trennen, die richtigen Ideen aus dem Ideenpool herauszufiltern und von den falschen Ideen zu trennen.
    In der Physik gibt es leider so viele falsche Ideen und Theorien, die sollte man schon – wie Sie es audrücken – „in Grund und Boden rammen“.
    Solch eine falsche Theorie ist die Stringtheorie.
    Die Fragen „wie und wodurch schwingt ein String“ sind doch bereits von vornherein obsolete,wenn man erkennt, dass es gar keine Strings gibt.
    Die Physik kennt doch seit langem – genau genommen seit Faraday? – etwas, das viel besser als String ist.
    Preisfrage: Was ist das wohl?
    Mit diesem Rätsel lasse ich Sie, sehr geehrte Frau Wittig und den geschätzten Leser jetzt mal alleine. Bin gespannt, ob Sie darauf kommen.
    Also nochmal die Frage:
    Was hat die Physik in petto, was besser als jedes „String“ ist, was jedoch die Idee des „Schwingens“ auch beinhaltet?

  21. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    falls Sie in Ihrem Rätsel die Faraday’schen Kraftlinien meinen, die besser seien als die Strings, so kann ich dies nachvollziehen.
    In meinen eigenen Überlegungen war ich bis jetzt davon überzeugt, dass diese Kraftlinien, wenn man sie auf eine kleinste, messbare Einheit zurückführen will, als Strings bezeichnet werden könnten.
    Also winzigste Schnipsel aus einer Kraftlinie.
    Strings widerlegen somit die Kraftlinien nicht, sondern bestätigen diese.
    Ich selbst komme in meinen Überlegungen ohne Kraftlinien und Strings aus, weil auf einer abstrakteren Ebene die Frequenzen ausreichen.
    Vielleicht bin ich nicht mehr auf dem neuesten Stand der Forschung, aber bis heute ist (noch) nicht klar, wodurch die Kraft eigentlich von der Natur so korrekt dosiert wird.
    Jedes Lebewesen (der Mensch vielleicht ausgenommen) scheint doch genau zu wissen, wie viel Kraft es zur Verfügung hat, wie es diese erhalten kann und wodurch es sie verliert.
    Vielleicht gibt es tatsächlich keine Strings, weil sie das Ergebnis von etwas anderem sind?
    Obsolet sind auf jeden Fall die zahlreichen Dimensionen, die nur beweisen, dass es an Einfachheit mangelt.
    Ich werde noch einmal sorgfältiger darüber nachdenken, weil Ihre Argumentation sehr fundiert und nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen ist.
    Falls Sie die Kraftlinien nicht meinten:
    Ich bin ein großer Anhänger von Michael Faradays Arbeiten und
    muss gestehen, dass diese im Original sehr schwer zu lesen sind.
    Ich befürchte, dass ich (noch) nicht alles richtig verstehe.
    Ihre Ansicht, dass die Spreu vom Weizen getrennt werden muss, teile ich voll und ganz.
    Gerade deshalb beeindrucken mich auch die Arbeiten von Herrn Dr. Unzicker.

    Um nicht wieder diesen Blog Unzicker stören zu müssen, möchte ich Sie um Ihre E-Mail-Adresse bitten.
    Meine lautet: angelikawittig@t-online.de

    Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag, der hoffentlich nicht nur mich zum Nachdenken anregt.

  22. Hallo Herr Dr. Unzicker,
    wünschen Sie, dass Frau Wittig und ich unsere Unterhaltung privat fortführen oder erlauben Sie die Fortführung hier in Ihrem Blog?
    M.E. besteht sicherlich ein allgemeines Interesse an den zu klärenden Fragen.
    Viele Grüße
    Arthur Büttgen

    1. Neben dem vermuteten Interesse für die Allgemeinheit sollte ein Bezug zu den Themen des Blogs vorliegen, das wäre wünschenswert.

      MfG A. Unzicker

  23. Hallo Herr Dr. Unzicker,
    danke für Ihre Erlaubnis, das Thema zum Blog ist unmittelbar gegeben: Die falsche Stringtheorie und die Begründung, warum die Stringtheorie falsch ist. Konkret geht es mir darum, nicht nur Frau Wittig, sondern auch die Allgemeinheit, also alle Leser Ihres Blogs davon zu überzeugen, dass es keine Strings gibt, man folglich die gesamte Stringtheorie getrost auf den Müllhaufen der falschen (Physik?-) Theorien werfen kann und nicht (mehr?) darüber nachdenken muss – und sollte.
    Wenn es schon keine Strings gibt, Strings also de facto gar nicht existieren, kann man getrost die gesamte Theorie verwerfen und muss sich keine Gedanken mehr über „Brane“, „Superbrane“ und diesen Blödsinn machen. Auch diese „Mehrdimensionalität“ entlarvt sich dann als nichts weiter als eine sensationsheischende Spinnerei, die nichts mit der Realität und Naturwissenschaft zu tun hat.
    PS: Danke übrigens für Ihren Hinweis auf die kommerzielle Seite dieses Irrsinns. Diese habe ich gar nicht auf meinem persönlichen Bildschirm, dafür bin ich viel zu sehr auf die Sache als solche fokussiert.

    Hallo Frau Wittig,
    die Faraday’schen Kraftlinien meine ich nicht, diese sind nur ein Teil dessen, was ich meine.
    Diese Kraftlinien könnten auch nicht als Strings bezeichnet werden, weil es sich bei den Kraftlinien nur um gedachte Linien handelt, während Strings physisch existierende Linien sein sollen. Strings widerlegen weder die Kraftlinien, und schon gar nicht bestätigen sie (die Strings) diese (die Kraftlinien).
    Aber umgekehrt: Die Kraftlinien oder besser: Der gesuchte Begriff widerleg(t)en die Strings.
    Im Gegensatz zu den Strings ist der gesuchte Begriff nämlich real.
    Ohne „Strings“ können und sollten Sie sogar! auskommen, das Einzeichnen von „Kraftlinien“ ist nicht unbedingt nötig. „Kraftlinien“ dienen nur ebenso wie „Äquipotentiallinien – flächen“ der Darstellung (Visualisierung) des gesuchten Begriffs.
    „Abstraktere Ebenen“ haben in der Physik nichts zu suchen, sie sind höchstens der Esoterik vorbehalten und nur „Frequenzen“ reichen bei Weitem nicht aus.
    Es ist so, dass die Stringtheorie das komplexe Gebilde „Materie“ nur auf das „Schwingen“ reduziert. Dabei spricht die Stringtheorie noch nicht mal von „Frequenzen“!

    „Vielleicht bin ich nicht mehr auf dem neuesten Stand der Forschung, aber bis heute ist (noch) nicht klar, wodurch die Kraft eigentlich von der Natur so korrekt dosiert wird.
    Jedes Lebewesen (der Mensch vielleicht ausgenommen) scheint doch genau zu wissen, wie viel Kraft es zur Verfügung hat, wie es diese erhalten kann und wodurch es sie verliert.“
    Sorry, ich kann beim besten Willen nicht folgen, das verstehe ich nicht.

    „Vielleicht gibt es tatsächlich keine Strings, weil sie das Ergebnis von etwas anderem sind?“
    Wie meinen Sie das bitte? Von was bitte sollen die Strings das Ergebnis sein?

    „Obsolet sind auf jeden Fall die zahlreichen Dimensionen, die nur beweisen, dass es an Einfachheit mangelt.“
    Da haben Sie recht, das kann ich nur unterschreiben!

    „Ich werde noch einmal sorgfältiger darüber nachdenken, weil Ihre Argumentation sehr fundiert und nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen ist.“
    Hier befinden Sie sich auf dem richtigen Weg!

    „Falls Sie die Kraftlinien nicht meinten:
    Ich bin ein großer Anhänger von Michael Faradays Arbeiten und
    muss gestehen, dass diese im Original sehr schwer zu lesen sind.“
    Sie brauchen um Gottes willen nicht die Originalarbeiten von Faraday lesen, um auf den gesuchten Begriff zu kommen. Falls Sie mein Fragezeichen hinter „Faraday“ nicht bemerkt haben: Ich bin mir gar nicht sicher, ob Michael Faraday oder vielleicht bereits Alessandro Volta oder vielleicht erst James Clerk Maxwell den gesuchten Begriff (was viel besser als „String“ ist) geprägt hat?

    „Ich befürchte, dass ich (noch) nicht alles richtig verstehe.“
    Dem kann ich nur zustimmen…aber daran (an Ihrem Verständnis) arbeiten wir ja gerade!

    „Ihre Ansicht, dass die Spreu vom Weizen getrennt werden muss, teile ich voll und ganz.“
    Sehr gut!

    „Gerade deshalb beeindrucken mich auch die Arbeiten von Herrn Dr. Unzicker.“
    Ganz meinerseits.

    „Um nicht wieder diesen Blog Unzicker stören zu müssen,“
    Dank an dieser Stelle an Herrn Dr. Unzicker, dass er für den Bezug zu seinem Blog-Thema „Stringtheorie“ grünes Licht gegeben hat.

    „möchte ich Sie um Ihre E-Mail-Adresse bitten.
    Meine lautet: angelikawittig@t-online.de
    Meine E-Mail-Adresse lautet: Arthur.buettgen@gmail.com

    Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag, der hoffentlich nicht nur mich zum Nachdenken anregt.
    Dank zurück und frohes Nachdenken. Wie gesagt, die Frage lautet: Was hat die Physik in petto, was besser als jedes „String“ ist, was jedoch die Idee des „Schwingens“ auch beinhaltet?

    Kleiner Hinweis:
    Mir drängt sich nicht die Frage auf „wie und wodurch schwingt ein String“, sondern eher die Frage: „Woraus besteht ein String?“
    Die Frage: „Woraus besteht … (hier:Materie)?“ ist hier zielführend.
    Woraus soll ein „String“ bestehen, wenn es doch ein real existierendes Objekt sein soll? Darauf haben die Stringtheoretiker keine Antwort.
    Warum haben die Stringtheoretiker darauf keine Antwort?
    Die Stringtheoretiker haben darauf keine Antwort aus dem einfachen Grunde, weil sie das „Material“ aus dem Materie besteht, nicht kennen, bzw. nicht auf ihrem Bildschirm haben, bzw. nicht in ihrer Theorie – der Stringtheorie – integriert haben.

  24. Hallo Herr Dr. Unzicker,
    danke für Ihre Erlaubnis, das Thema zum Blog ist unmittelbar gegeben: Die falsche Stringtheorie und die Begründung, warum die Stringtheorie falsch ist. Konkret geht es mir darum, nicht nur Frau Wittig, sondern auch die Allgemeinheit, also alle Leser Ihres Blogs davon zu überzeugen, dass es keine Strings gibt, man folglich die gesamte Stringtheorie getrost auf den Müllhaufen der falschen (Physik?-) Theorien werfen kann und nicht (mehr) darüber nachdenken muss – und sollte.
    Wenn es schon keine Strings gibt, Strings also de facto gar nicht existieren, kann man getrost die gesamte Theorie verwerfen und muss sich keine Gedanken mehr über „Brane“, „Superbrane“ und diesen Blödsinn machen.
    Auch diese „Mehrdimensionalität“ entlarvt sich dann als nichts weiter als eine sensationsheischende Spinnerei, die nichts mit der Realität und Naturwissenschaft zu tun hat.
    PS: Danke übrigens für Ihren Hinweis auf die kommerzielle Seite dieses Irrsinns. Diese habe ich gar nicht auf meinem persönlichen Bildschirm, dafür bin ich viel zu sehr auf die Sache als solche fokussiert.

    Hallo Frau Wittig,
    die Faraday’schen Kraftlinien meine ich nicht, diese sind nur ein Teil dessen, was ich meine.
    Diese Kraftlinien können auch nicht als „Strings“ bezeichnet werden, weil es sich bei den Kraftlinien nur um gedachte Linien handelt, während „Strings“ physisch existierende Linien sein sollen. „Strings“ widerlegen weder die Kraftlinien, und schon gar nicht bestätigen sie (die „Strings“) diese (die Kraftlinien).
    Aber umgekehrt: Die Kraftlinien oder besser: Der gesuchte Begriff widerleg(t)en die „Strings“.
    Im Gegensatz zu den „Strings“ ist der gesuchte Begriff nämlich real, existiert physisch tatsächlich.
    Ohne „Strings“ können – und sollten Sie sogar! – auskommen, das Einzeichnen von „Kraftlinien“ ist nicht unbedingt nötig, „Kraftlinien“ dienen nur – ebenso wie „Äquipotential-linien- flächen“ der Darstellung (Visualisierung) des gesuchten Begriffs.
    „Abstraktere Ebenen“ haben in der Physik nichts zu suchen, sie sind höchstens der Esoterik vorbehalten und nur „Frequenzen“ reichen bei Weitem nicht aus, um Materie zu beschreiben.
    Es ist so, dass die Stringtheorie das komplexe Gebilde „Materie“ nur auf das „Schwingen“ reduziert. Dabei spricht die Stringtheorie noch nicht mal von „Frequenzen“!

    „Vielleicht bin ich nicht mehr auf dem neuesten Stand der Forschung, aber bis heute ist (noch) nicht klar, wodurch die Kraft eigentlich von der Natur so korrekt dosiert wird.
    Jedes Lebewesen (der Mensch vielleicht ausgenommen) scheint doch genau zu wissen, wie viel Kraft es zur Verfügung hat, wie es diese erhalten kann und wodurch es sie verliert.“

    Sorry, ich kann beim besten Willen nicht folgen, das verstehe ich nicht.

    „Vielleicht gibt es tatsächlich keine Strings, weil sie das Ergebnis von etwas anderem sind?“

    Wie meinen Sie das bitte? Von was bitte sollen die Strings das Ergebnis sein?

    „Obsolet sind auf jeden Fall die zahlreichen Dimensionen, die nur beweisen, dass es an Einfachheit mangelt.“

    Da haben Sie recht, das kann ich nur unterschreiben!

    „Ich werde noch einmal sorgfältiger darüber nachdenken, weil Ihre Argumentation sehr fundiert und nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen ist.“

    Hier befinden Sie sich auf dem richtigen Weg!

    „Falls Sie die Kraftlinien nicht meinten:
    Ich bin ein großer Anhänger von Michael Faradays Arbeiten und
    muss gestehen, dass diese im Original sehr schwer zu lesen sind.“

    Sie brauchen um Gottes willen nicht die Originalarbeiten von Faraday zu lesen, um auf den gesuchten Begriff zu kommen. Falls Sie mein Fragezeichen hinter „Faraday“ nicht bemerkt haben: Ich bin mir gar nicht sicher, ob Michael Faraday oder vielleicht bereits Alessandro Volta oder vielleicht „erst“ – jedenfalls mindestens etwa 100 Jahre vor der „Stringtheorie“ – James Clerk Maxwell den gesuchten Begriff – was viel besser als „String“ ist – geprägt hat?
    (Vielleicht kann hier Herr Dr. Unzicker weiterhelfen?)

    „Ich befürchte, dass ich (noch) nicht alles richtig verstehe.“

    Dem muss ich – leider – zustimmen… aber schließlich arbeiten wir ja gerade an Ihrem Verständnis.:=)

    „Ihre Ansicht, dass die Spreu vom Weizen getrennt werden muss, teile ich voll und ganz.“

    Sehr gut!

    „Gerade deshalb beeindrucken mich auch die Arbeiten von Herrn Dr. Unzicker.“

    Ganz meinerseits.

    „Um nicht wieder diesen Blog Unzicker stören zu müssen, möchte ich Sie um Ihre E-Mail-Adresse bitten.
    Meine lautet: angelikawittig@t-online.de

    Meine E-Mail-Adresse lautet:
    Arthur.Buettgen@gmail.com

    „Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag, der hoffentlich nicht nur mich zum Nachdenken anregt.“

    Dank zurück für Ihr Interesse und frohes Nachdenken!
    Wie gesagt, die Frage lautet:
    Was hat die Physik in petto, was besser als jedes „String“ ist, was jedoch die Idee des „Schwingens“ auch beinhaltet?

    Kleiner Hinweis:
    Mir drängt sich nicht die Frage auf, „wie und wodurch schwingt ein „String“, sondern eher die Frage: „Woraus besteht ein „String“?“
    Die Frage: „Woraus besteht … -hier: die Materie?“ ist hier zielführend.
    Woraus soll ein „String“ bestehen, wenn es den Stringtheoretikern zufolge doch ein reales Objekt sein soll?
    Auf diese Frage haben die Stringtheoretiker keine Antwort.
    Warum haben die Stringtheoretiker darauf keine Antwort?
    Die Stringtheoretiker haben darauf keine Antwort aus dem einfachen Grunde, weil sie das „Material“, aus dem „Materie“ besteht, nicht kennen, bzw. nicht in ihrer Theorie – der „Stringtheorie“ – integriert haben.
    Und in dem Falle, dass die Stringtheoretiker das Material tatsächlich kennten, bedarf es keiner „Strings“ mehr, um die Anatomie von Elementarteilchen – also deren inneren Aufbau – zu eruieren.

    1. Sehr geehrter Herr Büttgen,
      ich habe diesen Kommentar erst heute gelesen.
      Der Ordnung halber möchte ich Ihnen antworten.
      Woraus besteht Materie, also auch ein String?
      Sämtliche Materie besteht aus räumlich begrenztem Licht.
      Egal, wie komplex der Aufbau auch ist, zuletzt bleibt nichts als Licht übrig.
      Deshalb hat es nichts mit Esoterik zu tun, wenn man das Verhalten von Elektronen und Licht untersucht.
      Deshalb haben sich die Stringtheoretiker anfangs strings als vibrierende „Lichtfäden“ vorgestellt.
      Sie haben sich mathematisch verirrt, weil sie dem Licht hinterherrechnen und das ist sehr kompliziert und umständlich, weil es keine einheitliche Feldtheorie gibt.
      („Wir versinken in einem Wust kleiner Pfeile, Feynman)
      Eine solche Theorie würde exakt vorhersagen oder meinetwegen berechenbar machen, wohin das Licht sich bewegt, wie lange es an einem bestimmten Platz verweilt und wodurch es diesen Platz wieder verlässt.
      Und zwar so einfach beschreiben, dass es ein Durchschnittsbürger verstehen kann.
      Abschließend möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass ein Krieger auf dem Weg des Wissens 4 Feinde überwinden muss.
      Die beiden ersten möchte ich Ihnen hier beschreiben:
      1. Die Furcht (Diesen Feind haben Sie offensichtlich überwunden)
      2. Die Klarheit, denn „Klarheit macht blind“.
      Warum macht Klarheit blind?
      Weil man vergisst, dass auch andere Menschen etwas können und wissen, weil man seine Erkenntnisse für die einzig richtigen hält und weil das dazu führt, dass es nur noch die eigene Sichtweise gibt.
      So entsteht weder Austausch noch Fortschritt.
      Ich wünsche Ihnen, dass Sie den zweiten Feind überwinden.
      Alles Gute für Ihre weitere Arbeit.
      Angelika Wittig

  25. Ich habe mich nun dazu entschlossen, das „Rätsel“ aufzulösen bzw. die Frage, die die „String“-theorie obsolet macht, zu beantworten:
    Die Frage lautete:
    Welche physikalische Erscheinung, die schon lange – schon etwa hundert Jahre vor der Stringtheorie bereits in der Physik bekannt ist – ist hunderttausend mal besser dazu geeignet, „Materie“ zu beschreiben, als es je ein „String“ tuen könnte?
    Diese physikalische Erscheinung macht jeden „String“ überflüssig, lässt jeden „String“ total vermissen!

    Die Antwort lautet:
    Es ist das „Feld“.

    Ja, „das Feld“ ist der gesuchte Begriff, der die „String“-theorie obsolet macht und als falsch entlarvt!

    Genaugenommen ist es das „elektromagnetische Feld“. Noch genauer genommen ist es das „elektromagnetische Ladungsfeld“, also das „elektromagnetische Feld“ der Elementarladung.

  26. Hallo Herr Dr. Unzicker,
    können Sie vielleicht weiterhelfen und mich und die Leser dieses Blogs darüber aufklären, wer Physik-historisch den „Feld“-Begriff in die Physik eingeführt hat, wie und durch wen dieser Begriff geprägt wurde?
    Für Ihre freundliche Unterstützung schon im Vorfeld herzlichen Dank.

  27. Hallo Herr Büttgen,

    Herr Dr. Unzicker kann Ihnen ganz sicher in gewohnt kompetenter Weise in dieser Frage weiterhelfen, und ich möchte zu einer möglichen Antwort nur ergänzen, dass Jochen Kirchhoff in seinem Buch „Räume, Dimensionen, Weltmodelle“ dieser Frage ein ganzes Kapitel gewidmet hat – „Vom Sinn der Felder – Zur Genesis und Reichweite des Feldbegriffes“ (S.146 im erwähnten Buch). Dort wird erwähnt, dass es Farraday gewesen sein soll, der den Begriff Feld (engl. `field`) zum ersten Mal wissenschaftlich benutzt hat. Ich kann als wissenschaftshistorischer Laie das nicht wirklich beurteilen.

    Grüße von Uli Fischer

  28. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    daher weht also der Wind.
    Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei der Aufstellung einer einheitlichen Feldtheorie ohne Strings oder Kraftlinien, ohne Quantenmechanik und letztendlich ohne Dynamik.
    Faraday und Maxwell würden sich im Grabe umdrehen.
    Ebenso sollte Dr. Unzicker sich die Haare raufen, weil dann „Einsteins verlorener Schlüssel“ lediglich ein weggeworfener wäre.
    Dennoch wünsche ich Ihnen viel Erfolg, vielleicht bin ich einfach zu dumm, um Ihre Logik nachzuvollziehen.
    Ich bleibe dabei: Das Feld ist nur die Hälfte der Theorie, die statische, um genau zu sein.
    Die zweite Hälfte ist für die Strukturbildung zwischen den Feldern erforderlich.

  29. Herzlichen Glückwunsch, Frau Wittig zu Ihrer Erkenntnis, Sie haben es begriffen! Richtig, Die einheitliche Feldtheorie: Es gibt nichts anderes, von wo der Wind herwehen könnte!
    Die Aufstellung der einheitlichen Feldtheorie? Ist bereits geschehen!
    Kleiner Hinweis: Sie können mich leicht nach“googeln“!

  30. Hallo Herr Fischer,
    vielen Dank für Ihren aufklärenden Beitrag.
    Dann lag ich also richtig in der Annahme, dass es Faraday war, der den Begriff des „Feldes“ und zwar des „elektromagnetischen Feldes“ in die Physik gebracht hat.
    Meines Wissens war es bereits Newton im 17. Jahrhundert, der den „Feld“-Begriff geprägt hat. Nur, Newton hatte lediglich Das Gravitationsfeld im Sinn, Mit Elektromagnetismus hatte Newton noch nichts „am Hut“ gehabt, der kam erst 250 Jahre später.
    Heute wissen wir – oder besser: … sollten wir wissen! – dass das Gravitationsfeld auch elektromagnetisch ist, bzw. elektromagnetische Natur ist.

    Alles, was wir sehen, ist elektromagnetisch bzw. elektromagnetische Natur.

    Das ganze Universum ist elektromagnetisch bzw. elektromagnetische Natur. Das sollte sich die Menschheit, insbesondere die Physiker, oder die solche sein wollen, ganz dick hinter die Ohren schreiben.

  31. In unserem elektromagnetischen Universum – und wir haben wirklich nur das Eine! – haben „Papp“-Kameraden, wie die „Strings“ keinen Platz.
    Ebenso die nichtelektromagnetischen Schrödingerschen „Elektronen“ und die ebenfalls nichtelektromagnetischen „Elementarteilchen“ eines Paul Dirac haben in der Physik nichts zu suchen.
    Es handelt sich höchstens um nette, gut gemeinte Versuche, die Welt zu erklären.
    Aber „gut gemeint“ ist bekanntlich das Gegenteil von“gut“.

  32. Ehrlich gesagt, ich bin es ziemlich leid, ständig über falsche Theorien in der Physik zu reden – oder vielmehr: …zu schreiben – über Theorien, die nicht funktionieren.
    Viel lieber möchte ich mich damit befassen, was in der Physik wirklich läuft!
    Anstatt immer nur darüber nachzudenken, was in der Physik nicht funktioniert, sollten wir endlich damit beginnen, uns mit der richtigen Theorie auseinanderzusetzen, uns mit wirklicher Physik zu befassen, finden Sie nicht?
    Damit endlich mal was voran geht, sonst treten wir in nochmal 100 Jahren immer noch auf der Stelle!

  33. Hallo Herr Unzicker,
    ich habe mich mit „greifbareren“ Themen, der Expansion und Dunklen Energie beschäftigt. Es wird ja nach dem Urknall eine abnehmende Expansion (durch zunehmende Gravitation) und nach ca.6-8 Milliarden Jahren dann eine beschleunigte Expansion angenommen, was zu einer gespiegelten S-Kurve im R/t-Diagramm führt.
    Wenn dieser Verlauf zutreffen sollte, dann müßte man doch mit Entfernungs-Messungen an Supernovae Ia aus den verschiedenen Zeit- / Entfernungs-Bereichen des Universums und den Vergleich mit ihren Rotverschiebungen, den besagten Kurvenverlauf verifizieren können. Wie steht es mit dieser Pflichtaufgabe ? Ich habe noch nie etwas davon gehört.

    freundliche Grüße
    Bernhard Dujka

  34. Hallo Herr Unzicker,
    zu meinem letzten Kommentar habe ich noch einen Nach-trag zu dem ich auf folgender guten web-site Anregungen fand.
    http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/PhysikFehler.htm

    Die Erklärung der beschleunigten Expansion bzw. Dunklen Energie im Universum (egal ob nach Dopplereffekt oder Raumausdehnung) enthält einen gravierenden logischen Fehler.
    Die uns erreichenden Signale weiter entfernter Objekte sind älter als die von näheren Objekten. Die Früheren, also die älteren Objekte würden sich nach dieser Erklärung schneller von uns entfernen als die zeitlich näher befindlichen. Das ist aber ein kompletter Widerspruch zur Begründung für die beschleunigte Expansion durch die zeitlich später einsetzende Dunkle Energie.
    Je früher, desto schneller und je später, desto langsamer bedeutet, die Expansion wäre jetzt nicht beschleunigt, sondern verzögert !
    Dazu kommt, dass wir nicht wissen können, wie sich die weiter entfernten Objekte heute bewegen, bzw. wie sich die näheren Objekte früher bewegt haben. Es könnten somit keine Aussagen über die generelle zeitliche Entwicklung der Expansion im Universum getroffen werden, sondern nur für „frühe“ Zeitpunkte in großen Entfernungen, „mittlere“ Zeitpunkte in „mittleren“ Entfernungen und späte Zeitpunkte in „kürzeren“ Entfernungen.
    Das passt ganz gut zu den Lücken und Widersprüchen auf denen das ganze steht.

    schönen Gruß Bernd Dujka

  35. Originalton Heisenberg:
    „Eine Theorie, die aus einer einfachen Grundgleichung für die Materie die Massen und die Eigenschaften der Elementarteilchen richtig wiedergibt, ist auch gleichzeitig eine einheitliche Feldtheorie.“

    Bei dieser „einfachen Grundgleichung“ handelt es sich um die Helmholtz-Gleichung!

    Nochmal Heisenberg: „Ich glaube, es besteht jetzt Einigkeit bei den meisten Physikern darüber, dass man die Physik der Elementarteilchen erst dann verstanden haben wird, wenn man eine solche Einheitliche Theorie ausgearbeitet hat.“

    Sehr gut, Herr Heisenberg!
    Warum haben Sie nicht einfach die inhomogene Helmholtz-Gleichung gelöst, wie ich das in meinem Skript getan habe?

  36. Nur der Vollständigkeit halber:
    Was ist ein String?
    Immer wenn ein Teilchen einen Weg zurücklegt, verursacht es eine Energieveränderung innerhalb des gesamten Universums.
    Diese Änderung entsteht dadurch, dass die Umwandlung potenzieller in kinetische Energie Zeit erfordert.
    Das natürliche Licht gleicht diese Differenz wieder aus (es wählt immer den Weg mit der kürzesten Zeit, weil es jeden Weg mit der Maximalgeschwindigkeit zurücklegt).
    Diese mit Licht gefüllte Spur ist ein String.
    Er besteht aus scheinbar „angehaltenem“ Licht.
    So wie Einstein es sich in seiner Phantasie vorstellte, wenn er sich auf einem Lichtstrahl reitend einem zweiten Lichtstrahl folgend sah.
    Nur, dass das Licht, das ihm scheinbar vorauseilte, ihm eben auch hinterhereilen kann, um scheinbar zum Stillstand zu kommen.
    Licht folgt jedem beliebigen Weg der Elektronen, egal mit welcher Geschwindigkeit dieser zurückgelegt wird. Sie muss nur kleiner als die Vakuumlichtgeschwindigkeit sein. Also etwas langsamer als c.
    Die kleinste Geschwindigkeitsreduzierung in der Natur entsteht zwischen den Photonen und Elektronen und ist abhängig von der Eigenleistung des Elektrons (Kraft x Weg / Zeit)
    Die Energiedifferenz aus dieser Eigenleistung dividiert durch h entspricht annähernd dem Faktor 273 für die Gesamtenergie.
    Die Energie eines Neutrinos multipliziert mit diesem Faktor ergibt dann die kleinste Energiedifferenz des Elektrons.
    Deshalb werden Wege, die man wiederholt, immer schneller und leichter zurückgelegt. (Übung macht den Meister)
    Damit das hier Geschilderte nicht so klingt, als würde man den Duft von Essen mit dem Klang von Geld bezahlen:
    Was kostet ein String?
    1. Schwerebeschleunigung des Elektrons
    a= MxG/r^2 = 7,66624 E-12 m/s^2
    M= Masse des Elektrons
    G= Gravitationskonstante
    r = Klassischer Elektronenradius
    2. Leistung P des Elektrons
    P = Kraft * Weg / Zeit (Kraft = Masse x Beschleunigung)
    Zeit = Zeitintervall des Elektrons
    P = 2,428231498E-36 Joule (J)
    P dividiert durch h = 2,428231498 E-36 J / 6,6260 6896 E-34 J = 272,8
    h = Planks Wirkungsquantum

    Energie des Neutrinos: 3,52479006 E-19 J
    Energie des Neutrinos multipliziert mit 272,8 = 9,615627284 E-17 J
    Im Verhältnis zur Energie des Elektrons:
    Energie des Neutrinos dividiert durch die Energie des Elektrons =
    9,615627284 E-17 J / 8,18711438 E-14 J = 1,17448 E-3.
    Vermutung: Wäre der Wert von mir exakter ermittelbar, entspräche er der Kopplungskonstante j, multipliziert mit 2 Pi für die Kreisfrequenz, der Sommerfeldkonstanten Alpha.

    Ein String würde somit den Energiewert eines Neutrinos „kosten“.
    Es wäre hierdurch möglich, für jeden beliebigen Weg den exakten Energieverlust zu berechnen und somit den optimalen Weg anhand des geringsten Energieverlustes zu ermitteln.
    Dies wäre gleichbedeutend mit der Möglichkeit, das Licht zur Kompensation der Gravitationskraft zu nutzen.

  37. Hallo Frau Wittig,
    dann glauben Sie trotz meiner „Predigten“ nach wie vor noch an „Strings“?
    Dann kann ich Ihnen leider nicht mehr weiterhelfen, dann muss ich mich ergeben und die weiße Fahne hissen.
    Ihnen noch viel Vergnügen mit Ihren „Strings“!

  38. Zitat von Albert Einstein:
    „Eine triste Epoche!
    Ein Atom lässt sich leichter zerstören als ein Vorurteil.“
    Ich „glaube“ nicht an Strings.
    Ich bemühe mich um Verständnis für denkende Menschen, auch wenn diese scheinbar „falsch“ denken.
    Wichtig ist doch, dass überhaupt jemand denkt und Gedanken, die den größten Widerstand auslösen, haben oft zu neuen Erkenntnissen geführt. Das lehrt uns die Wissenschaftsgeschichte.
    Sie brauchen keine weiße Fahne zu hissen, weil gerade Ihr Widerspruchsgeist sehr konstruktiv ist.
    Sie regen sich genauso heftig auf, wie die Leute, die geglaubt haben, dass die Erde eine Scheibe ist oder dass es angeblich Bakterien geben soll.
    Welche Einheit für die kleinste Lichtmenge schlagen Sie denn vor?

    Glauben heißt nicht Wissen.

  39. Hallo Frau Wittig,
    Solange nicht klipp und klar ist, dass es keine Strings gibt, brauchen wir uns nicht weiter unterhalten, solange erübrigt sich alles Weitere.
    Also: Materie besteht nicht aus Strings. Schlagen Sie – hier sind alle Leute und zwar restlos alle Leute mit gemeint – sich die Strings gründlichst ein für allemal aus dem Kopf!!! Ok?
    Materie besteht auch nicht aus „Licht“.
    Materie besteht aus einem elektromagnetischen Ladungsfeld. Ein Elementarteilchen ist ein elektromagnetisches Ladungsfeld.

  40. Sehr geehrter Herr Dr. Unzicker, sehr geehrte Physiker die diesen Blog lesen, hier kommt ein freundlicher Hinweis für sie alle:

    Als wir Kinder waren, erzählte mir meine kleine Schwester, sie hätte einen schrecklichen Albtraum gehabt.
    Es wurde von ihr verlangt, das Volumen eines Spiralbohrers zu berechnen und sie konnte es einfach nicht herausfinden, weil sie keine Ahnung hatte, wie das geht.
    Um ihr zu helfen, erzählte ich ihr, wie leicht diese Aufgabe mit Hilfe der Physik zu lösen ist: Wirf den Bohrer in einen Behälter mit Wasser und miss den Wasserstand mit und ohne Bohrer.
    Die Differenz entspricht dann dem Volumen des Bohrers.
    Ihre Freude über die Einfachheit der Lösung ist die Ursache für meine Liebe zur Physik, zur Schönheit und Einfachheit ihrer elementarsten Gesetze.
    Diese Einfachheit vermisse ich in der aktuellen Forschung und ich dachte, nachdem ich das Buch „Vom Urknall zum Durchknall“ gelesen habe, es gäbe wieder Hoffnung.
    Leider musste ich erfahren, dass es als schicker gilt, sich in einseitigen Haltungen ohne Bereitschaft zu sachlichem Meinungsaustausch zu gefallen.
    Beharren auf die einmal eingeschlagene Richtung bedeutet Trägheit.
    Es ist sehr bequem, eine Richtung beizubehalten, bekanntlich leistet man keine Arbeit, wenn der Weg = 0 ist.
    Leider verändert sich dann auch nichts und somit ist das Ergebnis weder Wachstum noch Erhalt.
    Es ist Dekadenz.
    Der Künstler Arik Brauer hat einmal gesagt, das Allerschlimmste in der Welt sind die Ignoranten.
    Dem stimme ich zu.

  41. Hallo Frau Wittig,
    ich fürchte, Sie müssen jetzt reichlich konkreter werden und vor allem den Zusammenhang zur Stringtheorie und dem Gesagten herstellen. Ansonsten – glaube ich- kann man mit Ihrem letzten Beitrag nicht viel anfangen.

  42. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    abgesehen davon, dass ein Beitrag auf Ihren vorletzten Kommentar nicht freigeschaltet wurde, kann ich hier nur noch schreiben:
    Ich muss nicht konkreter werden.
    „Es kommt nicht darauf an, was man verrät oder für sich behält.
    Alles was wir sind, alles was wir tun, beruht auf unserer persönlichen Kraft.
    Haben wir genug davon, genügt vielleicht ein einziges Wort, um unser ganzes Leben zu verändern.
    Haben wir nicht genug, so kann es passieren, dass uns die wunderbarste Weisheit offenbart wird –
    und diese Offenbarung würde nichts bewirken.“
    Aus: Carlos Castaneda, die Lehren des Yaqui-Indianers DSon Juan Matus.
    Abschließend möchte ich Ihnen nur noch zurückmelden, dass Ihre Theorie zu 50% sehr gut und auch richtig ist.
    Diese 50% sind das Maximum, was einer alleine herausfinden kann.
    die fehlende Hälfte wird durch echten Austausch ergänzt.
    Das ist ein elementares Gesetz in der Natur.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre wertvolle Arbeit und ein frohes Pfingstfest.

  43. Hallo Herr Büttgen,
    Sie haben mich missverstanden.
    An Ihrer Theorie ist nichts falsch.
    Die 50 % beziehen sich nicht auf Ihre Arbeit, sondern auf die Grenze, an die jeder Mensch stößt, wenn er seine Aufgabe zu 100% erfüllt hat.
    Immer wenn wir meinen, wir haben alles geschafft, erreichen wir die nächsthöhere Ebene.
    Hierdurch werden aus den 100% wieder 50.
    Das ist nicht negativ gemeint, sondern ein sehr gutes Prinzip, das die Natur anwendet, damit wir in Bewegung bleiben.

  44. Hallo Frau Wittig,

    ah, danke, ich glaube zu verstehen, was Sie meinen.
    Aber ich bin weit davon entfernt, aber sowas von weit davon entfernt, zu meinen, ich hätte alles geschafft.
    Ganz im Gegenteil, jetzt fängt der „Spass“ erst an.
    Sehen Sie, worüber unterhalten wir uns?
    Wir unterhalten uns über die Grundlagen der Physik, und wenn ich sage „Grundlagen“, dann meine ich tatsächlich die wirklichen Grundlagen, also das „Fundamentalste“ überhaupt der Physik. Fundamentaler geht nicht mehr.
    Diese Grundlagen der Physik sind vor etwa 150 Jahren von James Clerk Maxwell mit seinen berühmten Maxwell’schen Gleichungen gefunden worden.
    Das ewige Drama der Physik ist doch das, dass wir – damit meine ich die gesamte Menschheit – in diesen 150 Jahren die wirkliche Bedeutung dieser Formeln überhaupt nicht erkannt haben.
    Die Physiker des 20. Jahrhundert haben ja hier und dort die richtigen Ideen gehabt, z. B. Louis de Broglie mit seinen Materiewellen und Erwin Schrödinger mit seinem Versuch, die Wellennatur des Elektrons in einer Gleichung zu beschreiben. Aber alle diese Physiker sind letztlich gescheitert: Louis de Broglie ist in „Milchmädchen“- Rechnungen steckengeblieben und Erwin Schrödinger hat den Sprung von der „Allgemeinen Wellengleichung“ zur „Helmholtz-Gleichung“ nicht geschafft, hat sich gemüßigt gefühlt, an der „Allgemeinen Wellengleichung“ selber eigenhändig „herumbasteln“ zu müssen, um so zu seiner „Schrödinger-Gleichung“ zu gelangen.
    Mit der Stringtheorie und der neusten Irrsinns-Theorie namens „Higgs“ wurde doch alles immer Schlimmer.
    Das ewige Drama der Physik ist doch das, daß seit den vergangenen 150 Jahren man heute immer noch an den Fundamenten der Physik „herumbastelt“, dass heute immer noch – wir schreiben das Jahr 2017! – die fundamentalsten Grundlagen der Physik nicht klar sind. Dass die Grundlagen noch nicht klar sind und dass wir – im Gegenteil – uns immer weiter von der Klarheit der Grundlagen entfernen, als dass wir imstande sind, die Unklarheiten zu beseitigen.
    Ich würde mich ja darüber freuen, dass die Menschheit endlich wie Sie es ausdrücken: „die nächsthöhere Ebene erreicht“.
    Das setzt jedoch voraus, dass die Irrtümer wie Stringtheorie etc. ein für alle mal auf den Komposthaufen der Physik geworfen werden und wir die richtigen Grundlagen der Physik gefunden und uns zueigen gemacht haben.
    Auf in die „nächsthöhere Ebene“:
    Wir müssen lernen, sich bewegende Gravitationsfelder richtig zu überlagern, so dass wir von der Ebene der Elementarteilchen auf die atomare Ebene gelangen. Und zwar nicht nur auf die Ebene des Wasserstoff-Atoms, sondern letztendlich zu den komplexeren Atomen aller Elemente unseres „Periodensystem der Elemente“. Dann zu den Molekülen, weiter zu Kristallstrukturen, aber besonders die Strukturen der Organischen Chemie, die sind dann besonders interessant: Wenn es uns gelingt, die Funktionsweise einer Zelle physikalisch beschreiben zu können, dann kommen wir dem Geheimnis des Lebens auf die Spur, das wäre doch was, oder?
    Aber wenn wir uns immer noch über Stringtheorie etc. unterhalten, dann sind wir von diesen Zielen noch Ewigkeiten von Lichtjahren entfernt, aber noch sowas von entfernt, da packt mich wirklich die Resignation.

  45. Lieber Herr Büttgen,
    Sie sind auf einem sehr guten Weg und ich verstehe, was Sie meinen.
    Higgs -Boson und String können Sie einfach ausklammern (mathematisch ausgedrückt).
    Ich empfehle Ihnen, das Doppelspalt-Experiment auseinanderzunehmen (ganz ohne Vorurteile zu analysieren).
    Es ist noch nicht vollständig ausgewertet worden.
    Ich wünsche Ihnen den Erfolg, den Sie verdienen.

  46. Hallo Frau Wittig,

    vielen Dank für Ihren guten Wunsch, was meinen Erfolg betrifft. Leider kann ich mir meinen Erfolg nicht selber „aus den Rippen schneiden“. Dazu bedarf es Anderer, nämlich heller Köpfe, die in der Lage und willens sind, alles mathematisch nachvollziehen zu können und physikalisch zu verstehen.
    Leute, für die „Higgs-Boson“ und „String“ jedenfalls kein Thema (mehr) sind.

  47. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    ich fürchte, ich habe Sie etwas überschätzt.
    Sie wissen nicht einmal, was Ihnen wirklich fehlt.
    Was Sie hier schreiben, erinnert mich an den Ananasdosenöffner, der den ganzen Tag nur Ananasdosen öffnet, weil er das so gut kann.
    Meine Empfehlung an Sie, sich mit dem Doppelspaltexperiment zu befassen, war dann auch etwas zu hoch gegriffen.
    Sie würden hier nichts Neues entdecken.

    Sie sind für mich ein sehr anschauliches Beispiel für die (hervorragende) physikalische Definition von Trägheit.
    Genau Ihre Art von Kastengeist ist der größte Hemmschuh für Forscher, die etwas Neues herauszufinden hoffen.
    Sie fahren gemütlich auf der Trägheitsbahn mit und widerstehen jeder Richtungsänderung. Das ist sehr bedauerlich.
    Denn die scheinbare Bequemlichkeit wird mit dem Tod der Idee bezahlt.
    Vielleicht sollten Sie sich zunächst einmal die Frage beantworten, warum sich positive und negative Ladungen anziehen, gleichnamige aber abstoßen.
    „Helle Köpfe“, wie Sie es nennen, sind wohl alle Leute, die Ihre Meinung kritiklos teilen.
    In diesem Sinne bin ich ein Dummkopf.
    Abgesehen davon, dass ich mich niemals mit persönlichen Bewertungen rechtfertige, sondern mich ausschließlich mit den Ergebnissen einer Leistung auseinandersetze.
    Sie ahnen gar nicht, was Ihnen alles entgeht, weil Sie das nicht tun.
    Oder höchstens, wenn es sich um bereits verstorbene große Denker handelt.

    Egal, wie gut eine Theorie ist, wenn man nicht bereit ist, seinen Horizont dahingehend zu erweitern, dass man Gegensätzliches einbezieht und objektiv reflektiert, kommt man nicht weit.
    Leider ist Ihre Theorie zu einseitig und Sie verwechseln Werkzeug und Produkt.
    In der Natur gibt es nichts einseitiges, vielmehr ist alles mindestens dreiseitig, weil zwischen Chaos und Ordnung erst Komplexität entstehen kann.
    Ihre Arbeit ist so gut, dass ich mich gern damit auseinandergesetzt habe.
    Letztendlich fehlt Ihnen nur der Mut zur Unordnung.
    Das zumindest haben Ihnen andere große Denker voraus.
    Mut zur Unordnung schafft Ordnung.
    Schade eigentlich, dass so viele wirklich helle Köpfe in der Mitte ihrer Arbeit aufgeben.

  48. Hallo Frau Wittig,

    Ihre Idee mit dem Doppelspaltexperiment ist gar nicht so schlecht.
    In der Tat sollte man sich mit diesem Experiment befassen.
    Was geschieht beim Doppelspaltexperiment?
    Durch den Doppelspalt wird der Lichtstrahl einer Lichtquelle in zwei Lichtstrahlen geteilt, deren Überlagerung auf einem hinter dem Doppelspalt stehenden Schirm projiziert wird, als Ergebnis sieht man auf dem Schirm die berühmten Interferenzmuster Nullter bis n-ter Ordnung, wobei n die (unendliche) Menge der natürlichen Zahlen darstellt.
    So weit, so gut.
    Die Sache hat nur einen entscheidenden Haken:
    Um die Interferenzmuster mathematisch berechnen zu können („mathematisch berechnen“ ist wohl eine Tautologie), muss zunächst mal der Aufbau des einen ursprünglichen Lichtstrahls bekannt sein bzw. mathematisch erfasst worden sein. Erst, wenn dessen Struktur berechnet worden ist, ist es möglich, aus einem Lichtstrahl zwei zu machen und diese beiden dann – mathematisch – auf dem Schirm zu überlagern.
    Wie berechnet man die Struktur des Licht-(Strahls)?
    Hier kommen die homogenen Helmholtzgleichungen ins Spiel.
    Mit den inhomogenen Helmholtzgleichungen – die ich in meinem Skript gelöst habe – berechnet man die Struktur des Elementarteilchens mitsamt der Struktur von dessen zugehörigen Gravitationsfeld.
    Mit den homogenen Helmholtzgleichungen – das sind diejenigen Wellengleichungen, für die die rechte Seite, also die Raumladungsdichtefunktion gleich Null ist, berechnet man die Struktur von Strahlungsfeldern, also auch von Licht.
    Rechte Seite gleich Null bedeutet, es handelt sich um eine freie Schwingung – im Gegensatz zum Elementarteilchen, dessen Raumladungsdichte ungleich Null ist. Physikalisch gesehen ist die Raumladungsdichte-Verteilung (räumlich und zeitlich!) die Störfunktion, die eine sogenannte „erzwungene“ Schwingung bedeutet.
    Sehr geehrte Frau Wittig, Sie haben mir mal geschrieben, dass Sie durchaus über reichlich mathematische Skills verfügen, um beispielsweise Differentialgleichungen zu lösen.
    Wären Sie, sehr geehrte Frau Wittig dazu bereit, die homogenen Helmholtzgleichungen zu lösen, würden Sie diese Aufgabe freundlicherweise übernehmen?

  49. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    mit dieser Denkleistung haben Sie sich meinen höchsten Respekt verdient.
    Hut ab!
    Ob ich die homogene Helmholtzgleichung lösen kann?
    Ich habe keine Ahnung und kann es nicht versprechen.
    Aber ich werde es zumindest versuchen.
    Es wird aber eine Weile dauern, weil ich mathematisch nicht halb so begabt bin wie Sie.
    Prognose vor dem Versuch:
    Sie könnten es besser.
    Sollte ich eine Lösung finden, werde ich Sie Ihnen direkt zukommen lassen, weil ich diesen Blog endlich nicht mehr nutzen will.

    Mit den besten Grüßen
    Angelika Wittig

  50. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    nun habe ich mich doch entschlossen, Ihnen auf diesem Wege zu antworten.
    Einerseits, weil es dann genau hier einen vernünftigen Abschluss gibt, andererseits, weil vielleicht noch einige andere Leser an Ihrer Frage interessiert sind.
    Sie haben mich aufgefordert, die homogene Helmholtzgleichung zu lösen – das kann ich nicht, weil sie keine Lösung hat.
    In Ihrem Buch behaupten Sie, dass Helmholtz bereits die einheitliche Feldtheorie aufgestellt hätte und das ist nicht korrekt.
    Er ist auch nicht „the one and only“, vielmehr haben mindestens Gauß und Maxwell einen großen Anteil an diesen Gleichungen.
    Mich mit diesen Geistesgrößen auf eine Stufe zu stellen, wäre eine ungeheuerliche Anmaßung.

    Ihre Definition von Masse ist unvollständig.
    Nicht die Masse dehnt sich aus und verdichtet sich, sondern das Feld.
    Die Dichte innerhalb eines Feldes ist abhängig von der Gravitation.
    Gravitationsfelder haben keine Struktur, sie ermöglichen die Strukturbildung. (Sie sind die Löcher innerhalb der Struktur)
    Die Strukturbildung ist die Aufgabe der Elektronen, die übrigens keine „Umlaufbahnen“ um das Proton zurücklegen.
    Masse ist ein Skalar.

    Helmholtz hat (noch) nicht die Gravitation in seine Gleichungen einbezogen, dies ist zuerst David Hilbert (Hilbertraum) gelungen.
    Um eine einheitliche Feldtheorie aufzustellen, muss einer Masse ein Zahlenwert zugeordnet werden.
    Dieser Zahlenwert wird mit Hilfe der Keplerformel ermittelt.
    Es ergibt sich die Schwerebeschleunigung eines Körpers, wenn diese Formel genutzt wird. (g = M*G/r^2)
    Die Schwerebeschleunigung des Elektrons multipliziert mit dessen Masse, dem zurückgelegten Weg aus Klassichem Elektronenradius und der Frequenz, ergibt die Eigenleistung.
    Die Eigenleistung verursacht die von Ihnen richtig beschriebene Energiedifferenz.
    Der zur Zeit beste mathematische Lösungsweg ist Richard Feynmans Pfadintegralmethode. Diese Methode ist zwar arbeitsintensiv, aber trotzdem einfach.
    Feynman hat hier Hilberts Mathematik ausgezeichnet umgesetzt.
    Seine Resultierenden (Amplituden) beschreiben, wie viel Licht aus unzähligen Lichtwegen gewonnen werden kann.
    Im Umkehrschluss beschreiben sie, wie viel Trägheit durch diesen Prozess kompensiert wird. (Das hatte Feynman noch nicht realisiert).
    Hierdurch wird es möglich, ein Feld zu begrenzen, indem man dessen Wirkung ermittelt.
    Ob man hieraus auch eine homogene Helmholtzgleichung herleiten kann, weiß ich nicht. Dazu bin ich nicht gut genug in Mathematik.

    Als Großmutter könnte ich das Prinzip in das Märchen vom Hasen und Igel verpacken:
    Der Weg, den der Hase (Licht) zwischen den beiden Igeln zurücklegt beschreibt die Entstehung von gerichteten Wegen.
    Die beiden Igel bewegen sich nicht vom Fleck, sie profitieren von ihrer Zusammenarbeit, die das Spielfeld begrenzt.
    So funktioniert das Prinzip der kleinsten Wirkung und so raffiniert arbeiten Licht und Gravitation zusammen.
    Ihre Arbeit, Herr Büttgen, enthält viele sehr gute Ansatzpunkte, verrät mir aber (noch) nicht, was „die Welt im Innersten zusammenhält“.
    Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie es noch herausfinden.
    Damit möchte ich unsere Diskussion abschließen.
    Ich bitte Herrn Dr. Unzicker um Entschuldigung, weil ich diesen Blog sozusagen belagert habe.
    Es kommt nicht wieder vor.
    Angelika Wittig

  51. Hallo Frau Wittig,
    so leid es mir tut, aber mit Richard P. Feynman können Sie hier nicht punkten. Dieser kannte die Struktur des Lichts auch nicht.
    Genau wie die heutigen Physiker glaubte er noch an Photonen, die es definitiv nicht gibt.
    Feynmans Wegdiagramme knüpfen an die simplen – falschen – Rechnungen von Louis de Broglie an und beschreiben die Struktur des Lichts in keiner Weise.
    Was erwarten Sie denn mit „was die Welt im Innersten zusammenhält“?

  52. Die Frage, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ ist leicht und schnell beantwortet:
    Die Antwort lautet natürlich:
    „Die (von Isaac Newton gefundene)
    Gravitationskraft“.
    Die allgegenwärtige Gravitationskraft ist dasjenige, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Die Gravitationskraft ist bereits für den Zusammenhalt der Elementarteilchen verantwortlich.

  53. Sehr geehrtr Frau Wittig,

    Ich denke was die elementaren Teilchen zusammen hält hat nur sehr unwesentlich etwas mit gravitation zu tun. Wenn sie einmal die klassische Newton Gravtionaskraft mit der elektromagnetischen Kraft eines Elektrons und einem Kern vergleichen werden Sie schnell einsehen, dass da Gravitation vernachlässig werden kann. Ein Grund weshalb Faynmans QFT ja auch so gut funktioniert und für viele elementarteilchen Prozesse von ohne gravitationseffekte betrachtet werden kann.
    Die Frage „Was die Welt im innersten zusammen hält“ ist wohl noch deutlich allgemeiner zu verstehen als die Grundkräfte, sondern als die elementarsten wesentlichsten Objekte in der Physik an sich. Dies scheint ja wohl in der aktuellen Forschung am ehesten do etwas wie Strings und Branes zu sein oder vlt der Spinschaum oder ähnliche Konzepte.

    1. Sehr geehrter Herr Frings,
      eigentlich wollte ich hier nicht mehr auftauchen, aber ich fände es sehr unhöflich, Ihr Schreiben an mich nicht zu beantworten.
      Zunächst einmal möchte ich mich für Ihre Hinweise bedanken.
      Ich glaube aber, dass Sie mich mit Herrn Büttgen verwechselt haben, weil ich auch nicht der Meinung bin, dass die Gravitation für den Zusammenhalt der Elementarteilchen verantwortlich ist.

      Ich denke nicht, dass es notwendig ist, Sie irgendwie zu belehren, weil ich Sie (aus anderen Antworten in diesem Blog abgeleitet)
      für sehr kompetent halte.
      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihre weitere Denkarbeit und bin sehr dankbar, dass es noch Menschen gibt, die nachdenken und versuchen, das allgemeine Chaos zu ordnen.
      Was nun der Weisheit letzter Schluss ist, kann nur herausgefunden werden, wenn wir niemals aufhören, zu fragen und zu antworten.
      Beste Grüße
      Angelika Wittig

  54. Hallo Herr Frings,

    das, was die elementaren Teilchen zusammenhält, hat sehr wesentlich etwas mit Gravitation zu tun. Es hat nicht nur mit Gravitation zu tun, sondern es ist tatsächlich die Gravitation!
    In der Tat ist die „klassische“ Newton’sche Gravitationskraft – die übrigens auch elektromagnetisch ist – sehr viel größer als die elektromagnetische Kraft eines Elektrons und eines Kerns, das berechtigt jedoch niemanden, die Gravitation des Elementarteilchens vernachlässigen zu können.
    Überlegen Sie doch mal: Wieviel größer ist denn die Masse eines Himmelskörpers verglichen mit der Masse eines Elementarteilchens!
    Bzw. aus wieviel Elementarteilchen besteht denn ein Himmelskörper? …Sehen Sie, der Himmelskörper ist doch schließlich die Summe aus seinen umeinander rotierenden Elementarteilchen glauben Sie nicht?
    Ob man etwas vernachlässigen kann oder nicht, ist doch nur eine Frage des Maßstabes und des Standpunktes. Vom Standpunkt und im Maßstab des Makrokosmos aus ist die Gravitationskraft eines einzelnen (oder sogar auch vieler) Elementarteilchen verschwindend gering.
    Im Mikrokosmos hingegen oder sogar auf Elementarteilchenebene hingegen ist die Gravitationskraft des Elementarteilchens riesig groß.
    Aber das wusste ja schon Schrödinger: Ein Problem, das nicht zu lösen ist, wird kurzerhand als „vernachlässigbar“ erklärt und schon entfällt die Notwendigkeit, weiterhin darüber nachdenken zu müssen.
    Feynmans QFT funktioniert angeblich ja ach so gut?
    Da kann ich nur Herrn Dr. Unzicker zitieren: „Einbildung ist keine gute Bildung“!
    Die Feynman QFT gilt nur für „viele“ Elementarteilchen-Prozesse, aber nicht für alle Elementarteilchen-Prozesse?
    Sollte Ihnen das nicht bereits zu Denken geben?
    Wer „Elementarteilchen-Prozesse“ ohne „Gravitationseffekte“ betrachtet, der hat im wahrsten Sinne des Wortes „die Rechnung ohne den Wirt gemacht“!
    …und dabei war ja bekanntlich Richard P. Feynman weiss Gott nicht der Einzige, der dies getan hat!
    Zunächst einmal:
    Die Frage „Was die Welt im Innersten zusammenhält“ stammt nicht von einem Wissenschaftler oder gar Physiker.
    Sie stammt bekanntlich von einem deutschen Dichter, dem man jedoch durchaus einen wissenschaftlichen Anspruch zuordnen kann. Etwas „…deutlich allgemeiner zu verstehen als die Grundkräfte“, geht ja wohl nicht meht!
    Übersetzen wir den Spruch „Was die Welt im Innersten zusammenhält“ vom Lyrischen her doch mal in die Wissenschaft:
    Unter „Welt“ versteht Goethe doch ziemlich unmissverständlich alles „Materielle“, also alles „Materielle“, was unseren Himmelskörper „Erde“ oder weiter gefasst: Unser gesamtes Universum ausmacht. Mit „…im Innersten“ ist selbstverständlich die Ebene der Elementarteilchen gemeint, weil „innerer“ als im Mikrokosmos auf der Ebene der Elementarteilchen – noch „innerer“ geht nicht mehr.
    Hier sind wir auf der „innersten“ Ebene der „Welt“ angelangt.
    Das Verb „zusammenhalten“ ist im Sprachgebrauch der Physik mit „wechselwirken“ zu übersetzen.
    Wenn man die in der Physik bekannten Wechselwirkungen auf Elementarteilchen-Ebene hinunterbricht, bleibt letztendlich nur noch die Gravitation als die einzige fundamentale Wechselwirkung schlechthin übrig.
    Somit kann mit dem, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ letztendlich nur die Wechselwirkung „Gravitationskraft“ mit gemeint sein.
    Die Allergie, die Physiker mit der Gravitation im Allgemeinen und der Gravitationskraft im Speziellen, haben, kommt nur daher, dass ihnen das Thema „Gravitation“ nicht geheuer ist und sie das Phänomen „Gravitation“ nicht (mathematisch) erfassen können. Sie ahnen jedenfalls, dass die Newton’sche Gravitation(skraft) nicht der Weisheit letzter Schluss ist.
    Bei Letzterem haben sie – die Physiker – ausnahmsweise! mal recht!
    „Elementarste wesentlichste Objekte in der Physik“ „wie Strings und Branes“ oder gar „Spinschaum oder ähnliche Konzepte“ existieren nur in den Köpfen derjenigen, die die Maxwellsche Theorie inklusive den Lösungen der Helmholtz-Gleichungen vollkommen überfordert.
    Deren Köpfe quillen nur so über vor „Spinschaum“.
    Sehr geehrter Herr Frings, gehören Sie auch zu diesen Leuten?

  55. Der Vollständigkeit halber zum Thema „Spinschaum“:
    Mit „Schaum“ wird die Idee der „Ladungswelle“ des Elementarteilchens angedeutet. Der Zusatz „Spin“ weist dieser Ladungswelle eine Eigendrehung zu und in der Tat handelt es sich beim Elementarteilchen um eine „Ladungswelle mit intrinsischer Eigendrehung“.
    So gesehen ist die Idee des „Spinschaums“ noch nicht einmal falsch – not even wrong -. Nur: Maxwell und insbesondere Helmholtz wussten es ziemlich viel präziser….

  56. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    ich kann nicht behaupten dass ich mich zu irgendeiner Gruppe zugehörig fühle, welche auch immer Sie hier zu meinen scheinen. Ich bilde mir gerne selber eine Meinung und versuche offen für verschiedene Argumente zu sein. Zu welcher Gruppe von Leuten gehören Sie denn? Gehören Sie zu den Leuten mit Helmholz im Kopf, um mal bei ihrer Sprache zu bleiben?
    So wie ich die allgemeine Relativitätstheorie sowie die Newton Gravitation verstehe, scheint es doch sehr wohl Formulierungen der Gravitation, zumindest als nicht-Quanten Theorie, zu geben die mathematisch funktionert. Wo sehen sie an dieser Stelle das Problem? Zum Problem, Elektro-Magnetismus VS. Gravitation: Es ist mir doch wohl möglich mit einem Magneten ein Geldstück entgegen der Gesammten Gravitationskraft der Erde vom Boden zu lösen. Umgekehrt kann ich sogar in einem korrekten Magnetfeld Dinge schweben lassen, d.h. ich kann abstossende Felder erzeugen.

  57. Hallo Herr Frings,

    ja richtig, ich gehöre zu den Leuten, „die Helmholtz im Kopf haben“.
    Hintergrund:
    Zum Ende meines Studiums der Elektrotechnik habe ich erkannt, dass es sich bei den Helmholtz-Gleichungen um die von und seit Einstein gesuchte(n) Weltformel(n) handelt.
    Diese Erkenntnis fasziniert mich derart, dass ich sie nicht für mich alleine behalten möchte, sondern sie mit Physikern teilen möchte. Meine Hoffnung ist dabei, dass ich auf Wissenschaftler treffe, die bereit sind, die zugegeben umfangreichen Rechnungen erstens nachvollziehen zu können und zweitens auch nachvollziehen zu wollen.
    Bei meinen Berechnungen habe ich festgestellt, dass Gott vor die physikalische Erkenntnis die harte und umfangreiche mathematische Rechnerei gesetzt hat. Keine physikalische Erkenntnis ohne vorherige mühsame und aufwendige Berechnungen. Nach dem Motto: „Um zur physikalischen Erkenntnis zu gelangen, sollt Ihr erst einmal rechnen „im Schweisse Eures Angesichts“.
    Mit „…schnell einsehen…“ ist leider nicht.
    Deshalb bin ich sofort über Ihren folgenden Ratschlag an Frau Wittig gestolpert:
    „Wenn Sie einmal die klassische Newton’sche Gravitationskraft mit der elektromagnetischen Kraft eines Elektrons und einem Kern vergleichen, werden Sie schnell einsehen, dass die Gravitation vernachlässig werden kann.“
    Als Sie dann noch anscheinend allen Ernstes „Strings“, „Branes“ und „Spinschaum“ erwähnten, das brachte dann vollends „das Fass zum Überlaufen“. Entschuldigen Sie bitte meine Ungeduld an dieser Stelle.
    Sehen Sie, ich wundere mich schon ziemlich über die Art und Weise, wie Sie – und da sind Sie weiss Gott nicht der Einzige – Wissenschaft betreiben, Herr Frings.
    Ihre Denkweise würde ich als „Schubladendenken“ bezeichnen.
    Sie schaffen sich Denkschubladen, die jeweils ein bestimmtes Thema bekommen und in diese Schubladen packen Sie dann die verschiedenen Ihnen bekannten Theorien.
    Wenn dann, wie z.B. im Rahmen dieses Blogs, die Sprache auf ein bestimmtes Thema kommt, öffnen Sie kurzerhand die entsprechende Schublade, ziehen die entsprechenden Theorien hervor und Ihre Weltanschauung stimmt (wieder).
    Beispiele: Zum Thema „Aufbau der Materie“ fallen Ihnen ein: „Strings“ und „Branen“ und „Spinschaum“ „oder andere Konzepte“, zum Thema „Gravitation“: „Newton’sches Gravitationsgesetz“ und „Allgemeine Relativitätstheorie“, das Thema „Magnetische Kraft“ kann in Ihrer Weltanschauung nicht zum Thema „Gravitation“ passen, weil dieses Thema ja für Sie eine andere Schublade ist, nämlich zur Schublade „Elektro-Magnetismus“ gehört.
    Sehr geehrter Herr Frings, haben Sie sich nie gefragt, wie „Strings“ und „Spinschaum“ zusammenpasst bzw. sind Sie nie auf die Idee gekommen, dass es nur eine Theorie geben kann (frei nach „Highlander“: Es kann nur eine (Theorie) geben!)
    Können diese Theorien für Sie wirklich gleichberechtigt nebeneinander existieren – und gültig sein – und Sie denken sich nichts dabei?
    Kann zum Thema „Gravitation“ für Sie wirklich das Newton’sche Gravitationsgesetz mit der „Allgemeinen Relativitätstheorie“ „friedlich“ miteinander koexistieren, ohne dass Sie Verdacht schöpfen, dass entweder das Eine oder das Andere falsch ist – oder dass vielleicht sogar beide Theorien falsch sind?
    Es gibt kein Problem, Elektro-Magnetismus VS. Gravitation. Bei dem Gravitationsfeld handelt es sich ebenfalls um ein ein elektromagnetisches Feld genau so wie „das Licht“.
    Das Licht ist in der heutigen Physik schon als ein elektromagnetisches Feld anerkannt, das Gravitationsfeld hingegen nicht.
    Die Gravitationskraft hat einen elektrischen und einen magnetischen Anteil. Ein Magnet ist offenbar ein Körper, bei dem die magnetischen Anteile die elektrischen Anteile bei weitem überwiegen. Ein Laser ist ein Gerät, welches extrem verstärktes Licht aussendet. LASER: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation.
    Kann es sein, dass ein Magnet eine Verstärkung des magnetischen Anteils des Gravitationsfeldes darstellt? In der Art, in der ein Laser die Verstärkung des Strahlungsfeldes darstellt?
    Wenn die Verstärkung des Magnetfeldes nur groß genug ist, ist es durchaus denkbar, dass dann die Magnetkraft des Eisenstücks (Magnets) viel größer als die Erdanziehung wird.
    Zum Thema „Abstoßende Felder“:
    Die Erde hat – wie jeder Magnet übrigens auch – einen Nord- und einen Südpol. Nimmt man einen zweiten Magneten und hält Nordpol des ersten Magneten an den Nordpol des zweiten Magneten, (dasgleiche gilt auch für die beiden Südpole), dann erhält man tatsächlich eine abstoßende Wirkung.
    Ich bin davon überzeugt, dass dieses Experiment mit zwei „Erden“ auch funktionieren würde.
    Gedankenexperiment: Nähme man eine „zweite Erde“ und hielte deren Nordpol an den Nordpol unserer Erde, so würden sich diese beiden „Erden“ ebenfalls voneinander abstoßen, womit bewiesen wäre, dass es sich bei der Gravitationskraft ebenfalls um eine elektro-magnetische Kraft handelt.
    Und es wäre bewiesen, dass Gravitationsfelder unter bestimmten Konstellationen auch abstoßende Felder sein können.

  58. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    Na das klingt aber, mit verlaub, schon etwas hochtrabend, dass Sie da die Weltformel entdeckt haben und Ihren Ansatz vorher Jeder übersehen haben soll. Nun bin ich aber interressiert. In welche Richtung geht denn ihr Ansatz? So wie ich das sehe ist die Helmholz Gleichung eine einfache difderentialgleichung 2.Ordnung mit einer eben Welle als Lösung.
    Nun zu meinen Schubladen: Sie werden mir ja sicherlich zustimmen, dass Newton Gravitation auf unserer Erde ziemlich gut funktioniert allersings nicht allgemein Gültig ist. Wie z.b. das Merkur Problem zeigte. Da ist Einsteins Gravitation dann die korrekte Verallgemeinerung aus der sich, konsostenter weise auch Newton Gravitation im limes herrleiten lässt. Diese 2 Theorien sind also gar nicht völlig unterschiedlich sondern Newton nur eine effektive Theorie der allgemeineren daher ist die existenz beider Theorien kein Wiederspruch. Genau so verhält es sich auch, meines erachtens mit den strings und branes uns co. Das sind wohl auch Theorien von denen man alle anderen theorien als effektive theorien ableiten kann. Ich denke in der tat auch, dass es da nur eine geben wird, aber welche es nun ist vermag ich nicht zu berechnen. Mir sagte aber immer diese Spinschaum theorie recht zu.
    Nun zum Erde magnet Beispiel. Also so weit ich das sehe, haben sie mir noch kein echtes Argument präsentiert warum Gravitation und EM untrennbar sind.
    In ihrem Erdmagnetfeld Beispiel haben sie lediglich festgestellt dass die Erde ein Magnetfeld hat und spekuliert dass sich die Erde daher wie ein Stabmagnet verhält (Damit gehe ich einher). Der Grund für das Magnetfeld hat wohl aber kaum etwas mit Gravitation zu tun, als mit dem Fakt dass die Erde einen flüssigen metallischen Kern besitzt der das Magnetfeld erzeugt. Daher wird die Erde auch nie den Mars abstossen. Der hat nämlich kein Magnetfeld, trotz seiner beachtlichen Gravitation. Unserer Mond übrigens auch.
    Mit freundlichem Gruss,

    C. Frings

  59. Sehr geehrter Herr Frings,
    auch wenn es für Sie „hochtrabend‘ klingt, es ist in der Tat so, dass Jeder meinen Ansatz übersehen hat.
    Sehr geehrter Herr Frings, ich kenne Ihren wissenschaftlichen Hintergrund nicht, aber mit Feldtheorie scheinen Sie sich nicht wirklich beschäftigt zu haben, gehe ich hier recht in der Annahme?

  60. Hallo Herr Frings,

    wie um alles in der Welt kommen Sie eigentlich darauf, dass sich Newton Gravitation im limes aus der Einsteinschen Gravitation herleiten lässt?
    Newtons große Errungenschaft war die Entdeckung der Gravitationskraft.
    Darin erschöpft sich für Newton ja auch bereits das Phänomen „Gravitation“, ein Gravitationsfeld zu berechnen, dazu war Newton (noch) nicht in der Lage.
    Die Entdeckung der Feldtheorie kam ja bekanntlich später.
    So, die Situation in Sachen „Gravitation“ war also die, dass Newton sensationellerweise die Gravitationskraft entdeckt hat.
    Und dies nur dazu, dass etwa 250 Jahre später ein Herr Einstein daherkommt und die Gravitationskraft eigenmächtig zu Gunsten einer angenommenen Raumkrümmung kurzerhand abschafft.
    Nach dem Motto: Die „Gravitationskraft“ brauchen wir nicht, darauf können wir gut und gerne verzichten.
    Jetzt frage ich Sie, sehr geehrter Herr Frings, wie kann denn die Newtonsche Gravitationskraft der Limes einer Theorie sein, die die „Gravitationskraft“ gar nicht kennt?
    Das macht doch alles keinen Sinn, das ist doch alles gequirlter Unfug, finden Sie nicht, Herr Frings?

  61. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    Mit Feldtheorie habe ich mich ein wenig auf Wikipedia level beschäftigt. Insofern würde ich sagen so mittel viel.
    Zu Ihrer Kritik: Einstein hat ja mit seiner Theorie Newton veralgemeinert auf ein Neues Fundament Gesetzt und eleganterweise die Grav Kraft als „Scheineffekt“ einer gekrümmten Raumzeit erklärt. Nun ist doch aber auch klar, dass die Veralgemeinerung den speziellen Fall (Newton) einschliessen muss in einem bestimmten Grenzfall. Dies ist auch in der Tat der Fall. Nämlich wenn man nur kleiner Raumzeitkrümmungen und dass die materie nicht relativistisch ist. Entwickelt man jetzt Einstein in diesen 2 parametern als störungsreihe, erhält man Newton. Dies ist wohl Textbuch material eines Physik studenten wie ich im Inet fand.
    Aber beantworten sie mir doch bitte noch, wie sie eine grosse Vereinhetlichung von irgendetwas anstreben können, wenn sich dann nicht mal die bekannten Theorien als Grenzfall ableiten lassen?
    Viele Grüsse,

    Frings

  62. Wie bitte? Und jetzt soll es sich bei der Gravitationskraft auch noch um eine Scheinkraft handeln?
    Also nochmal zum Mitschreiben:
    Zuerst wird die Gravitationskraft als großartige Entdeckung gefeiert, um 250 Jahre später abgeschafft zu werden. Mit einer unerklärlichen Begründung wird behauptet, die Gravitationskraft sei der Limes der Nicht-Gravitationskraft-Theorie (wie soll das funktionieren?) und schließlich wird die Gravitationskraft auch noch als Scheinkraft degradiert!
    Das kann doch wohl alles nicht Euer Ernst sein, oder?
    Habt Ihr denn alle Euren Verstand verloren?
    Die Wahrheit ist doch, dass wir beides brauchen, also auf beides nicht verzichten können Die Gravitationskraft und so etwas wie eine „Raumkrümmung“.
    Nur, dass nicht der Raum gekrümmt ist, das ist nämlich Blödsinn, das gibt es nicht!
    Der (leere oder auch „volle) Raum an sich kann nicht gekrümmt sein. Der Raum ist strukturlos und dem Raum an sich ist völlig egal, welche Form die Gegenstände haben, die sich in ihm befinden.
    Wem die Form des Gegenstandes, der sich in ihm befindet, nicht egal ist, – und eine gekrümmte Bahn bzw. Orbit bewirkt – das ist das den Körper umgebende Gravitationsfeld, welches bekanntlich (Kraft-) Feldlinien und Äquipotential- Linien bzw. – Flächen enthält.
    Also: Die Äquipotentiallinien des Gravitationsfeld sind gekrümmt und das sind auch die (gekrümmten) Bahnlinien, auf denen sich ein Planetenkörper um seinen „Stern“-Körper bewegt.
    Jedes elektromagnetische Feld (Gravitationsfeld) erzeugt eine Kraft (Gravitationskraft) auf ein in ihm ( dem Feld) befindlichen „Probe“-Körper.
    Und diese Kraft ist mitnichten eine Scheinkraft, sondern sie ist wirklich tatsächlich vorhanden.
    Davon konnte schon Newton ein Lied singen, als ihm unter’m Apfelbaum der berühmte Apfel auf den Kopf fiel.

  63. Ach Herr Büttgen,

    Ich habe das Gefühl, ihnen ist der Erkenntnistheoretische Prozess in der Naturwissenschaft sowie Grundlegende Konzepte der allgemeinen Relativität nicht klar.
    Können sie mir erklären, wie ich eine Theorie erweitern soll die gute Beschreibungen macht (=Newton) deren Erweiterung dann diese Beobachtungen nicht irgendwie reproduziert.
    Das schöne an der ART ist doch gerade, dass man Gravitation nur als die Störung der Geodätischen Bewegung eines Körpers im gekrümmten Raumfeld auffassen kann. Für einen Körper kann ich dies dann wieder in ein Kraft gesetzt mathematische umformulieren und bekomme in gewissen Fällen dann auch das Gravitationsgesetz von Newton raus. So wie es sein soll. Dies zeigt erstmal nur, das GR das mindestes leistet, was eine konsistente Erweiterung von Newton leisten müsste. Sich auf die ursprüngliche Theorie runterbrechen lassen. Wie gesagt, was die da konkret machen müssen, können sie in jedem ART standard textbuch nachlesen. Da sie ja die Weltformel gefunden haben, müsste ihnen ART ja sehr geläufig sein. Aber da sie ja Einsteins Raumkümmng nicht aktzeptieren, bin ich da wohl auch auf dem Helmholz weg….
    Ich möchte übrigens nocheinmal hinzufügen, wie schön ART ist und wie gut sie die gekrümmten Bahnen auch von Lichtteilchen z.b. beschreiben kann, die ja bekanntlich masselos sind und nach Newton gar keine Kraft spühren sollten.
    Grüsse,

    C. Frings

  64. Sehen Sie, Herr Frings, genau die sind das Problem: Die grundlegenden Konzepte der ART.
    Zunächst einmal: Glauben Sie wirklich, die Natur arbeitet nach und mit „Konzepten“?
    Haben Sie sich mal gefragt, warum man bei der Maxwellschen Theorie nicht von „Konzept“ oder „Modell“ spricht, bei z.B. der ART aber schon?
    Die Antwort ist ziemlich offensichtlich:
    Man merkt, dass es sich bei der ART nicht um ein Naturprinzip handelt, sondern um ein von Einstein zurechtgebasteltes Konstrukt. Und das stimmt, das ist die Wahrheit.
    Alleine die Tatsache, dass Einstein selber am Ende seines Lebens, in der Zeit, in der Einstein nach der Weltformel gesucht hat, mit seiner eigenen Gravitationstheorie alles andere als zufrieden war, sollte einem doch sehr zu denken geben, meinen Sie nicht?
    Die Idee mit der Geodäte ist ja gar nicht mal “ even wrong“.
    Nur: Das ist nur die Hälfte der Wahrheit!
    Das Wichtigste fehlt:
    Das ist das Feld, das Gravitationsfeld selber.
    Alle diese Theorien: Sei es die Stringtheorie, die Schrödinger-Gleichung oder eben auch die ART haben eins gemeinsam: Sie haben alle im wahrsten Sinne des Wortes die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und dieser Wirt ist nun mal das (elektromagnetische) Gravitationsfeld!
    Sehen Sie: Die zentrale(n) Gleichung(en) der ART nenn(t/en) sich die Einsteinsche(n) Feldgleichung(en).
    Das ist doch bereits ein Etikettenschwindel erster Güte.
    Die Geodäte ist eine Differentialgleichung zweiter Ordnung. Wo ist hierbei das „Feld“?
    Zu einem „Feld“ gehören ausser den abhängigen Variablen (den Raumvariablen r, phi und theta im Kugelkoordinatensystem) vor allem die abhängigen Variablen, das sind die Feldgrößen. Das sind die „Elektrische Feldstärke“, die „magnetische Feldstärke“, das “ Ellektrische Potential“ sowie das „Veektorpotential“ ( um das Maxwell übrigens lange und hart gerungen hat.
    Alle diese Feldgrößen lässt die ART komplett vermissen.
    (Die sogenannte „Quantengravitation“ kommt gedanklich übrigens wieder auf die Spur der Gravitationsfelder auch für Elementarteilchen).

  65. Hallo Herr Frings,

    die ART bzw. die „Einsteinschen Feldgleichung“ sind eine beispiellose Mogelpackung.
    Daran ändert auch die Zusage nichts, im Grenzwert würde doch die Newton’sche Gravitations (-Kraft) bei rauskommen.
    Auch die Newton’sche Gravitationskraft ist eine Mogelpackung.
    Sie kann man bestenfalls als Näherungsformel für Planetenkörper, die sich auf der Äquatorebene Ihres Sterns befinden, bezeichnen.
    Für Planetenkörper, die dies nicht tuen- siehe „Perihelbewegung des Merkur“ gilt das Newton’sche Gravitationsgesetz beits nicht.
    Daran sieht man, dass die Gravitationskraft nicht nur 1/r^2 abhängt, sondern auch vom Polarwinkel Theta im Gravitationsfeld.
    Newton kann man daraus keinen Vorwurf machen, denn zu seiner Zeit kannte man den Begriff „Feld“ noch nicht. Dieser wurde bekanntlich erst über 100 Jahre später von Faraday/Maxwell geboren.
    Sehr geehrter Herr Frings, kennen Sie das Märchen von Hans Christian Andersen: „Des Kaisers neue Kleider“?
    Falls nicht, empfehle ich Ihnen, das dringend zu lesen.
    Mit der ART ist dieses Märchen tatsächlich wahr geworden.
    Statt „Des Kaisers neue Kleider“ lautete der Titel dann „Einsteins neue Feldgleichungen“.
    Genau wie die beiden Betrüger an „Kleidern“, ist es hier Einstein, der mit Hochdruck an seinen „Feld“-Gleichungen arbeitet.
    Um nicht als dumm zu gelten, bewundern alle Leute die Einstein’schen „Feld“-Gleichungen und loben sie wegen ihrer angeblichen Schönheit.
    (In Wirklichkeit versteht sie niemand – das ist genauso wie mit der Quantenmechanik, von der Richard Feynman auch sagt: „…es ist sicher zu sagen, niemand versteht Quantenmechanik)
    Es ist wirklich traurig, dass seit nunmehr 100 Jahren bisher noch niemand gesagt hat: „Aber da ist ja gar kein Feld, es fehlen ja die Feldgrößen“.
    Wobei: Die Wirklichkeit hat das Märchen sogar überholt, denn selbst die von Eistein geäußerten Zweifel an der Theorie hält die Leute nicht davon ab, die ART bzw. die Einstein’schen „Feld“-Gleichungen ob ihrer „Schönheit“ zu loben.

  66. Hallo Herr Frings,

    was macht Sie eigentlich so sicher, dass das Magnetfeld der Erde nicht zu deren Gravitationsfeld gehört?
    Wenn also das Magnetfeld nicht zum Gravitationsfeld gehört, also vom Eisenkern herkommt und nichts mit dem Gravitationsfeld zu tun hat:
    Woher kommt Ihrer Meinung nach das Magnetfeld, wenn nicht von der Summe der magnetischen Anteile der Gravitationsfelder aller beteiligter Elementarteilchen?

  67. Ach Herr Büttgen,
    ich antworte ihnen erstmal zu ihrer letzten Frage, bevor ich die etwas Philosophischere Frage zur „physik und Konzepten“ angehen möchte.

    Also, wie schon bei den Beispielen erwähnt, kann es ja nicht sein dass Magnetismus beliebig mit der Gravitation auftritt. Dann würde ja jedes Gravitativ stark wirkende Objekt, wie z.b. der Mond, ein Magnetfeld haben. Hat er aber nicht. Mars z.b. auch nicht.
    Es muss also etwas mit den speziellen Material eigenschaften zu tun haben, aus denen der Körper besteht. Ein Stabmagnet hat ja auch eine deutlich höhere Magnetische Kraft, als Gravitative.
    Es gibt eine Theorie woher diese Magnetische Kraft kommt, und zwar exakt von bewegten elektrischen Ladungen, beschrieben durch die Maxwell Gleichungen. Dies sollte ihnen ja als gelernter Elektrotechniker wohl bekannt sein. In einer Helmholz Spuhle kann ich ja auch das magnetfeld hoch treiben, ohne dass das irgendetwas an seiner Gravitation ändern würde, nämlich indem ich den Strom erhöhe.
    Entschuldigen sie meine Penetranz, aber ich sehe nicht an welcher Stelle sie die Gravitation hier elementar mit dem Magnetismus verknüpfen können. Vielleicht schreiben sie mir einfach mal ihre veralgeimerten Feldgleichungen hin und schreiben 2 Sätze dazu, was das ganze soll. Vielleicht, fällt dann bei mir der magnetische Apfel.

    Gruss,
    Frings

  68. Hallo Herr Frings,
    Zunächst einmal: Was bedeutet die Anrede:“Ach Herr …“? Höre ich da etwa Despektierlichkeit heraus?
    Falls ja, würde ich um mehr Respekt bitten.
    Nun zu der Frage, woher die starke Magnetkraft kommt: Sie haben recht, Herr Frings, es muss mit den Materialeigenschaften von Eisen bzw. Ferromagnetischen Stoffen zu tun haben, dem würde ich voll und ganz zustimmen.

  69. Die Magnetisierung muss also zu tun haben mit dem Aufbau des Eisenatoms.
    Wovon reden wir hier?
    Wir reden beim Eisenatom über ein sehr komplexes Atom. Eisen hat bekanntlich die Ordnungszahl 26, d.h., das Eisenatom besteht aus 26 Protonen und 26 Elektronen.
    Da kann ich nur sagen: Viel Spass beim Berechnen des Gravitationsfeldes des Eisenatoms!
    Die bis heute bekannte Physik hat gerade mal versucht, das Wasserstoffatom in den Griff zu bekommen (d.h., mathematisch zu konstruieren, siehe Bohr-Sommerfeld’sches Atommodell). Das Wasserstoffatom ist bekanntlich das am einfachsten aufgebaute Atom mit gerade mal einem Proton und einem Elektron.

  70. Sehr gehrter Herr Büttgen,

    In der tat denke ich ist es sehr einfach das Gravitationsfeld in grosser Entfernung zu berechnen, da es nur positive massen gibt und sich damit einfach das grav Potential der einzelnen Betandteile aufaddieren lässt (proton + neutronen + elektronen). Dennoch ist mir immer noch nicht klar was das mit magnetismus zu tun hat. Bitte erklären sie mir, wie der magnetismus in der helmholz spule zustande kommt und was das mit gravitation zu tun hat (vorallem da das magnetfeld eine funktion des elektrischen Stromes ist).
    Weiterhin denke ich dass das Bohr atom ein altes und antiquirtes model ist. Es gibt da genug quantenmechanische modelle die das ganze wasserstoff atom die ganze hyperfein aufspaltungen und energie niveaus astrein erklären. Stichwort Schalenmodell. Das ist teilweise auch Schulstoff.
    Grüsse,
    Frings

  71. Aber nocheinmal:

    Bitte schreiben zeigen sie mir doch bittr mal ihre gleichung und sagen dazu wie man sie anwendet. Das würde mich ja nun wirklich mal sehr interresieren.

  72. Hallo Herr Frings,
    Sie werden es kaum glauben, aber auch Stromfluss hat nicht nur etwas mit Gravitation zu tun, sondern ist eine direkte Folge der Gravitation. Die Kraft, die für die Elektronenbewegung verantwortlich ist, ist die Gravitationskraft.
    Nicht das Bohr-(Sommerfeld)sche Atommodell ist antiquiert und verwerflich, sondern umgekehrt wird da ein Schuh draus: Das Schalenmodell – oder sonstige quantenmechanische – Atommodell scheidet aus, weil es schlicht und ergreifend auf ganzer Ebene versagt.
    Spätestens beim Quantensprung, also bei der Entstehung von Licht (Strahlung) ist bei dem Schalenmodell Ende der Fahnenstange. Oder können Sie die Entstehung des Lichtquants mithilfe des Schalenmodells erklären?
    Hingegen mit dem Sommerfeld’schen Atommodell funktioniert das, weil beim Quantensprung das auslösende Elektron bekanntlich vom angeregten Zustand in den Grundzustand zurückfällt und dabei kinetische Energie verliert oder mit anderen Worten: Gebremst wird.
    Das bei dieser Bremsung entstehende Licht ist nichts anderes als Bremsstrahlung.

  73. Beim Quantensprung wird also kinetische Energie (des Elektrons) in Strahlungsenergie umgewandelt. Das ist ein fundamentales Naturprinzip.

  74. Hallo Herr Frings,
    sehr gerne nun zu „meiner“ Gleichung und wie man sie anwendet:
    Da muss ich jetzt ziemlich weit ausholen:
    Die meisten Leute werden von der Maxwell’schen Theorie – die sich in Maxwell’s Gleichungen manifestiert – absolut überfordert. Daher hatte ich auch Ihnen die Frage gestellt, ob Sie auch zu diesen Leuten gehören, um „abzuklopfen“, inwieweit und ob Sie mit Elektrodynamik und Feldtheorie vertraut sind oder ob das „ein Buch mit sieben Siegeln“ für Sie ist.
    Je mehr Sie mit Feldtheorie vertraut sind, je mehr Sie auf diesem Gebiet tätig waren, desto besser verstehen Sie natürlich „meine“ Gleichung und ihre Anwendung.
    Sehen Sie, Herr Frings, in meinem Studium der Elektrotechnik an der Ruhr Universität Bochum habe ich als Vertiefungsrichtung die „Theoretische Elektrotechnik“ gewählt und hier (fast) so gut wie jedes Fach gehört:
    „Feldtheorie 1 bis 3“, „Fourieroptik“. „Holographie“, dann auch noch „Elektrooptik“, und und und.
    Insbesondere in den Vorlesungen und Übungen zu „Feldtheorie 1“ haben wir sehr viel die Feldverteilungen von Ladungskugeln berechnet und sind immer vom „Elektrostatischen“ Fall ausgegangen. D.h., wir haben stets eine homogene, konstante Raumladungsverteilung angenommen.
    Mit anderen Worten: Wir haben die – inhomogene – Poisson-Gleichung für eine homogene, isotrope und konstante Raumladungsverteilung gelöst.
    Für die so geartete Raumladungsverteilung (homogen, isotrop und konstant) haben wir die Verteilung des „Elektrischen Potentials“ sowie die Verteilung der „Elektrischen Feldstärke“ berechnet.
    Was mir dabei aufgefallen ist und was ich höchst bemerkenswert fand, ist das, dass sich eine Feldverteilung (also sowohl für das Potential als auch für die Elektrische Feldstärke) nicht nur innerhalb der Ladungskugel, sondern auch außerhalb der Ladungskugel, also über den „Rand“ der Ladungskugel hinausgehend berechnen ließ. Kommt Ihnen das nicht auch sehr merkwürdig vor, Herr Frings?

  75. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    Ich bin natürlich kein richtiger Fachman auf dem Gebiet der Feldtheorie, aber die Maxwellgleichungen hab ich schonmal gesehen (wiki). Vielen dank für das aufzählen ihrer qualifikationen. Mir war vorher wirklich nicht klar, wie sehr sie sich mit den grundlagen theoretischet Physik auseinander gesetzt haben. Ich bin in der Tat beeindruckt.

    Das was sie mir oben beschreiben erscheint mir an für sich erstmal gar nicht seltsam: es erscheint mir logisch, dass eine geladene Kugel ein Feld und ein Potential über den Rand der Kugel aussendet. Dies ist ja auch der Grund weshalb dieses Feld andere elektrisch Geladene Objekte abstösst/anzieht z.b. einen andere Kugel dieser Art. Aber mit Sicherheit übersehe ich den Merkwürdigen Punkt an dieser Stelle.
    Ich freue mich immer noch auf ihre Gleichung und hoffe, dass sie mir diese bald präsentieren.

    Grüsse,
    C. Frings

  76. Nun nocheinmal zu den Atommodellen: ich denke im wesentlichen können Schalenmodelle wir auch das Bohr-Modell das absenden, oder zumindesr die energie das Photons erklären:
    Beide modelle sind im wesentlichen durch „Quantenzahlen“ des elektron-proton systems gekennzeichent, welche z.b. die gequantelte Energie des Elektrons beschreibt. Ändert sich dieses quantum wird ein lichtteilchen mit exakt dieser Energie abgestrahlt.
    Der punkt is nur, das das BS modell dies nicht so präziese und allgemein kann wie ein ganzes Quantenmechaniches Modell, da im BS modell nur so teilweise quanten Konzepte eingehen. (Das bringt uns dann zu diskussion zurück, ob es Konzepte in der Natur gibt. Ich tendiere zu einem Ja)

    Wie stellen Sie sich denn diese Bremsung eigentlich vor?
    Grüsse,

    Frings

  77. Hallo Herr Frings,
    tatsächlich übersehen Sie den merkwürdigen Punkt an dieser Stelle.
    Wie gesagt: Als Lösung der Poisson-Gleichung haben wir erhalten:
    Nicht nur das (elektrostatische) Feld der Ladungskugel selber, sondern noch ein zweites (elektrostatisches) Feld außerhalb der Ladungskugel, ein Feld, welches die Ladungskugel umgibt, welches im ladungsfreien Raum exponentiell über dem Radius abklingt.
    Sehr geehrter Herr Frings, fühlen Sie sich hierbei nicht an das „Gravitationsfeld“ erinnert?
    Das „Gravitationsfeld“ ist doch auch ein Feld, welches einen Körper auf wundersame Weise umgibt, nicht wahr?
    Unter Berücksichtigung der „de Broglie’schen“ „Materiewellen“ darf man jedoch keine konstante Raumladungsverteilung annehmen, sondern muss mit einer wellenartigen Verteilung der Raumladungsdichte rechnen. Auch alle anderen Größen – wie die Feldgrößen – müssen wellenartig werden. Für diesen Fall geht man dann aber auch vom elektrostatischen Fall auf den elektrodynamischen Fall mit harmonischen Vorgängen über.
    Dann erhält man statt der Poisson-Gleichung (im elektrostatischen Fall) allerdings die elektrodynamische Wellen-Gleichung. Der Physiker Hermann von Helmholtz war um 1870 herum der Erste, der diese Wellengleichung aus den Maxwell’schen Gleichungen abgeleitet hat.
    Heute ist diese Ableitung – zumindest für Elektrotechniker – eine Standard- Aufgabe. (wie sich das für Physikstudenten verhält, weiß ich nicht, entzieht sich meinen Kenntnissen).
    Also: Die Gleichung für eine wellenartige Ladungskugel ist die Helmholtz-Gleichung.
    Genauso, wie für die Poissongleichung, erhält man als Lösung der (inhomogenen) Helmholtz-Gleichung zwei Felder:
    Einmal die Feldverteilung der Ladungskugel selber, zum anderen ein merkwürdiges Feld, welches diese Ladungskugel umgibt.
    Identifiziert man diese kugelförmige Ladungswelle mit dem „Elementarteilchen“, dann handelt es sich bei dem merkwürdigen Feld, welches das Elementarteilchen umgibt, um dessen – na, erraten Sie es schon? – um dessen –
    G R A V I T A T I O N S F E L D.

  78. Herr Büttgen,

    in der Tat ist mir ihre beobachtung nicht entgangen, doch kann ich keinerlei seltsames daran erkennen: In der Tat scheint es mir logisch dass eine geladene Kugel innerhalb UND ausserhalb ein elektrisches Feld hat. Sie behauten nur, dass nun, aus irgendeinem Grund, das Feld ausserhalb der Kugel das Gravitationsfeld sein soll. Ihre Begründunge hierfür ist mir jedoch völlig schleierhaft, ausser dass das Feld/Potential exakt so abklingt wie das Gravitationsfeld. In der Tat hat ja die Coulomb und Newton Kraft/Potential die exakt gleiche formelle abhängigkeit von r (dem Abstand zur Kugel). Insofern haben sie eine Ähnlichkeit festgestellt. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass für die Coulomb Kraft wir ladungen q haben und für Newton massen M. Es gibt NUR positive Massen M hingegen aber negative Ladungen q. D.h. Gravitation kann NUR anziehend wirken, Elektromagnetismus jedoch nicht. D.h. haben wir schonmal einen großen Unterscheid der Kräfte gefunden, meinen sie nicht?
    Falls sie jetzt irgendeinen Zusammenhang zwischen Gravitation und Elektromagnetismus herstellen wollten, dann müssen Sie mir zeigen, inwiefern massen M und Ladungen Q zusammenhängen.
    Ich denke dies haben sie nicht hinreichend getan und ich bin auch immer noch überzeugt, dass auf dem Level auf dem Sie argumentieren, die beiden Kräfte völlig unabhänig sind, da ich einfach die Kugel laden/entladen kann, z.b. mit Schrödingers Katzenfell und sie ändern das Coulomb Potential, jedoch nicht die Gravitationskraft. Dies versuche ich ihnen schon seit mindestens 3 Posts klar zu machen. Ich kann die 2 Kräfte (klassisch) völlig unabhängig voneinander behandeln weil sie jeweils proportional zu anderen „Ladungen“ sind (Q und M). Im quantenmechanischem Kontext redet man hier von „quantenzahlen“ i.e. Eigenschaften die ein Teilchen eindeutig kennzeichnen und nicht etwa wie Ort und Impuls einer „unschärfe“ ausgesetzt sind. Sie, so scheint es mir, behaupten dass das Tupel (M,Q) in wahrheit nur eines ist, also z.b. eine funktion so wie (M, Q(M) ) d.h. die Ladung Q eine funktion von M die ich eindeutig aus Q errechnen kann. Ich glaube kaum, dass es hierfür einen Hinweis irgendwo in ihren Ausschweifungen gibt, aber vielleicht habe ich diesen auch nur übersehen.

    So oder so, ich habe das Gefühl wir nähern uns einer Klährung des ganzen komplexes. Ich würde mich gar sehr über eine Antwort freuen.

    Gruss,
    Frings

  79. Hallo Herr Frings,
    wissen Sie, was mir völlig schleierhaft ist?
    Mir ist völlig schleierhaft, wie Physiker (ich darf Sie, Herr Frings, dazuzählen?) sich das vorstellen: „Elektrische Ladung“ getrennt von „Materie (Elementarteilchen)“.
    Wie soll das funktionieren?
    Auf der einen Seite die Elementarladung „e“, auf der anderen Seite die Masse „m“?
    Natürlich sind „Masse m“ und „Elementarladung e“ untrennbar miteinander verbunden!
    Sie müssen sich das so vorstellen, dass das Material, also der Stoff, aus dem das Elementarteilchen ist, die „Ladung“ ist.
    Die Antwort auf die Frage „Woraus besteht die Materie?“ lautet also: „Materie besteht aus Ladung.
    Das habe ich auch ausgerechnet. In meiner Massenformel, die ich berechnet habe – und die zugegebenerweise ziemlich umfangreich ist – taucht „e quadrat“ auf, die Masse des Elementarteilchens ist also unabhängig vom Vorzeichen der Elementarladung.
    Des weiteren habe ich herausgefunden, dass es sich bei dem Betrag der Elementarladung „e“ um die Oberflächenladung des Elementarteilchens handelt. Und zwar die Oberflächenladung eines jeden Elementarteilchens: Ob Elektron, Proton oder auch Neutron.
    Das Neutron ist also auch „geladen“, es verhält sich nur deshalb „neutral“, weil es kein Gravitationsfeld besitzt.
    Das Neutron ist tatsächlich dasjenige Elementarteilchen, dessen Parameter: Masse, Radius, Spinkreisfrequenz, derart „eingestellt“ sind, dass sein resultierendes Gravitationsfeld sich zu Null ergibt.
    Meine Berechnungen können Sie übrigens in meinem Skript nachlesen bzw. nachvollziehen, das ich mit epubli (auch auf Amazon) veröffentlicht habe.

  80. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    ich würde mich selbst nun nicht als Physiker bezeichnen sondern als jemand, der gerne in seiner Freizeit über Physik nachdenkt. Als was kann ich sie denn bezeichnen?
    In der Tat gebe ich ihnen völlig recht, dass es schon nicht leicht ist, sich elektrische Ladung so losgelöst vorzustellen. Nichtsdestotrotz sind mir einige Ihrer Argumente noch etwas schleierhaft und ich bin immer noch sehr gespannt, auf eine konkrete Formel die sie mir mal präsentieren können.
    Rätselhalft ist mir noch folgendes:
    Wie kann ein Neutron eine Masse haben, aber keine Ladung?
    Wie kann ein elektron eine viel kleinere Masse haben als ein Proton, jedoch die (exakt!) gleiche Ladung nur mit anderem Vorzeichen. Weiterhin wird momentan angenommen, dass elektronen Punktförmig sind, Protonen hingegen eine Ausdehnung besitzen und nicht elementar sind. Wie können diese Objekte dann gleiche (entegengesetzte) Ladungen haben, wenn sie doch ganz andere Oberflachen haben? Ich vermute mal weiterhin, dass sie die Oberflächen an dieser Stelle auch klassisch, d.h. nicht quantenmechanisch betrachtet haben.
    Gerne würde ich ihr Skript lesen, jedoch lese ich da lieber die frei vefügbaren Skripte die es gibt. Ich denke Forschung und gerade Bahnbrechende Ergebnisse sollten frei zugänglich sein.

    Ich kenne leider ihre Arbeit nicht, aber haben sie schon über experimente nachgedacht um ihre Arbeit zu testen?
    Wie verträgt sich ausserdem ihre Rechnung mit quantenmechanischen Erkenntnissen?

    Viele Grüsse,

    Frings

  81. Hallo Herr Frings,
    mit Feldtheorie hatten Sie wenig zu tun, als „Physiker“ würden Sie sich selbst nicht bezeichnen, Physik haben Sie offenbar nicht studiert, was bitte ist denn Ihr Spezialgebiet?
    Es geht nicht darum, ob es leicht oder schwer ist, sich elektrische Ladung so losgelöst vorzustellen.
    Die Vorstellung der losgelösten elektrischen Ladung ist schlichtweg falsch.
    Mangels eines Editors für mathematische Formeln kann ich Ihnen an dieser Stelle leider keine konkrete Formel präsentieren. Angefangen habe ich mit der inhomogenen Helmholtz-Gleichung in Kugelkoordinaten. Und zwar der Potentialgleichung. Hierfür habe ich eine retardierte Raumladungsdichteverteilung angenommen. Für eine derart geartete Ladungskugel habe ich die Lösungen der Potentialverteilung (räumlich und zeitlich) berechnet. Und zwar die Potentialverteilung in den beiden sich ergebenden Lösungsräumen für r=r0 (Raumladungsdichte-freier Raum, Raum des Gravitationsfeldes).
    Anschließend habe ich die entsprechende Helmholtz-Gleichung für das Vektorpotential gelöst. Dies konnte ich über die Lorenz-Eichung, welche den Zusammenhang zwischen Potential und Vektorpotential darstellt.
    Mit der Potential- und Vektorpotential-Verteilung war es mir dann möglich, die Verteilung der Elektrischen- sowie der Magnetischen Feldstärke zu errechnen.
    Um die Zeit zu eliminieren, habe ich den zeitlichen Mittelwert gebildet.
    Mit der Verteilung der Elektrischen Feldstärke im Innen- und im Außenraum der Ladungskugel konnte ich die Elektrische Energiedichte innen und außen berechnen.
    Mit der Verteilung der Magnetischen Feldstärke im Innen- und im Außenraum der Ladungskugel konnte ich die Magnetische Energiedichte innen und außen berechnen.
    Die Gesamtenergiedichte ergibt sich bekanntlich aus der Summe von Elektrischer plus Magnetischer Energiedichte.
    Integriert man die Gesamtenergiedichte im Innenraum der Kugel über das Kugelvolumen, erhält man die Gesamtenergie der Ladungskugel. Diese Gesamtenergie durch c^2 dividiert, ergibt die Masse der Ladungskugel gemäß E=mc^2.
    Die Gravitationskraft erhält man im Außenraum der Ladungskugel, wenn man die Gesamtenergiedichte im Außenraum mit (Volumen pro Oberfläche) multipliziert.
    Man erhält für die Gravitationskraft drei Summanden: Eine elektrische, eine elektromagnetische und eine magnetische Komponente.
    Nun zu Ihren weiteren Fragen:
    Sie haben mich falsch verstanden: Ein Neutron hat beides: Sowohl Masse als auch Ladung.
    Ein Neutron muss ja auch Ladung besitzen, da es ja Masse sowieso besitzt und Masse ja von Ladung nicht zu trennen ist.
    Ein Elektron hat eine viel kleinere Masse als ein Proton, jedoch die (exakt!) gleiche Ladung. Was das Vorzeichen der Ladung betrifft, so glaube ich, gibt es keine negative Elementarladung. Ich denke, was Physiker als „negative“ Ladung wahrnehmen, ist vermutlich die andere Spindrehrichtung. Elektronen und Protonen „eigen“drehen vermutlich in verschiedene Richtungen.
    Die Raumladungsdichte des Elektrons ist etwa 137 mal kleiner als die des Protons. Kommt Ihnen dieser Wert nicht bekannt vor? Feinstrukturkonstante?
    Es gibt keine punktförmigen Elektronen! Weder Elektronen noch sonst irgendwelche Teilchen! Es gibt keine punktförmigen Teilchen! Teilchen haben immer eine räumliche Ausdehnung (Stichwort: „Raum“-Ladungsdichte).
    Punktförmigkeit = unzulässige Vernachlässigung.
    Genauso, wie „vernachlässigbare Gravitationskraft“.
    Die Physiker, die „Punkt“teilchen und „vernachlässigbare“ Gravitationskraft proklamieren, machen sich die Sache zu einfach. Erwin Schrödinger nachfolgend: „Ist erst mal das Problem beseitigt, entfällt auch die Notwendigkeit, weiter darüber nachzudenken“.
    Protonen sind auch elementar! Es gibt keine „Quarks“!
    Siehe: „Auf dem Holzweg durchs Universum“ von Dr. Unzicker.
    „Wie können diese Objekte dann gleiche (entegengesetzte) Ladungen haben, wenn sie doch ganz andere Oberflachen haben?“
    Elektronen, Protonen und Neutronen haben unterschiedliche Raumladungsdichten, dadurch ergeben sich auch unterschiedliche Oberflächenladungsdichten bei insgesamt gleichen Oberflächenladungen (Elementarladung e)!
    Wie bitte, betrachtet man Oberflächen denn „quantenmechanisch“? Das müssen Sie mir mal erklären.
    In den frei vefügbaren Skripten, die es gibt, werden Sie jedoch nicht die Einheitliche Feldtheorie und die Weltformel drin finden. Alleine die Herstellung des Buches mit Materialkosten ist nicht umsonst. Außerdem glaube ich, dass ich mir mit meiner Arbeit auch ein wenig kommerziellen Erfolg verdient habe, finden Sie nicht?
    Der Umstand, dass Sie meine Arbeit nicht kennen, lässt sich von Ihrer Seite sicherlich ändern.
    Das Plancksche Wirkungsquantum konnte ich schon mal berechnen, ausserdem den Quanten-Hall-Effekt. Weitere Effekte wie z:B. den Compton-Effekt müsste man noch weitergehend berechnen. Es ist mir beispielsweise auch gelungen, das magnetische Moment (verbessertes Bohrsches Magneton) des Elementarteilchens zu berechnen.
    Nichtsdestotrotz gibt es noch viel zu tun, sich zurückzulehnen und sich auszuruhen, ist auf jeden Fall fehl am Platze.
    Welche „quantenmechanischen Erkenntnisse“ meinen Sie bitte, die sich mit meiner Rechnung vertragen sollen?

  82. Hallo Herr Frings,

    meine Rechnung verträgt sich voll und ganz mit allen quantenmechanischen und auch sonstigen Erkenntnissen in diesem Universum.
    Begründung:
    Die Feldtheorie ist die fundamentalste Theorie überhaupt, die es gibt. Fundamentaler geht nicht.
    Die Quantentheorie ist nur ein Teil der Feldtheorie, nämlich derjenige Teil, der alle Strahlungsfelder in diesem Universum beschreibt.
    Mit meiner Rechnung habe ich bereits bewiesen, dass sich auch der andere Teil – nämlich der Materie“teil“, also der Teil, der die Struktur der Materie beschreibt, mit der Maxwell’schen (besser: Helmholtz’schen) Feldtheorie abbilden lässt. – Auch wenn Physiker das nicht glauben oder wahrhaben wollen.
    Wenn also die Quantentheorie ein Teil der gesamten Feldtheorie ist und man mit der Feldtheorie das Phänomen „Quanten“ beschreiben kann, dann sind auch die „quantenmechanischen Effekte“ – unter Zuhilfenahme der Bewegungsgesetze (Kinematik) – voll und ganz beschreibbar und vertragen sich hervorragend mit meiner Rechnung.

  83. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    da haben sich ja einige Fragen angestaut. Ich versuche sie mal nach und nach zu beantworten. Auf ein Spezialgebiet kann ich mich nicht wirklich festlegen. Ich hatte Mathematik und Physik LK in der Schule und mich seitdem auch immer gerne über das Internet und mittels populärwissenschaftlicher Literatur mit Physik beschäftigt.

    Meine Fragen bezogen sich vorallem auf folgende Erkentnisse:
    1. Ort und Impuls eines Teilchens sind einer „unschärfe“ ausgesetzt, beschrieben durch die Heisenbergsche Unschärfe Relation. Ich wollte nur gerne wissen, ob sie diesen Fakt in ihrer Rechnung mit einfliesen lassen, wenn sie über die Oberfläche der Teilchen integrieren.
    2. Teilchen besitzen einen quantisierten Drehimpuls. Dieser Fakt wurde durch das „Stern-Gerlach“ Experiment eindeutig nachgewiesen. Ist der Drehimpuls bei ihnen ebenfalls quantisiert bzw können sie die Ergebnisse des S-G Experiments reproduzieren?
    3. Ihnen sollte ja nicht entgangen sein, dass Teilchen in Einheiten der Elementar Ladung „e“ quantisiert geladen sind. Ich wiederhole mich da vielleicht, aber ich halte es für einen unfassbaren zufall, dass das Proton eine positive Ladung hat und auch noch exakt die entgegengesetzte Ladung wie das Elektron. Nach ihrer argumentation, sollte ja quasi jede beliebige Ladung als funktion des Radius möglich sein. Ist es nicht ein gigantischer Zufall, dass sich dann bei dem Proton exakt eine entgegengesetzt gleiche Ladung wie die des Elektrons ergibt? Ebenfalls schleierhaft scheint mir ihr Argument beim Neutron zu sein: warum sich die Effekte exakt soo aufheben, dass am Ende gar keine elektrische Ladung mehr übrig bleibt.
    4. Sie behaupteten, dass das Feld ausserhalb der geladenen Kugel exponentiel abnimmt. Dies ist im direkten Widerspruch zum Coulomb und Newton Gesetz: In beiden Fällen nimmt das Potential mit 1/r (radius vom mittelpunkt der Kugel mit r>>r0 mit r0 der Kugelradius). Dies ist mir leider in ihren vorherigen Argumenten entgangen, sonst hätte ich sie vorher drauf aufmerksam gemacht. Daher nochmal: Wie erklären sie sich diesen eindeutigen Widerspruch?
    Kommen wir nun einmal zur relativität, die sie ja auch anzweifeln:
    5. Wie erklären Sie sich in ihrer Theorie, die Zeitdiletation, Längenkontraktion und die relativität von Masse an sich (i.e. die relativistische Zunahme von Masse M gegenüber der Ruhemasse M0). Folge ich ihren Argumenten, sollte die Ladung auch relativ sein. Geben Sie mir recht? Sie geben mir sicher Recht, dass Sie die oberen Effekte konsistent mit der speziellen Relativitätstheorie beschreiben müssen, damit ihre Theorie eine Chance auf Korrektheit hat.
    6. Wie erklären Sie sich die Zeitdiletation in der nähe von Gravitation beschrieben durch die allgemeine Relatitvätstheorie? Haben sie diese Effekte auch bedacht?
    7. Kann ihre Theorie schwarze Löcher beschreiben? Schwarze Löcher ergeben sich ganz zwingend bei kritischen Massen im zusammenspiel mit der geometrisierung der Gravitationskraft. Da sie über diese Formulierung hinausgehen, müssen sie ja eine alternative vermutlich bessere Beschreibung haben. Für diese würde ich mich sehr interessieren.
    8. Es ist bisher ein experimenteller Fakt, dass man keine räumliche Ausdehung des Elektrons gefunden hat. Man geht von einem radius r0<10^-15m aus. Dies hingegen ist nicht der Fall für das Proton und das Neutron. Dennoch besitzen diese Teilchen den gleichen (quantisierten) spin 1/2. Wie verträgt sich dies mit ihren Berechnungen?
    9. Ist ihnen der Aharonov Bohm Effekt geläuftig? Dieser ist nicht durch die klassische Elektrodynamik erklärbar. Ich würde mich für ihen Lösungsvorschlag interessieren.
    10. Da sie die Quantenmechanik ja automatisch in Ihrer Beschreibung enthalten, würde ich mich dafür interessieren, wie sich die quantisierte Energie eines Wasserstoff Atoms bei ihnen ergibt? Also weshalb die Energie E= h(1/2 + n) (in erster Näherung) ist wobei n eine positive natürliche Zahl ist (eben die Quantenzahl). Dieses Ergebniss müssen sie ja auch reproduzieren können.

    11. Nun würde ich gerne noch einen Kommentar zu ihrem Aufschrei:
    "Glauben Sie wirklich, die Natur arbeitet nach und mit „Konzepten“?"
    In der tat ist dies eine interessante Frage und ich denke dies kann man nur mit einem "hoffentlich Ja" beantworten. Denn wenn dem nicht so ist, würden sie nicht daran glauben, dass die Natur für den Menschen jemals beigreifbar sein kann. Dies ist natürlich ein interessanter Standpunkt, obwohl mir dann nicht klar ist, warum sie es denn dann noch ernsthaft selbst versuchen. Ist nicht die Helmholtzgleichung ihr "Grundlegendes Konzept" bzw Model?

    12. Quantenmachanik ist grundlegend eine Theorie die Materie sowie auch Wechselwirkungsfelder (Elektromagnetische Feld) mit einschliesst. Ich verstehe daher ihren letzten Einwandt ebenfalls nicht. Wo ist die inkonsistenz?

    Grüsse C. Frings

  84. Hallo Herr Frings,
    gestatten Sie mir bitte vorab die Bemerkung, dass Physik- und Mathe-LK zwar schon mal ein sehr guter Anfang sind, aber danach dann nur noch „populärwissenschaftlich“ weitergemacht?
    Haben Sie denn wenigstens in Mathe Lösungsverfahren für partielle Differentialgleichungen zweiter Ordnung behandelt? Haben Sie angepasste Koordinatensysteme (Zylinder- und Kugelkoordinaten) behandelt?
    An Vektorrechnung sollte es bei Ihnen wohl nicht scheitern, davon haben Sie wohl im Mathe-LK genügend „abbekommen“.
    Zur „Heisenbergschen Unschärferelation“:
    Es ist wirklich ungeheuerlich, was sich Herr Heisenberg hier geleistet hat.
    Ich war geneigt zu sagen, bei der Heisenbergschen Unschärferelation handelt es sich um einen Witz bzw. um eine Wichtigtuerei mit wissenschaftlichem Anstrich.
    Aber in Wahrheit ist es ja noch viel schlimmer: Die Heisenberg’sche Unschärferelation ist die Bankrotterklärung der Wissenschaft, hier der Physik. Wie der Name schon sagt, geht es doch in der „Wissenschaft“ gerade darum, zu Wissen zu gelangen, bzw. es ist doch der Anspruch der Wissenschaft, Wissen und Erkenntnis zu erwerben. Die Aussage: „Es ist prinzipiell nicht möglich, etwas ( hier: entweder “ Ort“ oder „Impuls“ eines Teilchens) gleichzeitig bestimmen zu können, stellt doch die Aufgabe des Anspruchs der Wissenschaft dar.
    In dem Moment, in dem Wissen nicht (mehr) möglich ist, ist es auch mit der Wissenschaft vorbei.
    Frei nach Erwin Schrödinger ( hier bezogen auf die „Unschärfe“): „Ist einmal das Problem der „Schärfe“ (in der Physik) beseitigt, entfällt auch die Notwendigkeit, weiter darüber nachdenken zu müssen“.
    Hat Heisenberg wirklich „gut“ gemacht. Mal eben das Ende der Wissenschaft verkündet, der Wissenschaft ihren Anspruch abgesprochen.
    Dann können die Wissenschaftler ja einpacken und getrost nach Hause gehen.
    Heisenbergs Weltformel ist ganz offiziell als Lachnummer entlarvt worden.
    Heisenbergs „Unschärferelation“ hingegen nicht, sie steht mit dem Stempel „seriöse Physik“ immer noch in den Lehrbüchern, obwohl sie dieselbe Qualität hat, wie Heisenbergs „Weltformel“.
    Natürlich gibt es einen direkten funktionalen Zusammenhang zwischen Ort (Bahn) und Geschwindigkeit des Elementarteilchens. Diesen Sachverhalt beweist ja schon die Wilson’sche Nebelkammer bzw. die Braun’sche Röhre.
    Dass der Mensch bei der Messbarkeit der Elektronenbewegung an seine Grenzen stösst, ist natürlich leicht einzusehen, da dieser Sachverhalt dem Umstand geschuldet ist, dass wir uns auf Elementarteilchen-Ebene auf der von der Natur vorgegebenen empfindlichsten Ebene bewegen. Beim äußeren photoelektrischen Effekt z.B. genügt bekanntlich bereits Lichteinstrahlung, um das Elektron aus seiner Bahn zu befördern.
    Nur, weil offensichtlich Geschwindigkeit des Teilchens schwer zu messen ist und der augenblickliche Ort des Teilchens offensichtlich nicht so ohne weiteres „markiert“ werden kann, heißt das noch lange nicht, dass kein bestimmter funktionaler Zusammenhang zwischen Ort und Geschwindigkeit des Teilchens besteht.

  85. Nur, weil Herr Heisenberg mit seinen mathematischen Kenntnissen und Fähigkeiten am Ende ist, heißt das noch lange nicht, dass auch die Physik am Ende ist.
    Auch, wenn Herr Heisenberg das gerne so hätte.

  86. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    ersteinmal muss ich stolz sagen, dass ich einen exzellenten Mathe LK hatte, indem wir in der tat auch verschiedene Koordinaten System sowie integration in diesen behandelt haben. Auch complexe Zahlen und Algebra haben wir ziemlich gut behandelt, möchte ich meinen.
    Dennoch bin natürlich kein experte, aber ich denke die Unschärferelation sollte nicht als Bankrott erklärung der Physik verstanden werden, ganz im Gegenteil.
    Er hat dieses Prinzip nicht postuliert/erfunden weil er keine lust mehr hatte exakt zu rechnen, sondern exakt weil er ein fundamentals Konzept der Natur gefunden hat: „Its not a bug, its a feature!“.
    Ich habe ihnen ja schon einige belege dafür dargelegt: Wie z.b. das Doppelspalt experiment welches die nicht lokalisierte natur von Materie, wie auch von Photonen (kann man ja beides nutzen) zeigt.
    Ich denke in der Brownschen Röhre bzw Nebelkammer bin ich mir auch ziemlich sicher, dass sie den ORT/Impuls der Elektronen Trajectorie nicht genauer fixieren können als h von Heisenberg.
    Darüber hinaus habe ich mal gelesen, dass sie solche „unschärfen“ mathematisch zwingend aus der Quantenmechanik ergeben müssen und es auch noch andere unschärfe relationen gibt.
    Ich kann ihre frustration verstehen dass die natur nicht so funktioniert wie Sie das wollen, aber nichts destrotrotz hat doch Heisenberg eine extrem wichtige einsicht in die essentielle Natur der Dinger erlagt. Die Erkenntnis, dass der Mensch nicht im Mittelpunkt der Welt steht, ist meines erachtens ganz ähnlich.
    Weiterhin hat ja die Messung der Bell’schen Ungleichung eindeutig gezeigt, dass ein Quantensystem keine „verteckten Variablen“ hat also nicht klassisch durch einen geheimen mechanismus beschrieben werden kann.
    Ähnlich ist ja auch die Gödelsche Unvollständigkeit in der mathematiker, vlt schmerzhaft, eine grundlegende Struktur Axionamitscher Mathematik lernen mussten. Dennoch scheint dies die Struktur der Mathematik zu sein.
    Ist es nicht gerade so beachtlich, dass wir dinge lernen und erfassen können, die nicht intuitiv sind und vlt sogar unseren grundlegenden Bildern wiedersrprechen können. QM und Relativität, sowie Evolution und die Gödelsche Unvollständikeit sind solche Fakten. Hier haben wir ganz Grundlegende Fakten über die Natur gelernt, die wir so nie erwartet hätten.

    Ich würde dennoch gerne zu meinen 12 Fragen zurück kommen. Ich vermute mal, dass sie also Frage 1 damit beantwortet haben. Bleiben also noch 11 weitere. Ich würde mich freuen wenn sie dazu stellung nehmen würden.

    Grüsse,

    C. Frings

  87. Hallo Herr Frings,
    es ist doch gar nicht so kompliziert!
    Nehmen Sie doch einfach den Schwerpunkt des Teilchens.
    Verstehen Sie?
    Der Schwerpunkt des Teilchens ist derjenige Punkt in der Mitte des Teilchens, in dem man sich die gesamte Masse des Teilchens vereinigt denken kann.
    Auf der Bahn, die dieser Schwerpunkt beschreibt, kann man das Teilchen lokalisieren, wobei jedem Punkt auf dieser Bahn des Schwerpunkts des Teilchens genau eine Geschwindigkeit zugeordnet werden kann. Und das funktioniert für ein Teilchen als „Billiardkugel“ genauso, wie für ein Teilchen als „Ladungsfeld“, welches keine fest definierten Umrisse besitzt, gleichermaßen.

  88. Das war ja eine schöne Truppe: Heisenberg, Schrödinger, Gödel und Co.
    Diese Herren waren dann ja wohl die Totengräber der Wissenschaft/Physik/Mathematik. Schrödinger (Aufenthaltswahrscheinlichkeit) und Heisenberg (Unschärferelation) haben das Grab ausgegraben und Gödel hat überbaumäßig den Grabstein draufgesetzt.
    Und hier ruht sie nun, die schöne Wissenschaft. In alle Ewigkeit
    Amen.
    Und alle Welt spendet Applaus: „Gut gemacht Jungs, jetzt haben wir es einfacher und können dem Blödsinn weiteren freien Lauf lassen: (siehe z.B. Quarks, String- und Higgs-„Theorie“).

  89. Hallo Herr Büttgen,

    ich muss ihnen leider auf mehreren Ebenen widersprechen. Wie oben erwähnt ignorieren sie die wissenschaftlichen Fakten: Diese Erkenntnisse sind realität, wenn man von Gödel im mathematischen Zusammenhang zumindest davon reden kann.
    Es gibt genug Experimente die dies belegen bzw. es gibt einfach KEINES die es wiederlegen kann! Ein gutes Beispiel ist doch auch das Doppelspalt Experiment. Falls ihnen dies nicht geläuft ist, sollten sie sich das mal wirklich genauer anschauen, ich denke da könnten sie noch viel lernen. In dem Zusammenhang finde ich es sehr verwehrflich, dass sie so über die Quantenmechanik lästern, ohne sich mit der Theorie offensichtlich befasst zu haben.
    Es ist nämlich gerade so, dass sie die Quantenmechanik die Welt nicht „einfacher“ weil unbestimmter macht, so wie sie das annehmen. Im Gegenteil, ergeben sich ganz neue Effekte, wie z.b. der Casimir Effekt und darüber hinaus ist es deutlich schwerer konsistente Theorien die quantisiert sind zu konstruieren als es noch klassisch der Fall war. Daher ergeben sich ja gerade Probleme eine quantisierte Theorie der Gravitation zu formulieren. (Wenn sie mir jetzt sagen wollen, diese Probleme gibt es nicht, dann beantworten sie mir doch bitte vorher Fragen 1-12 zufriedenstellend).
    Nun noch zu ihrem Beispiel im Post vorher: Mir ist das Billiardkugel-Model, welches sie von den Teilchen haben schon recht klar. Dies ist ein absolut klassisches Bild welches sie von der Natur haben und daher, aus oben genannten Gründen nicht konsistent: Siehe Doppelspalt oder quantisierte Energien des Wasserstoffs etc. All die Experimente die belegen, dass man Teilchen nicht (allein) klassisch denken kann.
    Vorallem bin ich jedoch schockiert, wie sie die Gödelsche Unbestimmtheit „anzweifeln“ können. Dieser Satz ist mathematisch Bewiesen. Das wäre so, als würden sie Pythagoras Satz „anzweifeln“. Das ist hier nicht „jeder kann eine Meinung haben“. Mathematische Sätze sind richtig (bewiesen) oder falsch. Da gibt es nichts zu kritisieren. Das sind logische Fakten! Wenn sie wirklich so weit gehen und Mathematik und deren logische Rigorosität anzweifeln, komme ich leider nicht umher, die Basis für ihre gesammten Rechnungen (die ich immer noch gerne sehen würde) anzuzweifeln. Oder rechnen sie nur auf eine Art und Weise die ihnen „genehm“ ist, aber nicht zwangsweise logisch?
    Verzeihen sie meinen emotionalen Ausbruch, aber ich war doch sehr schockiert. Mit Sicherheit handelt es sich hier um ein Missverständnis und sie meinten womöglich etwas anderes. Ich bitte dennoch um Aufklärung. Weiterhin auch gerne die Fragen 2-12.

    Viele Grüsse,

    C. Frings

  90. Hallo Herr Frings,
    bitte können oder wollen Sie mich nicht verstehen?
    Ich habe doch jetzt mehrfach gerade erläutert, dass es sich beim Elementarteilchen um ein kugelförmiges Ladungsfeld handelt, und eben nicht um eine „klassische“ „Billardkugel“!
    Es nutzt rein gar nichts, wenn ich hier ständig neue Themen behandele und von Ihnen statt Verständnis immer nur Gegenwind signalisiert wird. Bevor jetzt Weiteres thematisiert wird, erwarte ich erst mal Zustimmung.

  91. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    es tut mir wirklich Leid für, dass sie das Gefühl bekommen zu viel Gegenwind zu bekommen. Ich bin einfach ein recht kritischer Mensch und dachte ich wäre hier auf diesem Block unter gleich Gesinnten.

    Vielleicht bin ich bei meinen Bedenken auch schon ein paar Schritte zu weit, aber irgendwie schossen mir eben diese Gedanken durch den Kopf die es mir schwer machten Ihre Theorie zu akzeptieren.

    Leider fällt mir das Konzept der Bedingungslosen Zustimmung dahingehend etwas schwer, wenn ich noch so viele Fragen im meinem Kopf habe. Gut ich akzeptiere ihre Theorie fürs erste, das klingt ja schon recht interressant was Sie da vorschlagen, vorallem wenn sie damit elektromagnetismus und Gravitation vereinigen können. Sehr beeindruckend, in der Tat. Ich wollte sie nun wirklich nicht mit meinen Fragen unter Druck setzen, aber leider habe ich auch keinerlei Rechnungen oder sonst konkretes von ihnen bekommen, und daher muss ich eben nachfragen. Es tut mir sehr Leid für diesen langsamen Vorgang, aber so ist Forschung, schätze ich mal.

    Ich interessiere mich in der Tat brennend für ihren Ansatz: Das mit der Ladungskugel kann ich mir durchaus gut vorstellen. Nur eben als Nebenbemerkung: Der gemeine Physiker würde soetwas wohl ein „klassisches“ Model nennen. Aber welche Eigenschaften hat denn diese Ladungskugel? Welchen Radius r0 hat sie? Ist die Ladungsdichte konstant innerhalb der Kugel und wenn ja warum (oder warum nicht)? Gibt es eine Erklärung warum r0 gerade r0 ist?

    Bitte verstehen sie diese Fragen nicht falsch: Ich stelle sie nur um ein besseres Gefühl für Ihr Model zu bekommen.

    Viele Grüsse,

    C. Frings

  92. Herr Büttgen,
    naja diese Frage hatte ich Sie ja nun gefragt, wie ich mir diese Ladungskugel vorstellen soll. Aber wenn Sie schon so fragen: Ich würde intuitiv annehmen, dass ich eine solche kugel mit folgenden Eigendchaften kennzeichnen kann: ladungsdichteverteilung, massendichteverteilung, radius, drehimpuls.
    Bitte korrigieren sie mich, wenn ich falsch liege.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn die ein paar meiner vorherigen Fragen auch noch beantworten könnten damit ich mich nicht immer wiederholen muss.

    Grüsse,
    Frings

  93. Hallo Herr Frings,
    entschuldigen Sie bitte, aber Sie hatten mich nicht richtig verstanden.
    Meine Frage zielt dahin ab, dass ich gerne wissen möchte, wie Sie sich das Gebilde „Elementarteilchen“ bisher vorgestellt haben, wenn nicht als „Ladungskugel“. Es geht mir darum, dass Sie Ihre alten Denkweisen überprüfen und letztlich verbessern.

  94. Hallo Herr Büttgen,

    ich würde mal sagen meine Vorstellung von einem Elementarteilchen lautet folgendermasen: Ein Elemtarteilchen ist eine irreducible Darstellung der Lorentz Gruppe und Eichsymmetrie, formuliert als punktförmige Anregung eines Quantenfeldes. Konkrete kennzeichnen das Teilchen daher Quantenzahlen wie, Spin, Masse und Ladungen unter der Eichsymmetrie so z.b. SU(3)xSU(2)xU(1), welches die Eichsymmetrie unseres Standardmodels sind. Als Quantenfeldtheorie formuliert, kann der Erwartungswert von Ort und Impuls eines Teilchenzustandes, mithilfe von Orts/Impults operatoren bestimmt werden, welche nicht kommutierende Operatoren sind, und daher Aufgrund des Cauchy-Schwarzen Ungleichung, nicht genauer als die Plancksche konstante bestimmt werden können.

    Dies ist meine Vorstellung von Elementarteilchen. An welcher Stelle müssen wir nun ausbessern und im speziellen, welchen Vorteil hätte dies (z.b. bzgl experimenteller Ergebnisse)?

    Gruss,

    Frings

  95. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    falls Sie die 12 ausgezeichneten Fragen von Herrn Frings nicht bis zum Wochenende beantworten, werde ich das tun.

    Was Sie hier veranstalten, ist wissenschaftlich unredlich.

  96. Hallo Herr Frings,
    zunächst mal herzlichen Glückwunsch dazu, dass Sie diesen Kauderwelsch verstehen und offenbar keinen „Ausbesserungsbedarf sehen.
    Ehrlich gesagt, ich verstehe kein Wort von diesem Unfug.
    Dann klinke ich mich an dieser Stelle aus und überlasse das Wort an Frau Wittig, die sich freundlicherweise zur Aufklärung bereit erklärt hat. Viel Vergnügen.

  97. Zumal ich mich auch noch der „wissenschaftlichen Unredlichkeit“ angeklagt sehe. Darauf kann ich nur mit Martin Luther antworten: „Hier stehe (vielmehr: sitze) ich und kann nicht anders“.

    1. Sehr geehrter Herr Büttgen,
      als Anklage sollten Sie meine Feststellung nicht verstehen.
      Ich finde es unredlich, wenn man Fragen nicht ordentlich beantwortet, bzw. immer neue Bedingungen aufstellt, ehe man eine Antwort geben will.
      Bis heute bleiben Sie den Beweis schuldig, was die einheitliche Feldtheorie, schon entdeckt durch Helmholtz, eigentlich für die Wissenschaft bedeutet.
      Sie gehen davon aus, dass all die tausenden ernsthaft Forschenden, die diese Theorie suchen, unfähig und uneinsichtig sind.
      Das stimmt so nicht.
      Sie schulden denen, die Ihre Arbeit nicht nachvollziehen können, ein „Warum“.
      Wir leben nicht mehr zu Newtons Zeit, wo das „warum“ elegant unter den Tisch gefallen ist.
      Ich habe mich sorgfältig und ausführlich mit Ihrem Buch beschäftigt.
      Das bedeutet, dass ich es nicht nur gelesen, sondern auch verstanden habe, was mir sehr viel Zeit und Arbeit abverlangt hat.
      Aus diesem Grund kann ich nun erkennen, dass Sie einige gute Ansätze haben, aber auch einigen Irrtümern unterliegen.
      Ihre Theorie ist zur Zeit noch unvollständig, so what?
      Deshalb habe ich Ihre Diskussion mit Herrn Frings sehr interessiert verfolgt, ich habe Ihnen gewünscht, dass Sie durch die Beantwortung seiner Fragen weiter kommen.
      Da Sie immer weiter um den heißen Brei herumgeredet haben, musste ich Sie provozieren.
      mit dem Ergebnis diese Provokation bin ich vollauf zufrieden, auch wenn ich mich dadurch unbeliebt mache.
      Ich wünsche und gönne Ihnen und Herrn Frings jeden erdenklichen Erfolg und neue Erkenntnisse, weil es schon erfreulich ist, wenn Menschen überhaupt noch denken und fragen.
      Beste Grüße
      Angelika Wittig

  98. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    Nun lassen sie und dich aller vernünftig bleiben und weiter diskutieren. Ich denke Sie haben sich mit der ganzen Problematik von uns allen am meisten und wohl auch am tiefsten auseinander gesetzt. Ich bin nach wievor sehr an ihrem Bild interessiert. Ich wünsche mir nur einen Beitrag zu leisten indem ich ihre Statements mit wisschenschaftlichen Fakten und den gängigen Modellen konfrontiere um ihre Alternativen besser einsehen zu können.
    Die 12 Fragen sind ausserdem konkret an Sie gestellt und vorallem der Lösung innerhalb der Helmholtz Theorie. Da ich davon ausgehe dass Frau Wittig sich weniger gut mit dieser Theorie auskennt als Sie, würde ich eine Antwort Ihrerseits doch bevorzugen.
    Das kann ihnen denke ich doch aucj nur recht sein: Als wissenschaflter wollen Sie doch mit Argumenten und Vernunft überzeugen, oder nicht? Dazu würde ich ihnen gerne die Möglichkeit geben.

    Gruss,

    Frings

    1. Sehr geehrter Herr Frings,
      ich habe nicht gewusst, dass es sich bei der hier veröffentlichten Diskussion um ein Exklusiv-Interview handelt.
      Sie sind ein sehr begabter Fragensteller, deshalb möchte ich Ihnen mehr Objektivität innerhalb von Diskussionen ans Herz legen.
      Schon Niels Bohr hatte Schillers Erkenntnis, dass aus der Fülle die Klarheit erwächst, verinnerlicht.
      Einseitigkeit ist gefährlich, aus verschiedenen Aussagen das Richtige herauszufiltern, das ist die Kunst.
      Was nützt Ihnen eine einheitliche Feldtheorie, die nur ein einziges
      Feld akzeptiert?
      Es genügt nicht, die Arbeitsergebnisse anderer nachzuerzählen.
      Es zählt der eigene, das Wissen aller erweiternde, Beitrag.
      Das unterscheidet eine Enzyklopädie von einem selbständig denkenden Menschen.
      Beste Grüße
      Angelika Wittig
      P.S.: Sie können überhaupt nicht beurteilen, wie viel Wissen ich zu
      den Theorien des Hermann von Helmholtz habe.
      Wenn Ihnen die Antworten eines einzigen Menschen ausreichen, so respektiere ich dies selbstverständlich.
      Ich wollte nicht aufdringlich sein.

  99. Hallo Herr Frings,
    Ihren Vorschlag, vernünftig zu bleiben, die Möglichkeit, mit Vernunft und Argumenten zu überzeugen, begrüße ich.
    Doch Hand aufs Herz: Finden Sie das „vernünftig“, was Sie mir hier als „Elementarteilchen“ „um die Ohren hauen“?
    @Frau Wittig: Finden Sie das „redlich“, was der Herr Frings mir hier als „Elementarteilchen“ präsentiert?
    @Herr Frings: Sie sagen von sich, Sie seien ein kritischer Mensch. Finden Sie nicht, da wäre ein wenig – und das nicht zu knapp – Selbstkritik angebracht?
    Das Elementarteilchen „punktförmig“?
    Ich sage Ihnen, es gibt keine „punktförmigen“ Elementarteilchen!
    Jedes – und wirklich jedes! – Elementarteilchen hat eine Ausdehnung! Also ein Volumen und einen Radius r0.
    Punkt 1, Heisenberg’sche Unschärferelation, – was Sie später als Cauchy-Schwarz’sche Ungleichung bezeichnen – ist hoffentlich bereits geklärt.
    Dann zu Punkt 2: Teilchen besitzen einen quantisierten Drehimpuls. Dieser Fakt wurde durch das „Stern-Gerlach“ Experiment eindeutig nachgewiesen. Ist der Drehimpuls bei ihnen ebenfalls quantisiert bzw können sie die Ergebnisse des S-G Experiments reproduzieren?
    Teilchen besitzen einen Eigen-(Spin-) Drehimpuls und im Atomverbund auch einen Bahndrehimpuls.
    Der Eigendrehimpuls des Elementarteilchens liegt in der Größenordnung des Planck’schen Wirkungsquantums, er differiert jedoch leicht für jede Sorte von Elementarteilchen. Also ein Proton besitzt einen leicht anderen Spin-Drehimpuls als ein Elektron. Ein Neutron hat wiederum einen leicht anderen Spin-Drehimpuls, als ein Elektron oder ein Proton.
    Als Bahndrehimpuls können alle Drehimpulse angenommen werden, es gibt keine „verbotenen“ Bahnen im Atom. Weder für Protonen (im Atomkern), noch für Elektronen (in der Atomhülle). Die Neutronen (falls welche vorhanden) im Atomkern befinden sich zwischen den Protonen im schwerelosen Raum.
    3. Ihnen sollte ja nicht entgangen sein, dass Teilchen in Einheiten der Elementar Ladung „e“ quantisiert geladen sind. Ich wiederhole mich da vielleicht, aber ich halte es für einen unfassbaren zufall, dass das Proton eine positive Ladung hat und auch noch exakt die entgegengesetzte Ladung wie das Elektron. Nach ihrer argumentation, sollte ja quasi jede beliebige Ladung als funktion des Radius möglich sein. Ist es nicht ein gigantischer Zufall, dass sich dann bei dem Proton exakt eine entgegengesetzt gleiche Ladung wie die des Elektrons ergibt? Ebenfalls schleierhaft scheint mir ihr Argument beim Neutron zu sein: warum sich die Effekte exakt soo aufheben, dass am Ende gar keine elektrische Ladung mehr übrig bleibt.
    Bei „e“ handelt es sich um die Oberflächenladung eines jeden Elementarteilchens (ob Elektron, Proton, oder Neutron). Es ist die Raumladungsdichte, die von Elementarteilchensorte zu Elementarteilchensorte variiert. Die Oberflächenladungsdichte ist z.B. beim Proton wesentlich geringer, als beim Elektron, da das Proton eine wesentlich größere Oberfläche besitzt, als das Elektron.
    Eine unterschiedliche Gesamtladung zwischen Elektron und Proton könnte sich ergeben durch eine Phasenverschiebung um 90° der Ladungswelle. Die sin-Funktion ist bekanntlich maximal, wenn die cos-Funktion Null ist und umgekehrt.
    Tatsächlich wird das Gravitationsfeld des Neutrons im Mittel zu Null und es bleibt – wie Sie es ausdrücken – keine Ladung – oder zumindest keine Wirkung der Ladung – mehr übrig.
    Warum das so ist, die Physik ist eine empirische Wissenschaft. Die Frage nach dem „warum“ ist immer nur begrenzt möglich (mal mehr, mal weniger).
    4. Sie behaupteten, dass das Feld ausserhalb der geladenen Kugel exponentiel abnimmt. Dies ist im direkten Widerspruch zum Coulomb und Newton Gesetz: In beiden Fällen nimmt das Potential mit 1/r (radius vom mittelpunkt der Kugel mit r>>r0 mit r0 der Kugelradius). Dies ist mir leider in ihren vorherigen Argumenten entgangen, sonst hätte ich sie vorher drauf aufmerksam gemacht. Daher nochmal: Wie erklären sie sich diesen eindeutigen Widerspruch?
    Das Wort „exponentiell“ ist ein Fehler meinerseits, ich bitte um Entschuldigung.
    Die Gravitationskraft, die ich errechnet habe, besteht aus genau drei Summanden: Einem elektrischen Anteil, einem elektromagnetischen Anteil sowie einem magnetischen Anteil.
    Der elektrische Anteil fällt mit 1/r^4, der magnetische Anteil mit 1/r^2 und variiert mit Polarwinkel Theta, der elektromagnetische Anteil ist konstant (erinnert mich an Einstein’s kosmologische Konstante).

    Kommen wir nun einmal zur relativität, die sie ja auch anzweifeln:
    5. Wie erklären Sie sich in ihrer Theorie, die Zeitdiletation, Längenkontraktion und die relativität von Masse an sich (i.e. die relativistische Zunahme von Masse M gegenüber der Ruhemasse M0). Folge ich ihren Argumenten, sollte die Ladung auch relativ sein. Geben Sie mir recht? Sie geben mir sicher Recht, dass Sie die oberen Effekte konsistent mit der speziellen Relativitätstheorie beschreiben müssen, damit ihre Theorie eine Chance auf Korrektheit hat.
    Die Korrektheit „meiner“ Theorie ist vollkommen unabhängig von der Korrektheit der SRT.
    Die Helmholtz-Gleichungen (die homogenen und die inhomogenen) beschreiben lediglich die Felder (Materie-, Gravitations- und Strahlungsfelder) an sich. Und diese bewegen sich bekanntlich immer mit Lichtgeschwindigkeit.
    Dass die Schwerpunkte der Materiefelder (Elementarteilchen) mit beliebigen Geschwindigkeiten v < c bewegen, wird von den inhomogenen Helmholtzgleichungen nicht erfasst.
    In meinem Skript bin ich von der Gültigkeit der SRT ausgegangen, inzwischen bin ich da anderer Meinung. Ich denke, der Lorentz-Faktor ist falsch, da die Lorentz-Transformation falsch ist. Maßgebend für die Geschwindigkeitsverhältnisse ist der Doppler-Effekt, der durchaus auch Überlichtgeschwindigkeit vortäuscht: Siehe Dopplereffekt für ruhende Lichtquelle und sich darauf zubewegender Beobachter. Der Dopplereffekt "lebt" ja nur davon, dass der Beobachter unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten wahrnimmt. Mit anderen Worten: Keine Rotverschiebung – die es ja zweifellos gibt – ohne Wahrnehmung einer geringeren Lichtgeschwindigkeit.
    Ich bezweifele auch das "Tempolimit c" für Masse-Objekte. Hier muss man differenzieren zwischen "passiven" Körpern, die entweder im Gravitationsfeld fallen oder einen Anfangsimpuls bekommen und "aktiven" Körpern, die wie z.B. Raumschiffe einen eigenen Antrieb besitzen. Falls jedoch tatsächlich c das absolute Tempolimit sein sollte, müsste man das anderweitig berechnen. Einfach die Masse des Körpers mit dem (falschen) Lorentz-Faktor, dem Ergebnis der (falschen) Lorentz-Transformation zu multiplizieren, damit hat man es sich jedenfalls zu einfach gemacht, das ist mit Sicherheit falsch. Ich glaube an den "Doppler-Effekt", aber nicht an die "Zeitdilatation". Der "Doppler-Effekt" ist eine optische Täuschung, dem keine physikalische Realität zugesprochen werden darf. Falls es "Massenzunahme" der elektromagnetischen Masse geben sollte, wäre dies ein Produkt des Doppler-Effekts und damit ebenfalls eine optische Täuschung. Dasselbe träfe dann vermutlich auch auf die "Längenkontraktion" zu.

    6. Wie erklären Sie sich die Zeitdiletation in der nähe von Gravitation beschrieben durch die allgemeine Relatitvätstheorie? Haben sie diese Effekte auch bedacht?

    Ich glaube nicht an die "Zeitdilatation", weder für bewegte Objekte noch in der Nähe von Gravitation. In der Helmholtz-Gleichung taucht nur eine unabhängige Variable "t" auf – die ich übrigens bei meinen Berechnungen herausgemittelt habe.
    Anstatt in Kategorien von "x" und "t" denke ich in Kategorien von "Lambda" (Wellenlänge) und "Omega" (Kreisfrequenz). Dabei wird die Länge der Zeiteinheit nicht angetastet.
    7. Kann ihre Theorie schwarze Löcher beschreiben? Schwarze Löcher ergeben sich ganz zwingend bei kritischen Massen im zusammenspiel mit der geometrisierung der Gravitationskraft. Da sie über diese Formulierung hinausgehen, müssen sie ja eine alternative vermutlich bessere Beschreibung haben. Für diese würde ich mich sehr interessieren.
    Zum Thema "Schwarze Löcher": Im Zusammenhang mit "Schwarzen Löchern" wird immer gesagt, die hätten eine so immens große Masse, dass da sogar Licht nicht entweichen kann. Kann mir einer mal die simple Frage beantworten:
    Woraus besteht eigentlich ein "schwarzes Loch"?
    Selbst, wenn man diejenigen Elementarteilchen mit der größten Massendichte (welche sind das eigentlich?) ganz dicht zusammenpackt, entsteht daraus immer noch keine unendlich große Masse. Das geht ja überhaupt gar nicht! Unsere Materie – auch die dichteste – "lebt doch davon", dass die Gravitationskraft sie zusammenhält. Und die Gravitationskraft wiederum "lebt davon", dass Elementarteilchen einander umkreisen. Dass es also genügend Zwischenraum zwischen den Elementarteilchen gibt.
    Die größte Materiedichte ist wohl im Atomkern zu finden.
    Aber "schwarzes Loch" und "Riesenmasse" sind doch sowieso ein Widerspruch in sich. Ein Loch ist "Nichts" mit einem Rand und eine "Riesenmasse" ist "ganz viel" in relativ kleinem Volumen mit einem Rand aus "Nichts", wenn ich das mal so ausdrücken darf. Ich glaube nicht an "schwarze Löcher".

    8. Es ist bisher ein experimenteller Fakt, dass man keine räumliche Ausdehung des Elektrons gefunden hat. Man geht von einem radius r0<10^-15m aus. Dies hingegen ist nicht der Fall für das Proton und das Neutron. Dennoch besitzen diese Teilchen den gleichen (quantisierten) spin 1/2. Wie verträgt sich dies mit ihren Berechnungen?
    Bitte, wie kommen Sie dazu, zu behaupten, ein Radius r00 besitzen, aber der Teilchenphysiker muss mir auch einen Teilchenradius >0 angeben können, wenn er nicht ausgelacht werden will. Eigentlich verlange ich ebenfalls die Angabe einer Spinkreisfrequenz>0, damit es sich tatsächlich um ein Teilchen handeln kann.
    Falls diese Angaben fehlen, glaube ich nicht an ein Teilchen.

    9. Ist ihnen der Aharonov Bohm Effekt geläuftig? Dieser ist nicht durch die klassische Elektrodynamik erklärbar. Ich würde mich für ihen Lösungsvorschlag interessieren.

    Dieser Effekt ist mir nicht geläufig. Dazu kann ich nur soviel sagen: Das Phänomen „Masse“ ist außer bei mir selber ja auch nicht durch die klassische Elektrodynamik erklärbar.
    Ich behaupte: Mit der „klassischen“ Elektrodynamik ist alles, aber auch restlos alles in diesem Universum erklärbar. Deshalb sind die Helmholtz-Gleichungen ja auch die Weltformeln.
    10. Da sie die Quantenmechanik ja automatisch in Ihrer Beschreibung enthalten, würde ich mich dafür interessieren, wie sich die quantisierte Energie eines Wasserstoff Atoms bei ihnen ergibt? Also weshalb die Energie E= h(1/2 + n) (in erster Näherung) ist wobei n eine positive natürliche Zahl ist (eben die Quantenzahl). Dieses Ergebniss müssen sie ja auch reproduzieren können.

    Das Wasserstoff-Atom besitzt keine „quantisierte“ Energie. Wenn man von irgendetwas von „Quanten“ sprechen kann, dann von der Natur des Lichts – oder allgemein: Der elektromagnetischen Strahlung -. Ich wiederhole: Das Phänomen „Quanten“ liegt in der Natur des Lichts selber.
    Löst man die homogene Helmholtzgleichung – z.B. die Potentialgleichung, – so ergibt sich für den radialen Anteil eine Schar von Bessel’schen Differentialgleichungen, hier wird die erste Quantenzahl eingeführt. Die zweite Quantenzahl taucht dann in der Legendre’schen DGL auf, das ist diejenige DGL des Polaranteils des Lichts. Diese Quantenzahl taucht auch in der azimutalen Wellen-DGL auf. Nur, wenn ein Elektron auf seiner Bahn genau mit dem entsprechenden Delta W (mit der entsprechenden Energiedifferenz) abgebremst wird, entsteht ein Lichtblitz. Weicht die Energiedifferenz von dieser Quantenenergie ab, bleibt es dunkel.
    11. Nun würde ich gerne noch einen Kommentar zu ihrem Aufschrei:
    „Glauben Sie wirklich, die Natur arbeitet nach und mit „Konzepten“?“
    In der tat ist dies eine interessante Frage und ich denke dies kann man nur mit einem „hoffentlich Ja“ beantworten. Denn wenn dem nicht so ist, würden sie nicht daran glauben, dass die Natur für den Menschen jemals beigreifbar sein kann. Dies ist natürlich ein interessanter Standpunkt, obwohl mir dann nicht klar ist, warum sie es denn dann noch ernsthaft selbst versuchen. Ist nicht die Helmholtzgleichung ihr „Grundlegendes Konzept“ bzw Model?

    Mich stört der Begriff „Konzept“. Ein „Konzept“ ist immer menschengemacht. Ich suche nach „Naturprinzipien“ und nicht nach „Konzepten“.
    12. Quantenmachanik ist grundlegend eine Theorie die Materie sowie auch Wechselwirkungsfelder (Elektromagnetische Feld) mit einschliesst. Ich verstehe daher ihren letzten Einwandt ebenfalls nicht. Wo ist die inkonsistenz?
    „Quantenmechanik“ ist der Versuch, „Materie“ zu beschreiben. Sie ist doch nicht vollständig, enthält z.B. nicht das „Gravitationsfeld“ und leugnet mit „Aufenthaltswahrscheinlichkeit“ und „Unschärferelation“ die Exaktheit der Wissenschaft. Außerdem besteht keinerlei Zusammenhang zwischen der Materie und den Wechselwirkungsfelder. Da kann man nur sagen: Komplett durchgefallen in Sachen „Konsistenz“.

    1. Sehr geehrter Herr Büttgen,
      Ihre Frage an mich kann ich nur so beantworten:
      Nein, es ist nicht wissenschaftlich redlich, was Herr Frings geschrieben hat.
      Es ist der redliche Versuch eines Menschen, der noch nicht genug zu Ihrer Frage weiß.
      Unsicherheit ist der Preis, den man zahlen muss, wenn man sein Wissen erweitert und erweitert, ohne ein echtes Fazit zu ziehen.
      Je komplizierter die Antwort dargestellt wird, desto größer ist die Unsicherheit noch.
      Saint- Exupery und auch Feynman haben ihre Leser immer wieder darauf hingewiesen, wie die Natur und die Technik ihre Vollkommenheit erlangen:
      „Die Technik wird immer vollkommener, je mehr man weglassen kann.“
      „Wir können es noch nicht einfach erklären, also haben wir es noch nicht richtig verstanden.“
      Um sämtliche Missverständnisse über wissenschaftliche Redlichkeit auszuräumen:
      Ich verstehe darunter sorgfältige Beantwortung aller an mich gerichteten Fragen, einfache, klare Aussagen, Kritikfähigkeit und permanentes Anzweifeln und Hinterfragen meiner eigene Fähigkeiten und der Arbeitsergebnisse von Menschen, die auf dem gleichen Gebiet forschen.
      Das Ermutigen und Verstärken von Arbeitsresultaten, die andere besser herausgefunden haben als ich.
      Des weiteren Respekt vor Leistungen, egal ob deren Resultate falsch oder richtig sind.
      Niemals Menschen wegen ihrer Irrtümer und Fehler zu verunglimpfen sondern sachlich zu beweisen, was richtig oder falsch ist, damit ein jeder wieder aufstehen kann, wenn er mal gefallen ist.
      Diese wissenschaftliche Redlichkeit ist dynamisch, nicht statisch zu verstehen.
      Die Wissenschaftsgeschichte erzählt viel von Irrtümern und Hohngelächter, oft aber lachten die verunglimpften Forscher zuletzt und am besten.
      Sachliche Kritik ist immer berechtigt und bringt den Forscher weiter.
      Kritik, die Personen abwertet, ist destruktiv.
      In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Herrn Frings fruchtbare Ergebnisse.
      Angelika Wittig

  100. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    Ich freue mich sehr, dass sie sich die Mühe gemacht haben mir wo ausführlich zu antworten. Ich freue mich über den physikalischen Dialog und möchte jetzt nach und nach zu ihren Punkten Stellung nehmen (ich teile dies allerdings auf und tue es auch nicht in Reihenfolge).
    Zunächst zu ihrem Punkt 11:
    Ich gehe mit Ihnen einher das Prinzipien fundamentaler ist als ein Konzept, jedoch gebe ich den erkenntnistheoretischen Punkt zu bedenken: Wir sind leider nur Menschen und es ist a priori nicht klar/beweisbar dass wir die grundlegen prinzipien der Natur auch begreifen können. In dem Sinne sind alle „prinzipien“ die wir finden/fordern Alle Menschen gemacht. Aus exakt diesem Grund ist physik ja auch nur „falsifizierbar“ und nie „verifizierbar“.
    Ich denke nur, dass wir so eine art optimismus haben können, diesen prinzipien näher zu kommen, nachdem wir viele iterationen von falsifizierung usw durchlaufen haben und zumindest dagen können, wie die natur nicht funktioniert.
    Ganz Grundlegend ist es doch z.b. erfreulich, dass die natur mathematisch, logisch beschreibbar ist d.h. mit einem werkzeug mit welchem der mensch in teilen ausgestattet ist.

  101. Hallo Herr Frings,
    als Quintessenz Ihres letzten Beitrags werte ich Ihre Aussage:
    „Die Natur ist mathematisch, logisch beschreibbar.“
    Diesen Satz würde ich voll und ganz unterschreiben. Ich war – und bin immer noch – erstaunt, wie sehr dieser Satz zutrifft.
    Das ist auch der Grund, weshalb ich mein Skript nach Newton „Philosophiae naturalis principia mathematica“ (hier: Teil 2) genannt habe.
    Ich bin absolut erstaunt darüber, wie scharf und offensichtlich vollkommen umfassend Newton die Mathematischkeit der Natur erkannt hat.
    Einen besseren Titel kann man der Physik m. E. nicht geben.

  102. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    nun zu ihrer zweiten Antwort:
    „Teilchen besitzen einen Eigen-(Spin-) Drehimpuls und im Atomverbund auch einen Bahndrehimpuls.
    Der Eigendrehimpuls des Elementarteilchens liegt in der Größenordnung des Planck’schen Wirkungsquantums, er differiert jedoch leicht für jede Sorte von Elementarteilchen. Also ein Proton besitzt einen leicht anderen Spin-Drehimpuls als ein Elektron. Ein Neutron hat wiederum einen leicht anderen Spin-Drehimpuls, als ein Elektron oder ein Proton.
    Als Bahndrehimpuls können alle Drehimpulse angenommen werden, es gibt keine „verbotenen“ Bahnen im Atom. Weder für Protonen (im Atomkern), noch für Elektronen (in der Atomhülle). Die Neutronen (falls welche vorhanden) im Atomkern befinden sich zwischen den Protonen im schwerelosen Raum.“
    Sie haben natürlich „klassisch völlig recht. Zum einen ist doch der große Hauptpunkt, erneut, dass der Eigendrehimpuls des Teilchens (z.b. Elektron/Proton/Neutron) quantisiert ist. Sie sagen, dass die Drehimpulse bei ihnen immer leicht anders wären, wohl jedoch nicht quantisiert. Dies kann, wie schon erwähnt, durch das Stern-Gerlach Experiment direkt wiederlegt werden! Weiterhin, führen Sie an, dass der Bahndrehimpuls eines Atoms z.b. des Wasserstoff Atoms jeden Wert annehmen könnte.
    Dies mag in ihrer Rechnung so rauskommen, jedoch kann man Experimentel belegen, dass eben auch dieser Bahndrehimpuls quantisiert ist, d.h. eben exakt nicht jeden Wert annehmen kann.
    D.h. es gibt Wasserstoffübergänge, die exakt den Wechsel von einer diskreten (Bahndrehimpuls) Quantenzahl zu einer anderen Angeben. So ergibt sich, das Spektrum des Wasserstoff Atoms, welches Experimentel sehr gut verträglich ist.
    Ich denke, dass ihre Theorie diesen Effekt nicht mit einschliest und dass Ihre Theorie um diese Quanteneffekte auf jeden Fall erweitert werden sollte.
    Auf der anderen Seite geben sie ja an, dass Quanteneffekte nur aufgrund der Lichtwechselwirkung zustande kommen. Für diese alternative Erklärung würde ich mich doch sehr interessiert. Im speziellen, wie sie das Wasserstoff Spektrum somit konsistent mit dem Experiment erklären.

    Viele Grüsse,

    Frings

  103. Sehr geehrte Frau Wittig,

    vielen dank auch für Ihren Beitrag. Ich hab im folgenden in der Tat nie Versucht, die Arbeit von Herrn Büttgen zu verunglimpfen. Dafür habe ich zu viel Respekt vor seinem Studium, seinen Fähigkeiten und seiner geleisteten Arbeit, die sich wohl in vielen Stunden des eruierens über die Physik niederlegen.
    Es gibt in der Tat viele Dinge die ich nicht wirklich verstanden habe, bei denen ich von einem wissenschaftlichen Dialog mit Experten wohl sehr profitieren würde.
    Daher auch meine vielen Fragen, die zumindest für mich, die Funktion haben sollen, Ihre Theorien in mein Verständnis der Physik einzuordnen. Daher bin ich über jeden weiteren Beitrag sehr dankbar.

    Grüsse,

    Frings

    1. Sehr geehrter Herr Frings,
      ich habe Ihnen niemals eine Verunglimpfung unterstellt.
      Ich wüsste überhaupt nicht, warum?
      Es war eine allgemeine Aussage zu wissenschaftlicher Redlichkeit.
      Es täte mir leid, wenn ich mich so missverständlich ausgedrückt habe und danke Ihnen für Ihren Widerspruch.
      Vielmehr bin ich sehr erfreut über die Art und Weise, wie Sie und Herr Büttgen sich aktuell auseinandersetzen.
      Mein Beitrag, den ich mir ganz bestimmt nicht verbieten werde, wird erst am Ende dieser interessanten Debatte stehen.
      Leider werde ich Herrn Dr. Unzicker gegenüber wortbrüchig, weil ich nicht mehr hier auftauchen wollte.
      Aber die geführte Diskussion ist es wert.

      Beste Grüße
      Angelika Wittig

  104. Sehr geehrte Herr Büttgen,

    ich habe nun ein paar Fragen bezüglich ihrer Antwort zu Punkt 4:

    Bei „e“ handelt es sich um die Oberflächenladung eines jeden Elementarteilchens (ob Elektron, Proton, oder Neutron). Es ist die Raumladungsdichte, die von Elementarteilchensorte zu Elementarteilchensorte variiert. Die Oberflächenladungsdichte ist z.B. beim Proton wesentlich geringer, als beim Elektron, da das Proton eine wesentlich größere Oberfläche besitzt, als das Elektron.
    Eine unterschiedliche Gesamtladung zwischen Elektron und Proton könnte sich ergeben durch eine Phasenverschiebung um 90° der Ladungswelle. Die sin-Funktion ist bekanntlich maximal, wenn die cos-Funktion Null ist und umgekehrt.
    Tatsächlich wird das Gravitationsfeld des Neutrons im Mittel zu Null und es bleibt – wie Sie es ausdrücken – keine Ladung – oder zumindest keine Wirkung der Ladung – mehr übrig.
    Warum das so ist, die Physik ist eine empirische Wissenschaft. Die Frage nach dem „warum“ ist immer nur begrenzt möglich (mal mehr, mal weniger).

    Ich denke, ihre Antwort klärt ein paar Fragen, verwirrt mich aber auch ein wenig. Zunächst sagen sie, dass die Oberflächenladungsdichte des Protons deutlich geringer ist als die des Elektrons damit sie am Ende die gleiche Ladung heraus bekommen. Es scheint mir also, als ob sie diesen experimentellen Fakt nun annehmen, also nicht erklären, und ihr model in dieser Art und Weise gebaut haben. Sie haben also zunächst unterschiedliche radien von Elektron und Proton angenommen, und dann hinterher die Ladungsdichten wieder angepasst, damit die gleiche Ladung heraus kommt und nehmen eine Phasenverschiebung des Ladungsfeldes an, damit jeweils ein anderes Vorzeichen der gesammt Ladung dabei „e“ heraus kommt. Ist dies Korrekt?
    Ich bin dafür immer noch verwirrt, wie sich die Ladung „e=0“ des Neutrons ergeben soll. Sie sagen, dass sich da etwas herausmittelt. Wie soll das exakt geschehen? Irgendwo muss es ja dann negative Beiträge geben. Hat das Neutron eine kompliziertere Ladungsverteilung? Am Ende, darf allerdings keine völlig verschwindende resultierende Kraft übrig bleiben, da ja Neutronen stark an den Atom Kern gebunden sind.
    Könnte es sein, dass nur ein Beitrag der 1/r^4 Kraft übrig bleibt d.h. einer Kraft die vorallem bei kleinen Abständen sehr stark ist und Sie somit die Starke Kernkraft erklären könnten?

    Viele Grüsse,

    Frings

  105. Hallo Herr Frings,
    das nenne ich doch mal Konstruktivität. Richtig, bei dem Summanden, der mit 1/r^4 abfällt, handelt es sich wohl um die sogenannte „Starke Kernkraft“. Glückwunsch zu Ihrer Erkenntnis, Herr Frings.

  106. Hallo Herr Büttgen,
    Sie schreiben:
    „Diesen Satz – Die Natur ist mathematisch, logisch beschreibbar –
    würde ich voll und ganz unterschreiben. Ich war – und bin immer noch – erstaunt, wie sehr dieser Satz zutrifft.“

    Nun, die Mathematik ist zweifelsfrei das effektivste Arbeitsinstrument. Wer das beherrscht, ist klar im Vorteil.

    Nur zu einem vollständigen Ergebnis kommt man nach meiner Auffassung nur unter Berücksichtigung des Prinzips der durchgehenden Linie.
    Was meine ich mit dem Prinzip der durchgehenden Linie:
    Da ist
    1. das Universum, in dem wir befinden und welches den materiellen Befund liefert,
    2. die verbale Beschreibung,
    3. die physikalische Verarbeitung und
    4. die mathematische Berechnung.
    Bilden diese vier eine sich nicht widersprechende Einheit, ist die Linie durchgehend.
    Meine Intentionen bestehen in der verbalen funktionalen Beschreibung ausgehend von einer primären Beachtung und exakten Würdigung des materiellen Befundes unter Verwendung der allgemeinsten Aussagen zur physikalischen Verarbeitung und zu mathematischen Berechnungen.
    Ich selbst wollte immer wissen, wie z. B. die Gravitation (das Universum) funktioniert. Wie stellt es die Erde an, dass die Wage, auf der ich stehe, soweit ausschlägt? Woraus besteht das Gravitationsfeld?
    Unter primärer Beachtung und exakter Würdigung des materiellen Befundes wurde ich dazu in der RT fündig.
    Und wenn man erkannt hat, woraus das Gravitationsfeld besteht, kann man sicherlich dann auch dazu übergehen, die mathematischen Grundlagen für die Überlagerung bewegter Gravitationsfelder zu schreiben.
    Ich biete Ihnen an, das mal gemeinsam anzugehen, sofern Sie mit meinen funktionalen Erkenntnissen etwas anfangen möchten!

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  107. Hallo Frau Wittig,
    es tut mir leid, wenn ich mich „wissenschaftlich unredlich“ verhalten habe. Es ist nur so, dass ich mich plötzlich so extrem viel Gegenwind gegenüber sah. Dadurch sah ich mich genötigt, die „Notbremse“ ziehen zu müssen. Ich nehme an, dass es das ist, was Sie als „wissenschaftlich unredlich“ kritisieren.
    Entschuldigen Sie bitte, es soll nicht wieder vorkommen.

    1. Hallo Herr Büttgen,
      Sie müssen sich nicht entschuldigen.
      Ich meinte natürlich nicht Ihre gesamte Leistung, wenn ich von wissenschaftlicher Unredlichkeit sprach.
      Vielmehr bewundere ich Ihren Pioniergeist.
      Gegenwind sollte Sie nicht daran hindern, weiterzumachen.
      Hierzu habe ich einen kleinen Text von Reinhard Mey gefunden:
      „Gegen den Wind, gegen den Sturm, gegen den Wind,
      gegen den Geist der Zeit, gegen die Dummheit, mein Kind.
      Fliegen kannst Du nur gegen den Wind.“
      Nutzen Sie den Gegenwind für Ihre Arbeit, geben Sie bitte nicht auf.
      Es wäre schade.
      Beste Wünsche für Ihre weitere Arbeit.
      Angelika Wittig

  108. Hallo Herr Blechle,
    vielen Dank für Ihr Angebot, da bin ich mal mächtig gespannt auf Ihre „funktionalen Erkenntnisse“.

  109. Sehr geehrte Herren,

    ich bin in der Tat auch sehr auf die „funktionalen Erkenntnisse“ gespannt. Vorallem bin ich gespannt, wie Herr Blechle aus der RT Aussagen über die Gravitation herleiten möchte. Die geschiet doch typischerweise erst in der ART.

    Das mit der starken Kernkraft wäre natürlich ein schönes Ergebnis. Jedoch bin ich ohne konkrete Rechnungen doch noch etwas zögerlich mit dieser Aussage. Im speziellen, darf ja dann das Elektron, keinen 1/r^4 Kraftanteil besitzen. Hatten sie nicht ausserdem diese Kraft schon mit dem elektromagnetischen Anteil der Gravitation identifiziert? Ich bin nun leider wieder etwas verwirrt wie das ganze zusammen passen soll. Können Sie weiter helfen?

    Grüsse,

    Frings

  110. Hallo Herr Frings,
    werten Sie das bitte nicht als Böswilligkeit, wenn ich Ihre Fragen nicht sofort „zwischen Tür und Angel“ beantworten kann. Dazu ist mehr Zeit erforderlich. (Leider sind viele Fragen bis jetzt auf der Strecke geblieben). Ich gehe jetzt mal auf Ihren letzten Beitrag ein:
    Die „Elementarladung e0“ habe ich als den Betrag des Phasors der Oberflächenladung des Elementarteilchens angenommen. Damit habe ich die individuelle Raumladungsdichte einer jeden Elementarteilchen-Sorte (Elektron, Proton bzw. Neutron) berechnet.

  111. Hallo,
    Mein Name ist Joachim Blechle – Ich habe ein Hobby – die Funktionalistik – oder die Lehre von den allgemeinsten Gesetzen der Natur der Gesellschaft und des Denkens. Ich bin Querdenker!
    Wenn der Mathematiker der Physiker und der Philosoph je ein Buch über dasselbe Thema schreiben, versuche ich das entsprechend abstrakt in wenige Sätze zu packen.
    Bezogen auf die Kosmologie puzzle ich.
    Das zur Vorrede.
    O.K. Versuchen wir es mal. Ich hatte geschrieben, ich wollte wissen, wie es funktioniert mit der Gravitation. Also begann ich – mit einem Puzzle – mit dem materiellen Befund an erster Stelle.
    Die exakte Würdigung des materiellen Befundes bezogen auf die Gravitation beginnt mit folgender Feststellung:
    1. Materie drängt in Richtung Erdmittelpunkt.
    (Das Drängen verursacht eine Kraft z.B. auf die Waage wenn sich die Materie nicht in Richtung Erdmittelpunkt bewegen kann)
    Zu der durch das Drängen verursachten gemessenen Kraft gibt es keine adäquate feststellbare Außenwirkung. (Ziehen, Drücken, Beschuss, Rückstoß usw.)
    Wenn
    zu der durch das Drängen in Richtung Erdmittelpunkt verursachten Kraft keine adäquate Außenwirkung festgestellt werden kann,
    dann
    entsteht die Kraft durch das Drängen im inneren der Materie.
    Ist das so?
    1. Es ist so –
    a) was spricht dafür, dass es so ist?
    b) was spricht dagegen, dass es so ist?

    2. Es ist nicht so –
    c) was spricht dagegen, dass es nicht so ist?
    d) was spricht dafür, dass es nicht so ist?
    (Achtung! die Punkte a – d beziehen sich ausschließlich auf materielle Befunde!)
    Sie dürfen sich dazu positionieren, bevor ich fortsetze!

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  112. Hallo Herr Blechle,
    die Gravitationskraft entsteht durch das Vorhandensein von „Energiedichte“. Im „Außenraum“ des Elementarteilchens – im „Innenraum“ übrigens auch – kann man eine Energiedichte berechnen. Wo Energiedichte ist, ist auch Energie, die sich im Außenraum des Elementarteilchens als Kraft – hier: Gravitationskraft – bemerkbar macht.
    Ist Ihre Frage damit beantwortet?

    1. Hallo Herr Büttgen,
      danke, aber Sie sind mit Ihrer Antwort schon zu weit . Wir sind erst am Anfang der Listung des materiellen Befundes in Form der verbalen Beschreibung.
      Die Frage, die beantwortet werden soll ist lediglich, ob Sie einen materiellen Befund, geliefert von einem geeigneten Sensor, kennen, der eine adäquate feststellbare Außenwirkung generiert.
      Wie die Gravitationskraft entsteht, das kommt später.

      Weiter zum materiellen Befund:
      2. Die Beschleunigung im Zuge der ungebremsten Bewegung in Richtung Erdmittelpunkt erfolgt kräftefrei.
      Auch bei der Beschleunigung gibt es keine adäquate feststellbare Außenwirkung. (Ziehen, Drücken, Beschuss, Rückstoß usw.)
      Wenn
      bei der Beschleunigung im Zuge der ungebremsten Bewegung in Richtung Erdmittelpunkt keine adäquate Außenwirkung festgestellt werden kann,
      dann
      entsteht die Beschleunigung durch das Drängen im inneren der Materie.
      Ist das so?
      3. Es ist so –
      e) was spricht dafür, dass es so ist?
      f) was spricht dagegen, dass es so ist?

      4. Es ist nicht so –
      g) was spricht dagegen, dass es nicht so ist?
      h) was spricht dafür, dass es nicht so ist?
      (Achtung! die Punkte a – d beziehen sich wieder ausschließlich auf materielle Befunde!)
      Sie dürfen sich wieder dazu positionieren! Kennen Sie einen materiellen Befund, der per Außenwirkung die Materie kräftefrei (schwerelos) in Richtung Erdmittelpunkt beschleunigt. Hier ist wieder erforderlich, dass ein Sensor – wie auch immer – ein entsprechendes Ergebnis geliefert hat, auf das Sie sich bitte beziehen.

      Danach machen wir ein praktisches Beispiel und ziehen die erste Schlussfolgerung – Einverstanden?

      Mit freundlichen Grüßen
      Joachim Blechle

  113. Hallo Herr Blechle,
    bitte was bedeutet „durch das Drängen im inneren der Materie“?
    Mit freundlichen Grüßen
    Arthur Büttgen

  114. Hallo Herr Frings,

    …und mit dem Summanden in der Gravitationskraft, der mit 1/r^4 abfällt, lässt sich wohl auch die Periheldrehung des Merkurs um die Sonne erklären, bzw. die Periheldrehung wird von diesem Summanden verursacht.
    Dieser Teil der Gravitationskraft tritt für kleine Abstände des Planeten zu seiner Sonne am meisten in Erscheinung und Merkur ist der Planet, der der Sonne am nächsten ist.
    Bezüglich den Eigenschaften des Elementarteilchens:
    Bei meinen Berechnungen habe ich die „retardierte Raumladungsverteilung“ angenommen, d.h., die kugelförmige Ladungswelle breitet sich von ihrem Zentrum aus nach außen bis zu einem bestimmten Radius r0 aus.
    Das muss man sich wohl so vorstellen, wie die kreisförmigen Wasserwellen, die sich auf der Wasseroberfläche ausbreiten, wenn man einen Stein ins Wasser wirft. Nur eben nicht nur zwei- sondern dreidimensionale Wellenausbreitung.
    Gleichzeitig jedoch dreht sich dieser „Strudel“ noch, wie der Strudel in der Badewanne, wenn man den Stöpsel zieht.
    Nur die Pole des Elementarteilchens (Nord- und Südpol) lassen sich mit diesen 2-dimensionalen Modellen schlecht beschreiben, oder?
    Diese Sogwirkung der sich drehenden kugelförmigen Ladungswelle ist wohl das, was Herr Blechle mit „Drängen im Inneren der Materie“ meint, nicht wahr, Herr Blechle?

    1. Hallo Herr Büttgen,
      ich kann Ihre Frage hier noch nicht vollständig beantworten. Von innen heraus bedeutet jedenfalls: Ohne adäquate äußere Beeinflussung.
      Es ist für uns selbstverständlich, das etwas schwer ist, oder von oben auf die Erde fällt.
      Wir haben uns im Alltag an vieles gewöhnt, weil es einfach praktisch und handhabbar ist, es sich bewährt hat.
      Da gibt es ein „Oben“ und „Unten“, da fällt etwas herunter weil der Erde es anzieht, usw. usw. usw.
      Wir benutzen es deshalb, ohne darüber weiter nachzudenken, ohne es vielleicht sogar anzuzweifeln. Bewährtes sollte man auch weiter nutzen, jedoch bei der weiteren Forschungstätigkeit beachten, dass viele Fragen offen geblieben sind.
      Der Mensch hat Naturgesetze formuliert, die Grundlagen für Berechnungen geschaffen und diese haben sich – zumindest im Wirkungsbereich des Menschen – als brauchbar erwiesen, z. B. Newton und die Gravitation.
      Wenn ich die materiellen Befunde analysiere, dann stoße ich immer wieder auf Erklärungen/ Berechnungen, die praktisch und handhabbar sind und deswegen benutzt werden, aber eben bei der Erklärung der Dinge vom materiellen Befund abweichen.
      Im Universum gibt es kein „Oben“ und „Unten“.
      Die Erde mit ihrer Masse setzt sicherlich die Ursache dafür, dass die Waage unter einem so fürchterlich weit ausschlägt, aber ziehen – ziehen das tut sie nicht.
      Wenn ich die Ursache der wirkenden Kraft, die die Waage zum Ausschlag bringt, ergründen will, muss ich mehrere Varianten prüfen.
      1. Es gibt eine adäquate äußeren Einwirkung
      (in Form von Ziehen – die Erde zieht mit Seil, Kette oder Stange oder mit Siemens Lufthaken, oder
      in Form von Energie, die von der Erde ausgeht – Neutrinos – Strahlung – Gravitonen – Elektronen, Protonen, Neutronen oder ganzen Atomen und die entgegen der Ausbreitungsrichtung eine Kraftwirkung erzeugt.
      oder
      In Form von Energie die aus dem Weltraum kommt und einen entsprechenden Druck erzeugt
      oder
      In Form der schiefen Ebene aus der RT
      Ende aber – das setzt sich noch fort!)
      Das Vorgenannte – also die äußere Einwirkung – müsste mit einem geeigneten Sensor feststellbar sein. Ist es aber nicht!

      2. Es gibt keine adäquate äußere Einwirkung
      Wenn mit dem Sensor aber keine adäquate Größe einer äußeren Beeinflussung ermittelt werden kann und die wurde nach meiner Kenntnis nicht ermittelt, dann steht die logischer Schlussfolgerung, dass
      Materie von innen aus sich heraus mit der entsprechenden Kraftwirkung Richtung Erdmittelpunkt drängt.
      Fakt ist aber zweifellos – die Ursache des Drängens initiiert die Erde- aber eben nicht 1:1 mit Energie.
      Das passiert anders – aber dazu kommen wir noch, sofern Sie sich dem anschließen. Damit kann Ihre Frage hier noch nicht vollständig beantwortet werden.

      Versuchen Sie sich das mal bitte selbst zu verdeutlichen, was es bedeuten würde, Gravitation 1:1 mit einem Strom von Energie von außen zu erzeugen.
      Stellen Sie eine Stange Osmium auf die Waage, 1000 km hoch, im Querschnitt 100 cm²,
      Wenn ich das richtig überschlagen habe, zeigt die Waage rd. 200.000 t an. Wenn Sie die Kraft berechnen, die die Waage zum Anzeigen von 200.000 t bewegt, ist das relativ wenig, wenn man das mit viel größeren Himmelskörpern vergleicht.
      Energie in welcher Form, welcher Geschwindigkeit und in welcher Dichte sollte das, ausgehend von der Erde sein, die diese Kraft erzeugen kann und dazu noch im Gegenstromprinzip. Und das hier durch den Querschnitt von lediglich 100cm².
      Und das ist bezogen auf die Erde noch langen nicht das Ende. Hinter der Stange Osmium ist noch der Mond. Der muss auch noch „festgehalten“ werden. Da kommt noch viel mehr Energie dazu, die gebraucht würde.
      Und damit müsste nämlich auch jedes einzelne Atom (auch die des Mondes) dauerhaft mit der Energie beeinflusst werden, Energie, die es vielleicht auch nur in Portionen gibt.
      Und, das ist auch noch lange nicht das Ende – aber ich höre hier erst mal auf.
      Mit freundlichen Grüßen
      Joachim Blechle

  115. Hallo Herr Frings,

    nun zu Ihrem folgenden Beitrag:
    „Sehr geehrte Herren,
    ich bin in der Tat auch sehr auf die „funktionalen Erkenntnisse“ gespannt. Vorallem bin ich gespannt, wie Herr Blechle aus der RT Aussagen über die Gravitation herleiten möchte. Die geschiet doch typischerweise erst in der ART.“

    Da gebe ich Ihnen völlig recht, Herr Frings, schließlich ist für mich die ART eine Mogelpackung, mit der man nicht wirklich Aussagen über die Gravitation herleiten kann.

    „Das mit der starken Kernkraft wäre natürlich ein schönes Ergebnis. Jedoch bin ich ohne konkrete Rechnungen doch noch etwas zögerlich mit dieser Aussage. Im speziellen, darf ja dann das Elektron, keinen 1/r^4 Kraftanteil besitzen. Hatten sie nicht ausserdem diese Kraft schon mit dem elektromagnetischen Anteil der Gravitation identifiziert? Ich bin nun leider wieder etwas verwirrt wie das ganze zusammen passen soll. Können Sie weiter helfen?
    Grüsse,
    Frings“

    Die konkrete Rechnung kann ich Ihnen, sehr geehrter Herr Frings, mangels eines Formeleditors hier an dieser Stelle leider nicht präsentieren.
    Ihre Vermutung, dass „im Speziellen ja dann das Elektron keinen 1/r^4 Kraftanteil besitzen darf“, haben Sie doch bereits selber widerlegt:
    „Könnte es sein, dass nur ein Beitrag der 1/r^4 Kraft übrig bleibt d.h. einer Kraft die vorallem bei kleinen Abständen sehr stark ist und Sie somit die Starke Kernkraft erklären könnten?“
    Sie sagen es bereits: Die 1/r^4 Kraft ist vor allem bei kleinen Abständen sehr stark.
    Sie wissen doch, dass der Abstand von Elektronenhülle zu Atomkern um Größenordnungen größer ist, als der Abstand der Nukleonen untereinander. Bei einem derart großen Abstand von Elektronenhülle zu den Nukleonen des Atomkerns kommt schlichtweg der 1/r^4-Anteil der Gravitationskraft nicht mehr zum Tragen.
    Wenn ich diese Kraft schon mit dem elektromagnetischen Anteil der Gravitation identifiziert habe, so war das falsch, richtig ist, dass der 1/r^4-Anteil elektrischer Natur ist, da hier nur ein „Epsilon 0“ in diesem Term vorkommt. (Für den elektromagnetischen Anteil müsste darüber hinaus auch ein „mü 0“ im Term vorkommen).

  116. Hallo,
    Als nächsten Schritt betrachten wir mal den Unterschied zwischen Trägheit und Schwere:
    Das Äquivalenzprinzip der Physik drückt aus, dass die schwere und die träge Masse eines Körpers zwei äquivalente Größen sind.
    Es gibt aber wesentliche Unterschiede zwischen Trägheit und Schwere.
    Schwere:
    Im ruhenden Zustand ist ein Körper auf der Erde schwer, seine ungebremste Beschleunigung Richtung Erdmittelpunkt kräftefrei.
    Trägheit:
    Für die Beschleunigung eines Körpers bedarf es einer Kraftwirkung, während die Beibehaltung des (Bewegungs-)Zustandes kräftefrei ist.
    Man könnte es so ausdrücken – Trägheit und Schwere verhalten sich entgegengesetzt.
    Für die weiteren Betrachtungen wird dieser Unterschied als materieller Befund benötigt.

    Falls weiteres Interesse besteht, setze dann nächste Woche fort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

    1. Sehr geehrter Herr Blechle,
      Ihre Ausführungen sind richtig gut, hervorragend.
      Ich warte gespannt auf die Fortsetzung.
      Herzliche Grüße
      Angelika Wittig

  117. Hallo Herr Blechle,
    sehr gut, dass Sie das „Äquivalenzprinzip von schwerer und träger Masse“ thematisieren.
    Kennen Sie den folgenden Witz:

    Heisenberg war sehr schnell unterwegs. Die Polizei hält ihn an und sagt: „Hatten Sie überhaupt eine Ahnung, wie schnell Sie unterwegs waren?“
    Heisenberg antwortet: „Nein, aber ich wusste, wo ich bin.“

    Analog zu diesem Heisenberg-Witz, der Heisenberg’s Unschärferelation betrifft, ist mir ein Einstein-Witz eingefallen, der Einstein’s Äquivalenzprinzip betrifft:

    Einstein war sehr schnell in der Stadt unterwegs. Die Polizei hält ihn an und sagt: „Sie können doch in der Stadt nicht so schnell fahren wie auf der Autobahn.“
    Einstein antwortet: „Doch, Herr Wachtmeister, kann ich. Ich habe nämlich herausgefunden, dass ich in beiden Fällen dasselbe Auto fahre.“

  118. Hallo Herr Blechle,
    bei „Trägheit“ und „Schwere“ handelt es sich doch nicht um zwei verschiedene Sachverhalte. In beiden Fällen handelt es sich um ein und dieselbe Eigenschaft von „Masse“. Diese Eigenschaft wird nur unterschiedlich genannt.
    Im Falle eines Kraftstoßes oder Wurfes nennt man diese Eigenschaft“Trägheit“, während man diese Eigenschaft im Falle eines Gravitationsfeldes nennt man diese Eigenschaft“Schwere“.
    Mit anderen Worten: Was kann die „arme“ Masse dafür, wie man sie behandelt, bzw. welchen Kräften man sie aussetzt?
    Eine 100 g Tafel Schokolade hat am Mond den gleichen Nährwert bzw. macht genauso satt wie auf der Erde, obwohl sie am Mond nur 1/6 wiegt.
    Worauf es ankommt, sind doch die Kräfte, bzw. Kraftänderungen, die auf eine bestimmte Masse wirken.

  119. Hallo Herr Büttgen,

    der Weltenerklärer Lesch hat in einer seiner Sendungen mal erklärt, in einem Kraftfeld sei NICHTS drin. Wie auch immer.

    Ich habe dann extra nochmal die verfügbaren materiellen Befunde geprüft und gepuzzelt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
    Man versteht Trägheit und Schwere nicht. Die Suche nach dem Higgs und dem Graviton ist und bleibt deswegen nicht grundlos.

    1. In den Kraftfeldern ist tatsächlich nichts drin, was auf eine adäquate Energiemenge schließen lässt, die die Kraftwirkungen im Zusammenhang mit Trägheit und Schwere erzeugt. Das Beispiel mit der Stange Osmium hatte ich angeführt.

    2. Das Kraftfeld / die Kraft ist die mathematische Lösung, die die Berechnungen in dem Zusammenhang handhabbar ermöglicht. Eine andere Lösung sehe ich nicht. Deshalb hat das mit dem Kraftfeld/ der Kraft seine volle Berechtigung.
    So wie Trägheit und Schwere funktionieren, lassen sie sich eher nicht handhabbar berechnen. – Aber dazu kommen wir noch!

    Und da sind tatsächlich Unterschiede zwischen Trägheit und Schwere – aber wie gesagt, dazu kommen wir auch noch bei der energetischen Betrachtung.

    Insbesondere der Formel 1 Pilot / der Pilot von Kampfflugzeugen könnte einem da sein Leid über die auftretenden Kräfte klagen, wie sollte eine Kraft (oder ein Feld) aussehen, die die Trägheit hervorruft. Bei der ungebremsten Beschleunigung Richtung Erdmittelpunkt verspürt man wiederum keine Kraftwirkung, trotz Gravitationsfeld.
    Das sind doch wieder exakt zu würdigende materielle Befunde!
    Aber ich betone auch noch einmal, das Feld / die Kraft ist die alleinige geeignete mathematische Lösung um etwas handhabbar zu berechnen.
    Versuchen Sie sich mal in meine Gedanken hineinzuversetzen! Versuchen Sie mal das mathematische vom materiellen zu trennen.

    Sie schreiben:
    „Eine 100 g Tafel Schokolade hat am Mond den gleichen Nährwert bzw. macht genauso satt wie auf der Erde, obwohl sie am Mond nur 1/6 wiegt.“
    – Ja sicherlich – nur auf dem Mond fehlt der Sauerstoff, der den Nährwert nutzbar machen kann!

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  120. Hallo Herr Büttgen,
    Ich setze fort mit der Nutzung der RT für die Erklärung von Trägheit und Schwere:
    Ich habe lange nach der Erklärung für die Trägheit und die Schwere gesucht!
    Ich musste ergründen, was den Körper der ruht von dem Körper, der sich in Bewegung befindet unterscheidet ?
    Meinen Erkenntnissen ist ein umfangreiches Puzzeln vorausgegangen. Und, wie ich immer wieder betonen muss, unter primärer Beachtung und exakter Würdigung des materiellen Befundes.
    Ruhe und Bewegung. Wie unterscheidet man diese?
    Die SRT trifft folgende zwei Grundsatzaussagen:
    1. In einem ruhenden System ist E = m c².
    2. In einem bewegten System geht die Zeit langsamer.
    Damit lassen sich tatsächlich der Ruhezustand und der Zustand der Bewegung beschreiben.
    Ich muss hier nochmals betonen, dass sich das nicht handhabbar messen und berechnen lässt. Und man wird immer wieder dazu kommen, Geschwindigkeitsdifferenzen zur Grundlage der Berechnung zu nehmen. (Bsp.: Erde steht – Auto fährt.)

    Es lässt sich aus den Gleichungen zur Zeitdilatation eine Funktionsgleichung y = f (x) in der Form -Zeit ist eine Funktion der Geschwindigkeit – ableiten. Die Funktionsgleichung ist in die Umkehrfunktion – Geschwindigkeit ist eine Funktion der Zeit – überführbar:
    In einem ruhenden System hat die Zeit die Größe 1,0
    In einem Bewegten System hat die Zeit eine geringere Größe.
    Bei der Lichtgeschwindigkeit hat die Zeit die Größe 0,0.

    Nach der SRT ist die Zeit das, was man von der Uhr abliest. Formell macht der Physiker nichts falsch, wenn er die Zeit dadurch misst, dass er die Uhr abliest. Aber weder zeigt die Uhr die Zeit an – schon gar nicht misst die Uhr die Zeit! Zeit ist etwas Fiktives, also Angenommenes – für die menschliche Gesellschaft Unentbehrliches, nicht Ersetzbares im Alltagsgebrauch.
    Dem Ablesen der Uhr- das erfolgt bei mehreren Uhren, um einen Vergleich zu erhalten, immer gleichzeitig – geht das Zählen des der Uhr integrierten Zählwerkes mit dem Ergebnis „n“ voraus und dem Zählwerk voraus kommt noch der Taktgeber. Das ist im Sinne der exakten Würdigung des materiellen Befundes zwingend zu Beachten. Jede Zeitansage basiert auf dem gezählten Takt des Taktgebers.
    Die grafische Ausformung ist in der „t“ – Achsenbezeichung deswegen zusätzlich mit den Größen „n“ und „f“ zu ergänzen. Wegen der gleichzeitigen Ablesung der Uhren erhalten „n“ und „f“ Primat – allerdings eignen sich „n“ und „f“ nur dann, wenn es sich um einen relevanten Taktgeber handelt.
    In der Atomuhr scheint ein solcher Taktgeber zu sein. Versuche mit Atomuhren liefern jedenfalls brauchbare Ergebnisse in Form eines Deltas – einer Größendifferenz.
    In der nächsten Folge setze ich mit der energetischen Betrachtung fort:

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  121. Hallo Herr Blechle,
    bevor wir zur SRT und den energetischen Betrachtung kommen, lassen Sie uns bitte noch die Themen „Äquivalenzprinzip von schwerer und träger Masse“ sowie „Kräfte“ zuende behandeln.
    Zunächst das Thema „Äquivalenzprinzip von schwerer und träger Masse“:
    Sehen Sie, das – oder vielmehr: ein – Problem in der Physik ist doch, wie in der Physik „Masse“ definiert wird:
    „Masse ist die Eigenschaft eines Körpers, „träge“ zu sein.
    So haben wir es in der Schule gelernt.
    Diese Definition ist doch bei weitem unzureichend.
    Meine Definition von „Masse“ lautet wie folgt:

    „Masse ist die Eigenschaft eines Körpers, bei der Einleitung einer Antriebskraft (actio) (Kraftstoß, eigener Antrieb oder Schwerkraft) eine Trägheitskraft (reactio)(d’Alembert’sche Trägheitskraft) zu entwickeln.“

    Das Prinzip „actio bewirkt reactio“ ist bekanntlich das dritte Newton’sche Axiom.

  122. Es gibt also drei „Antriebsarten“:
    1. Antrieb durch einmaligen Kraftstoß
    2. Antrieb durch eine permanent wirkende Schwer- (Gravitations-) Kraft
    3. Antrieb durch eigenen „Motor“, (Rakete: Rückstoßprinzip)
    Wenn wir also auf die Waage steigen, dann messen wir nicht unsere Masse, sondern unsere Schwer- bzw. Gewichtskraft. (Dass hierbei keine Geschwindigkeit aufkommt, liegt nur daran, dass unsere „Antriebskraft, hier: Gewichtskraft – durch den Erdboden blockiert wird.)
    Die Waage zeigt jedenfalls unsere Gewichtskraft und nicht unsere Masse an.
    Um die Masse erfassen zu können, benötigen wir eine kräftefreie Definition der „Masse“.
    Also eine Massendefinition, die unabhängig von der entsprechenden Gewichtskraft ist.
    Diese Massendefinition ist mit der Formel „E=mc^2“, die ursprünglich von Friedrich Hasenöhrl – und nicht von Einstein – entwickelt worden.
    In dieser Formel ist die Masse einzig und allein vom inneren Energiegehalt des Körpers abhängig und nicht von von außen zugeführten Kräften und Geschwindigkeiten bzw Geschwindigkeitsänderungen.

  123. Wenn wir jetzt auf die Antriebskräfte zu sprechen kommen, die bekanntlich mit den Newton’schen Axiomen – insbesondere den ersten beiden – beschrieben werden (sollen), so muss ich leider feststellen, dass die beiden ersten Newton’schen Axiome leider falsch sind.
    Ja, Sie haben richtig gelesen:
    Die Newton’schen Axiome eins und zwei, auf die sich die Welt seit etwa 350 Jahren verlässt und verlassen hat, sind nicht korrekt.
    Fangen wir mit dem ersten Newton’schen Axiom an, das da lautet:
    „Ein kräftefreier Körper bleibt in Ruhe oder bewegt sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit.“
    An dieser Aussage stimmt nur der erste Teil: „Ein kräftefreier Körper bleibt in Ruhe“.
    Das stimmt.
    Falsch ist der zweite Teil: „Ein kräftefreier Körper bewegt sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit.“
    Richtig muss es lauten:
    „Ein Körper, der sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, kann niemals kräftefrei sein. Vielmehr:

    „Ein Körper, der sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, bewegt sich mit einer konstanten Antriebskraft.“

    Ein Körper, der sich irgendwo im schwerefreien Raum z.B. zwischen den Galaxien befindet, sich zunächst in Ruhe befindet und dann angestoßen wird, wird so lange beschleunigt bzw. es wird seine „innere“ Kraft so lange erhöht, bis seine „innere“ Kraft so groß wie die antreibende Kraft des ursprünglichen Kraftstoßes geworden ist.
    Ab dann wird diese Antriebskraft sozusagen im Körper gespeichert und geht nie mehr verloren, der Körper fliegt mit konstanter Geschwindigkeit bis zum Sankt Nimmerleinstag immer weiter.
    Es gibt also nicht nur einen Energie-, sondern auch einen Krafterhaltungssatz.
    Mit anderen Worten: Wo eine Energie ist, da ist auch eine Kraft und umgekehrt: Wo eine Kraft ist, da ist auch eine Energie.

    Das erste Newton’sche Axiom führt umgehend auf das zweite Newton’sche Axiom:
    „Kraft gleich Masse mal Beschleunigung“
    also: F=ma

    In dieser Formel hat der gute Newton ein kleines „d“ vergessen:
    Statt „F=ma“
    müsste es vielmehr heißen:
    „dF=ma“.
    „dF“ ist hierbei die „Kraftänderung“, nämlich im positiven Fall: „Kraftzunahme“, im negativen Fall: „Kraftabnahme“.
    Die Beschleunigung ist bekanntlich „Geschwindigkeitsänderung pro Zeiteinheit“.
    Die Kraft „F“ ist in Newton’s Formel eine konstante Größe. Die Geschwindigkeitsänderung „dv“ ist keine konstante Größe.
    Frage: Wie kann eine sich ändernde Geschwindigkeit einer konstanten Kraft proportional sein?
    Antwort: Das funktioniert gar nicht!

    Deshalb muss es statt: „F=ma“ heißen:

    dF=ma

  124. Hallo Herr Büttgen,
    wie kriegen wir das, was Sie geschrieben haben, mit dem was ich schreibe in Einklang?
    Ich setze mal fort.

    Energetische Betrachtung im Zusammenhang mit der RT
    E = m c² – Masse wird lt. RT mit Energie gleichgesetzt. Die Gleichung beschreibt gleichzeitig den Energiezustand – hier zu beachten, jedes einzelnen Atoms!
    E = Energiemenge
    E entsteht aus 2 Größen:
    1. der Masse m in Form einer Menge – Maßeinheit kg(- s. auch neue Massedefinition des kg durch Anzahl von Siliziumatomen)
    2. dem subatomaren Bewegungspotenzial c² als materialbedingte Konstante mit der rechnerisch gleichen Größe des c – als subatomare Bewegungsgröße wie die Vakuumlichtgeschwindigkeit
    Wir hatten schon festgestellt:
    In einem ruhenden System beschreibt E = m c² auch den Energiezustand.
    Bei der Beschleunigung durch die Einwirkung einer Kraft ändert den Energiezustand.
    In einem bewegten System verringert sich die subatomare Bewegungsgröße – festgestellt über Delta „n“ bzw. Delta „f“.
    Es ergibt sich in Verbindung mit dem Term der RT (Wurzel aus 1 – v² durch c²) folgende Gleichung:
    E = ma² + mb²
    Dabei ist a die Geschwindigkeit v – die sich aus der Beschleunigung bezogen aus dem Ruhezustand ergebende subatomare lineare Bewegungsgröße und b die reduzierte subatomare Bewegungsgröße c.
    Die Reduzierung/Vergrößerung der subatomaren Bewegungsgröße (wir sind immer bereits im Energiezustand E = ma² + mb²) ist im Zusammenhang mit der Konstanz des Gesamtbewegungspotenzials c² die Ursache der Trägheit.
    Es ergibt sich folgende Gleichung:
    E = ma² + mb² = mc² = konstant
    Rechnerisch im Alltag aufgrund der Größenverhältnisse eine kaum lösbare Aufgabe. (materieller Befund siehe u. a. Hafele-Keating-Experiment)
    Daraus ergibt sich für die Gravitation:
    Schwere:
    Aus der gravitativen Zeitdilatation ergibt sich unter Beachtung der vorangegangenen Ausführungen folgende Gleichung zum Energiezustand.
    E = mb² < mc²
    Die geringere Größe von mb² gegenüber mc² bewirkt, dass sich eine subatomare lineare Geschwindigkeit als Ausgleich in Form von ma² aufbaut um mc² konstant zu halten. Diese subatomare lineare Geschwindigkeit bewirkt die Kraft, die die Waage zum Ausschlag bringt – ich hatte diese Kraft als Drängen aus dem Inneren heraus charakterisiert.
    „Freier Fall“:
    Da die Geschwindigkeitszunahme bei der ungebremsten Bewegung Richtung Erdmittelpunkt aus der subatomaren Struktur kommt, ist keine von außen wirksame Kraft oder Energie zu detektieren.
    Trägheit und Schwere:
    Trägheit und Schwere überlagern sich in Richtung und/oder Geschwindigkeit, z. B. beim senkrechten „freien Fall in der Geschwindigkeit, bei der ballistischen Kurve in Richtung und Geschwindigkeit und beim der Kreisbahn im Orbit um die Erde in der Richtung.
    Ich habe bestimmt etwas vergessen, aber ich beende das heute hier.
    Es folgen einige Gedanken über mathematische Modelle zur Berechnung. Und ich versuche mal, Ihre Ausführungen aufzugreifen.
    Da muss ich mich allerdings noch mal intensiv mit Ihren Gedanken auseinandersetzen. Vielleicht wurden einige Ihrer Fragen bereits beantwortet. Und vielleicht haben Sie ja zwischenzeitlich die Muse, meine Version mal zu rechnen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  125. Hallo Herr Büttgen,
    bevor ich mit Gedanken zu mathematischen Modellen fortsetze, gestatten Sie mir noch einige Anmerkungen zu Ihren Ausführungen bezüglich der Newton’schen Axiome.

    Irgendwo haben die meisten idealisierten Aussagen – hier in Form von Axiomen – ihre Grenzen. Viele Grundlagen für einfache Berechnungen basieren auf idealisierten Grundlagen. Das muss man auch bei den Newton’schen Axiomen beachten und akzeptieren. Für mich sind sie ein geeignetes Werkzeug mit eben diesen Grenzen und, was wichtig ist, sie ermöglichen einfache Berechnungen. Deshalb würde ich sie beibehalten, aber eben auf diese Grenzen verweisen.

    Ein einfaches Beispiel:

    1. Axiom:
    „Ein kräftefreier Körper bleibt in Ruhe oder bewegt sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit.“

    Beispiel: (bitte idealisiert betrachten!)

    Eine 10 kg Eisenkugel – sagen wir mal – eine etwas schwerere Kugelstoßkugel liegt still auf einer großen horizontalen Fläche.
    Weil keine äußere Kraft auf sie einwirkt, ist sie kräftefrei (im Sinne des Axioms) und bleibt deswegen da liegen, wo sie liegt, d. h. in Ruhe. (1. Teil des Axiomes)

    Dieselbe Kugel rollt über die horizontale Fläche (die Ursache ihrer Bewegung bleibt außen vor)
    Weil keine äußere Kraft auf die Kugel einwirkt, ist sie kräftefrei und setzt in Richtung und Geschwindigkeit ihre Bewegung fort. (Teil 2 des Axioms)

    Es kommt hier nicht auf den Energiezustand der Kugel an, sondern ausschließlich darauf, dass keine äußere Kraft auf sie einwirkt.

    Dem ruhenden Zustand der Kugel wurde ein Koordinatensystem zugeordnet, welches man dann auch für den bewegten Zustand nutzt.
    Ordnet man dem ruhenden Zustand der Kugel auf der Erde ein Koordinatensystem zu, in welches die Drehung der Erde integriert ist, ergibt das für die Berechnungen, bezogen auf das angeführte Beispiel eher keine sinnvolle Sache. Wir wechseln rein durch die Wahl eines anderen Koordinatensystems in Teil 2 des Axioms – in eine Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit.
    Aber auch das Koordinatensystem, in welchem die Drehung der Erde Integriert ist, hat seine Berechtigung – Beispiele: Corioliskraft, Raketenstartplätze am Äquator.

    2. Axiom:
    Kraft gleich Masse mal Beschleunigung: F = ma
    Auch hier geht es wieder nur um die äußere Wirkung einer Kraft:

    Beispiel: (bitte idealisiert betrachten!)

    Sie wirken mit einer äußeren Kraft – Sie nehmen dazu Ihre Hand – gemäß Beispiel auf die ruhende bzw. entlang der Bewegungsrichtung auf die bewegte Kugel ein.
    Für die Kraft, die Sie mit Ihrer Hand aufbringen müssen, gilt F = ma! Kraft, Masse und Beschleunigung verhalten sich proportional zu einander.

    Fazit:
    Die Newton’schen Axiome haben ihre Gültigkeit in einem begrenzten Bereich. Insbesondere erlauben sie handhabbare einfache Berechnungen.

    Ich denke, Sie packen da zu viel in die Newton’schen Axiome hinein.
    Es ist nach meiner Ansicht eher zielführend, mit Ihren Überlegungen das Puzzle zur Thematik zu erweitern. Interessant wird es auch dann, wenn wir weitere Bewegungszustände berücksichtigen –z. B. die Bewegung der Erde um die Sonne, die Bewegung der Sonne um das Zentrum der Galaxie usw.

    Es ist doch bisher so, dass viele von den Bewegungen der Himmelskörper/ der Strukturen im Universum unverstanden bleiben. Mathematische Modelle wurden entwickelt und haben beispielsweise dazu geführt, dass die dunkle Materie „erfunden“ wurde.

    Auf die Sonne mit einer Kraft einzuwirken zu wollen, erscheint mir in dem Zusammenhang eher als ein sehr fragwürdiges Unterfangen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  126. Integriert man die Formel „dF=ma“ auf der linken Seite über alle „dF“ und auf der rechten Seite über alle „dv“, so erhält man die richtige Kraftformel: „F=mv/dt“. Statt „F= ma“ lautet also das zweite Newton ‚sche Axiom „F = mv/dt“.
    In Worten: Die Kraft ist also Impulsänderung pro Zeiteinheit.

  127. Mathematische Modelle Teil 1

    Nochmals zur Verständigung: Es geht mir an erster Stelle nicht um Formeln und um deren Verarbeitung. Es geht mir an erster Stelle immer um Messergebnisse (materielle Befunde) und darum, diese zu begreifen und miteinander zu verknüpfen.

    Zu F = ma:
    Das Gewicht kann ich vorab messen, die Kraft kann ich messen, die Beschleunigung kann ich messen. Aus der Größe des vorab gemessenen Gewichts m und den Messgrößen F und a, die momentan die Anzeigen des Kraftmessers und des Beschleunigungsmessers liefern, entsteht die Verknüpfung in Form der Gleichung F = ma. Da muss man keinen Wert errechnen. Das lässt sich alles messen – F und a wie beim Tachometer die momentane Geschwindigkeit.

    Aber ich betone wieder, es ist und bleibt eine ideale Betrachtung mit eingeschränktem Bereich der Gültigkeit.

    Das, was Sie schreiben, Herr Büttgen:
    „In Worten: Die Kraft ist also Impulsänderung pro Zeiteinheit.“
    Bitte wieder als nächsten Schritt anfügen, wenn der Beschleunigungsvorgang in Teillängen oder seiner gesamten Länge betrachtet wird.

    Ihre Gleichung „F = mv/dt“ – analysiert – lässt wiederum Schlussfolgerungen auf den Unterschied zwischen Trägheit und Schwere ableiten!

    Das mathematische Modell über die Galaxie sagt aus, dass da viel mehr Materie sein müsste ,um per Gravitation die Galaxie zusammenzuhalten. So wurde die dunkle Materie „erfunden“, zwar noch nicht gefunden aber eben „erfunden“.

    Es fehlen für materiell untersetzte Berechnung der Galaxie mindestens 3 Werte.
    1. Die tatsächliche Masse der Galaxie (bisher nur berechnet/geschätzt – niemals messbar)
    2. Die tatsächliche Reichweite der Gravitation (bisher nicht gemessen, nur als unendlich angenommen)
    3. Die Eigengeschwindigkeit der Sterne um das Zentrum der Galaxie (bisher nicht beachtet)

    Zu 3. Die Geschwindigkeit der Sterne um das Zentrum der Galaxie bezogen auf die Galaxienumgebung wurde gemessen. Nicht gemessen wurde, wie groß die (nach der SRT berechenbare- s. Funktionsgleichungen!) Eigengeschwindigkeit der Sterne um das Zentrum der Galaxie ist. (Das dürfte sich nach meiner Auffassung auch messen/berechnen lassen.) Die Eigengeschwindigkeit brauche ich, um die Fliehkräfte in der Kreisbewegung zu berechnen.
    Es könnte sein, dass die Sterne keine Eigengeschwindigkeit in ihrer Bewegung um das Zentrum der Galaxie haben. In die Urknalltheorie integriert ist eine Bewegung mit dem Raum, die gleichartig hier zutreffen könnte.

    Zu. 2. Es könnte auch sein, dass sich die Gravitationskräfte der Sterne gar nicht überlagern, weil sie nicht so weit reichen, oder die Überlagerung nur von untergeordneter Größenordnung ist. (Das kann man heute noch nicht messen.)

    Kürzlich kam eine Meldung, dass bei einer sehr weit entfernten Galaxie die doppelte Geschwindigkeit der Sterne um das Zentrum der Galaxie bezogen auf die Galaxienumgebung gemessen wurde. Was sagt uns das?

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  128. Sehr geehrter Herr Büttgen, sehr geehrter Herr Frings, sehr geehrter Herr Blechle,
    Sie haben hier etwas wirklich wichtiges begonnen, es wäre schön, wenn Sie nicht aufgeben.
    Ihre Diskussion erinnert an Disneys kreativen Zirkel und ich bin überzeugt, dass hier am Ende etwas wertvolles entsteht.
    Bitte setzen Sie Ihre Diskussion fort oder weisen Sie darauf hin, das diese beendet ist.
    Ich würde sehr gern ein Fazit schreiben, um Ihnen die Schönheit Ihrer Arbeit aus der Sicht eines einfachen Menschen zu beschreiben.
    Das kann ich leider nicht, so lange ich befürchten muss, mich vor- oder aufzudrängen.

  129. Abschließende Gedanken zur Diskussion über Strings
    Um zu verstehen , was ein String eigentlich ist und was er kostet, kommt man um drei wirklich große Denker nicht herum:
    Euklid, Plato und Kepler.
    Euklids Geometrie und die daraus resultierenden platonischen Körper inspirierten Johannes Kepler, seine 3 Gesetze aufzustellen.
    (Bild der ineinander verschachtelten Körper)
    Nicht der materielle Befund, sondern ein beobachteter Prozess ist der Anfang jeder echten wissenschaftlichen Erkenntnis.
    Die heutigen Physiker messen Teilchen ohne deren Verhalten wirklich zu kennen und wundern sich, warum sie keine einheitliche Theorie aufstellen können oder, trotz gigantischer mathematischer Bemühungen, den String nicht nachweisen können.

    Mit dem String verhält es sich ähnlich, wie mit dem zusätzlichen Interferenzterm beim Doppelspaltversuch: Er ist das Resultat eines Prozesses zwischen zwei Punkten.
    Wenn diese beiden Punkte Elektronen sind, ergibt sich folgender Prozess zwischen diesen Punkten:
    Ein Elektron wandert von Ort zu Ort (Feynman, QED)
    Wo genau liegt der Ort, zu dem das Elektron wandert?
    Er liegt genau dort, wo die kinetische Energie des Elektrons maximal ist und die potenzielle Energie eines zweiten Elektrons minimal ist.
    Der zurückgelegte Weg, bzw. die Distanz zwischen zwei Elektronen entspricht dem klassischen Elektronenradius.
    Da ein Elektron als Punkt definiert ist, besitzt es keine eigene räumliche Ausdehnung. Es erzeugt Wege, indem es sich durch den Raum bewegt.
    So wird aus dem Punkt eine Linie und diese Linie verrät uns entweder die Strecke oder den Zeitbedarf einer Abweichung vom Gleichgewichtszustand.
    Diese Strecke beschreibt den Weg mit der kürzesten Zeit zwischen zwei Punkten, der erforderlich ist, damit das natürliche Licht seine Frequenz ändern kann. Da ein Elektron keine Umlaufbahn hat, entsteht die elliptische Form innerhalb der Eigenrotation. (Präzessionsbewegung)
    Dies ist abgeleitet aus Keplers 1. Gesetz.
    Die Verbindungslinien zwischen 3 Elektronen bilden nun eine kleinste Fläche, die Fläche des kleinsten Drehimpulses (Energie pro Zeit pro Fläche)
    Dies ist abgeleitet aus Keplers 2. Gesetz
    Um nun, ausgehend von der Fläche, ein Volumen zu erhalten, ist ein viertes Elektron erforderlich. Es entsteht Keplers Tetraeder.
    Die raumbildenden Elektronen folgen der Gravitationskraft.
    Die optimale Verteilung der Elektronen basiert darauf, dass diese ein minimales Potenzial anstreben. (Thomson-Problem)
    Je kleiner das Potenzial, desto größer die Ausdehnung und umgekehrt.
    Wie sie das schaffen, beschreibt Keplers 3. Gesetz.
    So komme ich nun zu der Erkenntnis, sehr geehrter Herr Dr. Unzicker, dass sowohl Ihre Aussage, dass es keine Strings gibt, als auch die Aussage der String-Theoretiker, dass es sehr wohl Strings gibt, korrekt ist. Es kommt darauf an, was man leistet und betrachtet.
    Das, was den Zusammenhalt ausmacht, ist ein Weg von A nach B, den man als String bezeichnen kann. Dieser hat immer nur einen Wert und eine Dimension. Er hat die Einheit m oder s.
    Hätte er tatsächlich eine Masse, so wäre diese die verlorene Masse aus der Leistung des Elektrons. Diese entspricht ca. 273 Neutrinomassen .
    Die verlorengegangene Zeit im Verhältnis zum Zeitintervall des Elektrons ergibt den Faktor 1,16 E-3.

    Elektronen und Strings bilden die Struktur der Materie, indem sie das Licht räumlich oder zeitlich begrenzen.
    Seit über hundert Jahren geben sich die Forscher mit statistischen Berechnungen, basierend auf der Brown’schen Bewegung zufrieden. Der Unterschied zwischen der Brown’schen Bewegung und der Stringtheorie ist jedoch nur erkennbar, wenn die Bewegung der Elektronen zugrunde gelegt wird.
    Warum das von Bedeutung ist?
    Weil hierdurch klar wird, dass Zusammenhalt ohne Zusammenarbeit nicht möglich ist.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin Freude und Erfolg für Ihre Arbeit und hoffe sehr, noch viel von Ihnen zu lesen.

  130. Hallo Frau Wittig,
    glauben Sie wirklich an punktförmige Teilchen, dass es solche gibt?
    Müssen wir – nach all dem bisher Gesagten- wirklich wieder von vorne anfangen?

  131. Hallo Herr Büttgen,
    ich glaube grundsätzlich an überhaupt nichts.
    Wenn ich aber einen Prozess beschreiben will, brauche ich einen Bezugspunkt.
    Ob das Elektron ein punktförmiges Teilchen ist, weiß ich nicht.
    Der Punkt ist ein geometrisches Hilfsmittel, das auch schon Newton und Coulomb sinnvoll eingesetzt haben.
    Es ist auch heute noch üblich, sich eine Masse in einem Punkt konzentriert vorzustellen.
    Da jegliches Wissen sich in logarithmischer Spiralform bewegt, ist es müßig, darüber nachzudenken, ob „wir wirklich wieder von vorn anfangen müssen“.
    Wenn ich etwas herausfinden will, gehe ich grundsätzlich zunächst einmal rückwärts und beginne noch einmal von vorn.
    Diese Methode ist sehr effizient.

    Ich empfehle Ihnen zwei Bücher von Richard Feynman:
    Feynmans verschollene Vorlesung
    Vom Wesen physikalischer Gesetze
    Vielleicht schafft es ja ein wirklich genialer Physiker Ihnen die Augen zu öffnen.

  132. Falsch, sehr geehrter Herr Büttgen.
    Es war ein konstruktiver Versuch, Ihnen ein Beispiel vor Augen zu führen, wie ein Mensch sein erworbenes Wissen teilt und mitteilt.
    Mit anderen Worten: Was einen hervorragenden Lehrer ausmacht.

    Ihnen ist entgangen, dass wir im Zeitalter der Vernetzung leben, das mit Einsteins photoelektrischen Effekt begann.
    Man darf gespannt sein, wie Sie eine einheitliche Feldtheorie ohne Vernetzung darstellen.
    Jeder Fischer könnte Ihnen sehr anschaulich vorführen, dass ein Netz aus Fäden, Knoten und Löchern besteht.

    Verharren Sie getrost weiter in Ihren Vorurteilen und schlafen Sie gut im Bett des Prokrustes.

  133. Hallo Frau Wittig,
    Vorurteile? Bett des Prokrustes? – ha ha, sehr witzig.
    Aber Spass beiseite, schließllich wollen wir doch ernsthaft Physik betreiben, nicht wahr?
    Richard P. Feynman ist in diesemZusammenhang ein denkbar schlechter Ratgeber, da er sich lediglich rein schematisch mit möglichen Wechselwirkungsprozessen von vermeintlichen physikalischen Prozessen beschäftigt hat. Ich sage bewusst „vermeintlich“, da die physikalischen Objekte, die Feynman benutzt, teilweise gar nicht existieren. Feynman ignoriert vollkommen die physikalische Struktur seiner Objekte.
    Das prominenteste Beispiel hierbei ist das „Photon“:
    Hätte Feynman die homogene Helmholtz-Gleichung gelöst, dann hätte er gewusst, dass es keine „Photonen“ gibt, mit anderen Worten, dass „Licht“ nicht aus Teilchen besteht.
    Insofern sind Feynman’s Diagramme – ich sage mal – höchst mit Vorsicht zu genießen.
    Einstein war da mit seiner Formulierung des „äußeren photoelektrischen Effekts“ näher an der Sache dran,
    Einstein hat immer „nur“ von „Lichtquanten“ gesprochen, jedoch nie von „Lichtteilchen“.
    Ich möchte mal gerne wissen, welcher Schlaumeier in der Wissenschaftsgeschite der Physik zuerst mit „Lichtteilchen“ anfing.

  134. Ich habe mal nachrecherchiert, wer auf die „glorreiche“ Idee, dass Licht aus Teilchen besteht, gekommen ist.
    Dabei bin ich zum einen auf Louis de Broglie und zum anderen auf Paul Dirac gestoßen.
    Diese beiden Physiker haben etwa zur selben Zeit gelebt, verfügten also physikgeschichtlich gesehen über denselben physikalischen Hintergrund.
    Louis de Broglie hat die Materiewellen postuliert und zwar (Quelle: Wikipedia) von der Lichttheorie herkommend.
    Leider hat Louis de Broglie dabei übersehen, dass für Materie außer dem elektromagnetischen Feld auch noch Ladung (genauer: Eine Ladungswelle) vorhanden sein muss.
    Aber grundsätzlich ist es legitim, sozusagen von der Beschaffenheit des Lichts auf die Beschaffenheit der Materie zu schließen, bzw. anzunehmen, dass Materie genauso wie Licht elektromagnetischer Natur ist.
    Paul Dirac hingegen ist umgekehrt vorgegangen, er hat sozusagen von der Beschaffenheit der Materie auf die Beschaffenheit des Lichts geschlossen.
    Paul Dirac hat postuliert, dass, wenn die Materie aus Teilchen besteht, dass dann das Licht auch aus Teilchen bestehen muss.
    Und diese Schlussfolgerung ist schlichtweg falsch!
    Dass diese Schlussfolgerung falsch ist, beweisen die Helmholtz-Gleichungen bzw. die Lösungen derselben.
    Der Welle-Teilchen-Dualismus ist folglich tatsächlich nur eine Einbahnstraße!
    Er ist eine Einbahnstraße und zwar in der Art, dass (nach de Broglie) Teilchen zwar Wellen sind, aber nicht umgekehrt:
    Wellen sind keine Teilchen!
    Der gesuchte Übeltäter der Physik (oder „Schlaumeier“, wie ich ihn noch verharmlosend in meinem letzten Beitrag genannt habe,) ist also:
    PAUL DIRAC.
    Er trägt nach meiner Einschätzung die Hauptschuld an dem Desaster, was sich „moderne Physik“ nennt.
    PAUL DIRAC ist der Hauptverantwortliche dafür, dass die Physik sich verlaufen hat.
    Das Ergebnis von Paul Dirac’s falscher Schlussfolgerung sehen bzw. erleben wir heute:
    Der Teilchen-Zoo des „Standardmodells“, die Geburten von immer irrsinnigeren „Teilchen“ insbesondere am LHC, der vollkommene Irrsinn der „Bosonen“, „Austausch-Bosonen“, Photonen, Gravitonen, Higgs-Bosonen etc. etc.
    Wenn Paul Dirac auch nur annähernd geahnt hätte, welchen unfassbaren Schaden er der Physik de facto zugefügt hat, …er wäre besser Botaniker geworden.

  135. Sehr geehrte Damen und Herren,

    entschuldigen sie meine lange Abwesenheit, jedoch hatte ich den letzten Diskussionen, insbesondere jenen von Herrn Blechle, nicht viel beizutragen. Ich finde den semantischen Diskurs von Herrn Blechle Philosophisch schon interessant, kann allerdings kaum physikalisch relevantes darin erkennen. Entschuldigen Sie bitte meine ignoranz.

    Nun nochmal zu der ganzen String Ideologie, da ich in der Tat auch befürchte dass wir uns nur noch im Kreise bewegen und wohl nun endlich an den Punkt angekommen sind, an dem Diskutieren kein Sinn mehr hat, da wir grundlegend einandern nicht verstehen wollen:
    Sie wollen unglücklicherweise keinerlei Gedankengänge akzeptieren, die auch nur in irgend einer Weise Welle-Teilchen Dualismus d.h. grundlegende QM konzepte beinhaltet. Sie negieren alle Fakten und Experiment. Dies schliest im übrigen ihren Computer mit ein, der auf Halb-Leiter Technik basiert, welche ohne die oben genannten QM Konzepte gar nicht möglich sind. Schon ein wenig seltsam, finden Sie nicht?

    Ich allerdings finde Ihre Argumenten, Herr Büttgen, weder auf inhaltlicher noch auf argumentativer Ebene überzeugend: Sie gehen von der Prämisse aus, dass ihre Gleichungen korrekt sind, und damit alle anderen Theorien im Widersprach zu dieser, Falsch sein müssen. Dabei ignorieren Sie VÖLLIG den Erfolg dieser Theorien und interessieren sich keineswegs dafür, dass diese Theorien experimentelle Fakten erklären können die Sie nun reproduzieren müssen. Dies tun Sie jedoch kaum oder nur mangelhaft. An anderen Stellen gehen sie den besonders leichten Weg und Zweifeln einfach an dem Experiment.

    Besonders übel finde ich jedoch, wie sehr sie mit geradezu religiösem Eifer reden (das kann man kaum argumentieren nennen) und wie Sie ständig nach dem Glauben (an Strings/Teilchen/Wellen)
    Anderer fragen. Ich finde Sie legen die Verbissenheit eines Missionars an den Tag, der den einzig wahren Glauben an seinen Helmholtz Spass verbreiten muss und der nicht in der Lage ist, aus anderen Perspektiven zu argumentieren. Dies ist leider mein Fazit aus ihren Argumenten: Helmholtz ist Richtig, deswegen ist alles andere was dem widerspricht Falsch. Leider auch unsere Welt. Aber das ist egal, weil Helmholtz richtig sein muss.
    When all you got is a hammer, everything looks like nails. So geht es wohl auch einem Elektrotechniker. Ich empfehle ihnen mal die Lektüren von Quantenmechanik, Relativität und Thermodynamik. Dies sind noch vergleichsweise „klassische“ Themen. Nach der Lektüre, nachdem sie jedes Argument, jede Rechnung, alle Konsistenzbedingungen und experimentellen Nachweise gelesen und verstanden haben, können sie das ganze gerne auf den Müllhaufen werfen und durch etwas besseres ersetzen. Ich denke, das wird ihnen dann nicht mehr so leicht fallen.

    Mit freundlichen Grusse,

    Frings

    1. Sehr geehrter Herr Frings,
      es gibt nichts Kostbareres auf der Welt als Menschen, die denken, zweifeln und fragen.
      Sie sind auf einem guten Weg.
      Jetzt würde ich sehr gern versuchen, Ihre 12 Fragen zu beantworten, wenn Sie es erlauben.
      Falls dies nicht mehr notwendig ist, wünsche ich Ihnen alles Gute für die Zukunft.
      Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass Sie es selbst erledigen können.
      Die Fragen zeugen von einem äußerst scharfen Verstand.
      Herzliche Grüße
      Angelika Wittig

  136. Hallo Herr Frings,
    ich frage mich wirklich ernsthaft, ob das hier einen Sinn macht, mich für Sie „fusselig“ zu reden.
    Ich hatte Sie gefragt, ob Sie mich nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können. Wahrscheinlich ist es so, dass Sie mich nicht verstehen können, weil Sie es nicht wollen.
    Ihre Methode ist, jemanden auszufragen, mit dem Ziel, zu einem schwachen Punkt zu kommen, um ihn dann widerlegen zu können.
    Wenn Sie dann merken, dass Sie das Widerlegen nicht können, dann holen Sie zum Rundumschlag aus und widerlegen pauschal. Dann lassen Sie gar nichts mehr gelten.
    Sehr geehrter Herr Frings, auf dieser Basis möchte und kann ich nicht argumentieren.
    Ich kann hier nur meine physikalischen Erkenntnisse kundtuen, die ich durch mathematische Berechnung gewonnen haben.
    Jeder, der auch nach physikalischen Erkenntnissen strebt – wie ich -, muss die mathematischen Rechnungen nachvollziehen.
    Wenn er das nicht tut, kann er auch keine physikalischen Erkenntnisse erwarten.
    Anders ausgedrückt: An die Früchte der Physik gelangt man nur mit Mathematik.
    Wenn in dieser Tatsache schon kein Konsens besteht, braucht man gar nicht erst weiterzumachen.
    Diese Spekulationsphysik, also die Physik, die auf Spekulationen aufbaut und die Mathematik weitgehend ausklammert – die übrigens auch Herr Blechle vertritt – funktioniert leider nicht.
    Wenn Sie dann selbst Ihre eigene Erkenntnis, sehr geehrter Herr Frings, die Sie offenbar sehr mühselig gewonnen haben, in Ihrem pauschalen Rundumschlag wieder zunichte machen, dann hört sich doch wirklich alles auf. Dann ist Ihnen wirklich nicht mehr zu helfen.
    Sie hatten doch z.B. die folgenden Erkenntnisse:
    1. Die Gravitationskraft ist elektromagnetischer Natur
    2. Mit dem von mir berechneten Summanden 1/r^4 der Gravitationskraft erklärt sich die „Starke Kernkraft“.
    War das nur ein geheucheltes Lippenbekenntnis, oder war das eine wirkliche Erkenntnis?
    Sehr geehrter Herr Frings, Sie müssen auch den Mut haben, sich selber bzw. Ihren eigenen Erkenntnissen zu trauen und letztendlich zu verinnerlichen.
    Wenn Sie nicht bereit sind zum Umdenken, dann macht das hier keinen Sinn.
    Und verschonen Sie mich bitte von Denkschleifen und Pauschal-Rundumschlägen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Arthur Büttgen

  137. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    Herr Frings ist im Recht.
    Sie sollten sich einen anderen Blog suchen oder besser ganz schweigen.
    Egal, wie umfangreich Ihr Wissen ist, es mangelt Ihnen an wissenschaftlicher Redlichkeit und am Respekt vor der Leistung anderer Forscher.

  138. Sehr geehrte Frau Wittig,

    „Herr Frings ist im Recht.“
    Womit ist Herr Frings bitte im Recht?

    Sie sollten sich einen anderen Blog suchen oder besser ganz schweigen.
    Dasselbe könnte ich von Ihnen behaupten.

    Egal, wie umfangreich Ihr Wissen ist, es mangelt Ihnen an wissenschaftlicher Redlichkeit und am Respekt vor der Leistung anderer Forscher.
    Sie behaupten hier etwas und erachten es nicht mal für notwendig, diese Behauptung irgendworan festzumachen?
    Ist das Ihr Verständnis von „Redlichkeit“, einfach andere zu diffamieren?
    Vor der Leistung von welchem Forscher habe ich denn angeblich keinen Respekt?
    Sie machen es sich hier sehr billig, finden Sie nicht?

  139. Sehr geehrte Frau Wittig,
    „Lichtteilchen“ sind keine Leistung sondern eine krasse Fehlleistung von Forschern in der Physik.
    Solche eklatanten Fehlleistungen haben keinen Respekt verdient.
    Und auch Sie, sehr geehrte Frau Wittig, sollten diesen Fehlleistungen keine Berechtigung einräumen, wenn Sie es mit der Wissenschaft „Physik“ wirklich ernst meinen.

  140. Arthur Büttgen schrieb:
    „Ich habe mal nachrecherchiert, wer auf die „glorreiche“ Idee, dass Licht aus Teilchen besteht, gekommen ist.
    Dabei bin ich zum einen auf Louis de Broglie und zum anderen auf Paul Dirac gestoßen.“

    Hallo Herr Büttgen,

    da liegen sie völlig falsch. Tatsächlich stammt diese „glorreiche“ Idee von Sir Isaac Newton. Wenn Sie das nicht mal wissen, dann ist es mit Ihren physikalischen Kenntnissen nun wirklich nicht weit her.
    Sie sollten sich mal Ihren Crackpot-Index nach John Baez berechnen lassen. Sie weisen alle klassischen Symptome eines Crackpots auf.

  141. Hallo Herr Cleve,
    zunächst einmal bitte ich um Respekt, oder haben Sie es auf Beleidigung abgesehen?
    In der Tat hat Newton die Korpuskeltheorie des Lichts aufgestellt, aber das zählt hier m.E. in diesem Zusammenhang nicht wirklich.
    Newton hatte noch keine Ahnung von der Wellentheorie des Lichts, geschweige denn vom Elektromagnetismus bzw. von der elektromagnetischen Natur des Lichts.
    Die Wellentheorie des Lichts, die dann noch durch Maxwell’s Theorie des Elektromagnetismus bestärkt wurde, hat das gesamte 19. Jahrhundert geprägt.
    Aus dieser Situation heraus, dass Licht als elektromagnetische Welle galt, hat Einstein Anfang des 20. Jahrhunderts – wie gesagt – vorsichtig von „Lichtquanten“ gesprochen, jedenfalls nicht von Lichtteilchen.
    Es war dann jedenfalls Paul Dirac, der aus „Lichtquanten“ kurzerhand „Lichtteilchen“ gemacht hat.
    Ob Dirac dabei auf Newton zurückgegriffen hat, oder nicht, spielt eigentlich gar keine Rolle.
    Ich denke, die „glorreiche“ Idee der „Lichtteilchen“ hatte Dirac mit dem Aufkommen der Quantenmechanik Anfang des 20. Jahrhunderts und dem damit verbundenen Streit um den Welle-Teilchen-Dualismus (Kopenhagener Deutung).
    Dirac hätte es besser wissen müssen, da er – im Gegensatz zu Newton – um die Wellennatur des Lichts und um die Elektrodynamik wusste.
    Wir sehen ja heute die Auswirkungen von Dirac’s kapitalem Fehler, denn so oder so:
    Licht besteht definitiv nicht aus Teilchen!
    Glauben Sie’s oder glauben Sie’s nicht, sehr geehrter Herr Cleve.

    1. Hallo Herr Büttgen,

      Ich habe es nicht auf Beleidigung abgesehen.
      Aber mit Respekt ist es so wie immer im Leben: man muss ihn sich verdienen. Und die Art und Weise, wie sie gleich reihenweise bedeutende Physiker wie Dirac und Feynman abqualifizieren und nur die eigenen, in meinen Augen abstrusen, Ideen gelten lassen, ist wenig dazu angetan, sich den wissenschaftlichen Respekt anderer zu erwerben.

      1. Hallo Herr Cleve,
        da bin ich anderer Meinung.
        Ich finde, man sollte grundsätzlich im Vorfeld jedermann Respekt entgegenbringen. Das Zusammenleben funktioniert nur durch respektvolles Verhalten miteinander.
        Alles andere ist Hackordnung und führt zum Holocaust.
        Mit Verlaub, Herr Cleve, Sie leiden an einem ähnlichen Problem wie Frau Wittig.
        Ihnen geht es um Personen anstatt um die Sache.
        Mir geht es bei meiner Kritik einzig und allein um die Sache, die eine Person vertritt und nicht um die Person als solche.

        1. Und das ist auch der Grund, warum Ihnen meine Ideen so „abstrus“ vorkommen, weil es Ihnen um die Personen geht anstatt um die Sache.
          Wenn Sie anfangen, sich mit der Sache zu beschäftigen, anstatt mit den Personen, werden Ihnen meine Ideen gar nicht mehr „abstrus“ vorkommen, sehr geehrter Herr Cleve.

  142. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    ich gebe ihnen in Teilen recht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es allerdings generell etwas müßig finde, sich in den historischen Kontext oder die Kompetenz/Inkompetenz von historischen Personen zu begeben.
    Jeder noch so klevere Physiker von damals, hat auch schonmal Käse erzählt (wenn auch nicht sehr häufig). So wie Einstein, der erst die Existenz von Gravitationswellen läugnete, die ja inzwischen spektakulär belegt sind.

    Aber wenn wir schon dabei sind: Ich denke dass das Huygensche Elementarwellenmodell das erste Lichtwellen model war.

    Im Welle-Teilchen Dualismus geht es doch gerade darum, dass man zwei relativ widersrpüchliche Denkkonzepte für das Gleiche Objekt hat. I.e. Licht/Materie welches eindeutig wie eine Welle propagiert (siehe Doppelspalt Versuch) aber auf der anderen Seite quantisiert Wechselwirkt (Photo-Effekt; Spektrallinien) also das kein kontinuirlicher Energie Austausch möglich ist.

    So wie ich das sehe, können sie dieses quantisierte verhalten einfach nicht adäquat erklären.
    Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Argumentation frei von „Glauben sie dies oder das“ quark ist. Als Physiker baut man modelle, die experimentelle Fakten beschreiben. Ich wundere mich dass sie immer wieder die Glaubensfrage stellen, aber dazu hatten ich mich ja schon geäusert. Ich würde eher sagen, es geht darum ob ein Model fakten „plausibel“ erklären kann. Das ganze is immer noch ein Bild von unserer Welt und, so leit es mir tut, wir werden nie wissen ob das Bild wahr oder falsch ist. Höchstens ob es plausibel ist (und bestenfalls ob es falsch ist, da wir soetwas mit sicherheit sagen können).

    Grüsse,

    Frings

  143. Hallo Herr Frings,
    Sie schrieben:
    „ich gebe ihnen in Teilen recht.“
    Sehr gut, dann sind Sie hier m.E. auf dem richtigen Weg.

    „Ich muss ehrlich sagen, dass ich es allerdings generell etwas müßig finde, sich in den historischen Kontext oder die Kompetenz/Inkompetenz von historischen Personen zu begeben.“
    Es geht nicht um Kompetenz/Inkompetenz von Personen, sondern um „falsch“ oder „richtig“ in der Sache. Und das ist alles andere als „müßig“, finden Sie nicht?

    „Jeder noch so klevere Physiker von damals, hat auch schonmal Käse erzählt“
    Eben, und diesen „Käse“ gilt es zu entlarven und richtigzustellen.

    (wenn auch nicht sehr häufig).“
    Ob und wie häufig sei jetzt mal dahingestellt. Jedenfalls häufig und nachhaltig genug, um das gesamte „Schiff“ „Physik“ vollkommen in die Irre zu steuern.

    „So wie Einstein, der erst die Existenz von Gravitationswellen läugnete, die ja inzwischen spektakulär belegt sind.“
    Bevor man die Existenz von Gravitationswellen von Himmelskörpern klärt, muss erst die Existenz von Gravitationswellen von Elementarteilchen geklärt werden. Und die gibt es definitiv. Aus den zeitlichen Mittelwerten dieser Gravitationswellen (der Elementarteilchen) habe ich schließlich die Gravitationskraft berechnet.
    Mein Ergebnis war, dass die Gravitationskraft (des Elementarteilchens) aus genau drei Summanden besteht:
    Einem elektrischen Anteil, einem elektromagnetischen Anteil sowie einem magnetischen Anteil.
    Der elektrische Anteil fällt mit 1/r^4, der magnetische Anteil mit 1/r^2 und variiert mit Polarwinkel Theta, der elektromagnetische Anteil ist konstant (erinnert mich an Einstein’s kosmologische Konstante).
    (Ich wiederhole mich jetzt, ich habe das jetzt von einem meiner vorherigen Beiträge hier reinkopiert).
    Wie gesagt, diese Gravitationskraft habe ich aus den zeitlichen Mittelwerten der Gravitationswellen (der Elementarteilchen) berechnet.
    Also, Gravitationswellen von Elementarteilchen gibt es definitiv.
    Warum sollte es dann nicht auch Gravitationswellen, die von Himmelskörpern ausgehen, geben?
    Zumindest ist das Gravitationsfeld eines Himmelskörpers die Überlagerung der Gravitationsfelder aller seiner Elementarteilchen. Darin wird mir doch jeder zustimmen, oder?

    „Aber wenn wir schon dabei sind: Ich denke dass das Huygensche Elementarwellenmodell das erste Lichtwellen model war.“
    Ich denke, das was Huygens als „optische Elementarwelle“ bezeichnete, ist genau das, was Einstein später als „Lichtquant“ bezeichnete.
    „Optische Elementarwelle“ und „Lichtquant“ sind zwei Bezeichnungen für ein- und dasselbe Phänomen.

    „Im Welle-Teilchen Dualismus geht es doch gerade darum, dass man zwei relativ widersrpüchliche Denkkonzepte für das Gleiche Objekt hat.“
    Nein, es geht nicht um „Denkkonzepte“, sondern es geht um die Natur der Sache. De Broglie hat herausgefunden, dass Materie – ebenso wie Licht – auch aus „Wellen“ besteht, den sogenannten „Materiewellen“. Dirac hat daraus gefolgert (oder gefordert?) dass Licht auch aus Teilchen bestehen muss. Er hat aus Einsteins „Lichtquanten“ kurzerhand „Lichtteilchen“ gemacht.
    Und das ist eben falxch!
    Die Struktur des elektromagnetischen Strahlungsfeldes ist eine andere, als diejenige des elektromagnetischen Massefeldes. Außerdem fehlt beim elektromagnetischen Strahlungsfeld die Ladungswelle, die das elektromagnetische Massefeld ausmacht. – Das haben wir ja bereits besprochen, nicht wahr, Herr Frings?

    „I.e. Licht/Materie welches eindeutig wie eine Welle propagiert (siehe Doppelspalt Versuch)“
    Licht ist eine sich geradlinig (radial) ausbreitende elektromagnetische Welle, während „Materie“ eine sich azimutal ausbreitende elektromagnetische Welle ist. „Materie“ ist also eine elektromagnetische Welle, die sich im Kreis dreht.

    „aber auf der anderen Seite quantisiert Wechselwirkt (Photo-Effekt; Spektrallinien) also das kein kontinuirlicher Energie Austausch möglich ist.“
    Auch eine sich radial ausbreitende elektromagnetische Welle (Strahlungswelle) transportiert Energie, ist also damit in der Lage, ein Elektron anzustoßen. Dazu ist nicht zwingend die kinetische Energie eines Teilchens erforderlich. Auch Einstein konnte sich das nicht vorstellen, obwohl er – wie gesagt – nur von „Lichtquant“ gesprochen hat und nicht von „Lichtteilchen“.

    So wie ich das sehe, können sie dieses quantisierte verhalten einfach nicht adäquat erklären.
    Die Quantisierung des Lichts geschieht bei der Lösung der homogenen Helmholtzgleichung. Durch das Einführen der beiden Quantenzahlen „m“ und „n“ erhält man für den polaren Anteil der Lichtwelle statt nur einer direkt eine ganze Schar von Legendre’schen Differentialgleichungen, die es zu lösen gilt. Ebenso erhält man für den azimutalen Anteil der Lichtwelle eine ganze Schar von Wellen-Differentialgleichungen, die es ebenfalls zu lösen gilt.
    Diese Differentialgleichungs-Scharen bewirken eine Vielzahl von Lichtwellen, wobei es sich bei jeder einzelnen dieser vielen Lichtwellen um eine „Elementarwelle“ oder „Lichtquant“ handelt.

    „Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Argumentation frei von „Glauben sie dies oder das“ quark ist.“

    Nein, sie ist nicht „Quark“!
    Entweder, Sie rechnen es selber durch, dann kommen Sie zu den Erkenntnissen, oder Sie rechnen es nicht durch, dann müssen Sie denjenigen glauben, die es durchgerechnet haben. Es tut mir leid, aber so einfach ist das!

    „Als Physiker baut man modelle, die experimentelle Fakten beschreiben.“
    Bei den Maxwell’schen Gleichungen handelt es sich nicht um billige „Modelle“, sondern um Naturprinzipien. Ob Sie es glauben, oder nicht, so funktioniert die Natur tatsächlich!

    „Ich wundere mich dass sie immer wieder die Glaubensfrage stellen, aber dazu hatten ich mich ja schon geäusert.“
    siehe oben.

    „Ich würde eher sagen, es geht darum ob ein Model fakten „plausibel“ erklären kann.“
    Verlassen Sie sich darauf:
    Da die harmonische Form der Maxwell’schen Gleichungen (wie Sie es nennen: „Helmholtz-Spass“) tatsächlich nicht nur die Natur der Strahlung, sondern auch diejenige (Natur) der Materie und auch noch die Natur des Gravitationsfeldes beschreibt, kann dieses „Modell“ auch alle anderen erdenklichen „Fakten“ „plausibel“ erklären.

    „Das ganze is immer noch ein Bild von unserer Welt“
    Richtig, deshalb handelt es sich bei den Helmholtzgleichungen ja auch um die Weltformeln, auch, wenn Sie es nicht glauben wollen, sehr geehrter Herr Frings.

    „und, so leit es mir tut, wir werden nie wissen ob das Bild wahr oder falsch ist.“
    Wollen Sie wirklich den gesamten wissenschaftlichen Schatz der Menschheit- der über Jahrhunderte gesammelt wurde – in Frage stellen, Herr Frings?
    Das kann doch wohl wirklich nicht Ihr Ernst sein, oder?

    „Höchstens ob es plausibel ist (und bestenfalls ob es falsch ist, da wir soetwas mit sicherheit sagen können).“
    Letzten Endes bestätigen Experimente die Richtigkeit der Theorie. Aber Vorsicht!
    Es gilt: Jedes Experiment ist immer nur so gut, wie seine Theorie, die dahinter steht.
    Liegt die Maxwell’sche Theorie der harmonischen Vorgänge den Experimenten, die man anstellt, zugrunde, dann ist man immer auf der sicheren Seite.
    Dann hat man nicht auf Sand gebaut.

  144. Hallo Herr Büttgen,

    vielen Dank dass sie sich Zeit genommen haben meine Fragen so ausführlich zu beantwort.
    Es geht nicht um Kompetenz/Inkompetenz von Personen, sondern um „falsch“ oder „richtig“ in der Sache. Und das ist alles andere als „müßig“, finden Sie nicht?
    Ich gebe ihnen in Teilen recht. Nichtsdestotrotz gibt es ja einen Fortschritt, wenn ein Model aufgestellt wird, welches zunächst funktioniert aber dann später falsifiziert wird und durch ein anderes Model ersetzt wird. Aber es gibt natürlich auch einfach falsche Aussagen, wie eben Einsteins frühen Ansichten zu Gravitationswellen oder der Kosmologischen Konstanten.

    Bzgl der restlichen Punkte, würde ich ihnen gerne empfehlen ein wenig von ihrem hohen Ross abzusteigen.
    1. Experimente können Theorien nicht bestätigen. Man kann nur sagen ob die Daten mit einem Experiment verträglich sind oder nicht. Das ist Erkenntnis Theoretisch ein großer Unterschied. Solange sie diesen Punkt nicht einsehen, werden sie, so fürchte ich, auf diesem Blog weiterhin zu recht als Missionar bezeichnet.
    2. Die Maxwell Gleichungen funktionieren als klassische Gleichung sehr gut, aber liefern bei quantenphänomenen eben nicht die korrekten Ergebnise. Daher ist Sie als ultimativer Unterbau all ihrer Argumentation eben nicht geeignet.
    Beipiel für dieses Verhalten sind genau quanten Effekte wie z.b. der Casimir Effekt, im wesentlichen die gesammte Quantenoptik (Laser, Frequenzverdopplung, frustrierte total reflexion, Bose-Einstein kondensate, vacuum polarisation bzw. die hyperfein Aufspaltung in den Spektren). Ich sehe durchaus ihre Argumente und auch, dass sie Lösungsansätze haben wollen. Aber die Quanten Version der Maxwell gleichungen (die sog. Quantenelektrodynamik) kann all dies mit unfassbarer Genauigkeit beschreiben und gilt als „Kronjuwel“ der theoretischen Physik. Ich würde ihnen sehr empfehlen dies einmal zu studieren.

    „Wollen Sie wirklich den gesamten wissenschaftlichen Schatz der Menschheit- der über Jahrhunderte gesammelt wurde – in Frage stellen, Herr Frings?
    Das kann doch wohl wirklich nicht Ihr Ernst sein, oder?“
    Also so wie ich das sehe, haben Sie doch hier einen großteil der bekannten Physik in Frage gestellt? Sind sie sicher dass sie nicht von ich selbst reden?

    „Materie ist also eine elektromagnetische Welle, die sich im Kreis dreht“
    Wie funktioniert denn dan bitte ein Elektronenstrahl? Der fliegt auf jeden Fall nicht im Kreis sondern gerade.

    „Verlassen Sie sich darauf:
    Da die harmonische Form der Maxwell’schen Gleichungen (wie Sie es nennen: „Helmholtz-Spass“) tatsächlich nicht nur die Natur der Strahlung, sondern auch diejenige (Natur) der Materie und auch noch die Natur des Gravitationsfeldes beschreibt, kann dieses „Modell“ auch alle anderen erdenklichen „Fakten“ „plausibel“ erklären.“
    Hier liegt genau mein Problem. Auf quanteneben sind die Maxwellgleichungen nicht korrekt. Dies ist Fakt und genau daher kann ich ihren gesammten Argumentationen nicht beipflichten. Und kommen sie mir nicht mit „quanten“ gibt es nicht. Die sind durch die das experiment der Bellschen Ungleichung ziemlich eindeutig bestätigt und verträglich mit allen experimenten.

    Ich verstehe schon, dass sie in ihren rechnungen irgendwelche Strukturen gefunden haben, die sie an irgendetwas anderes erinnern. Solange sie aber nur ein paar Phänomene dieser Theorien (z.b. Gravitation) erklären können und nicht Alle mindestens genauso gut (auf quantitativem level) ist ihre Theorie leider nicht besser.

    Mit freundlichem Grusse,

    Frings

  145. Hallo Herr Frings,

    Hallo Herr Frings,

    Sie schrieben:
    „Ich gebe ihnen in Teilen recht. Nichtsdestotrotz gibt es ja einen Fortschritt, wenn ein Model aufgestellt wird, welches zunächst funktioniert aber dann später falsifiziert wird und durch ein anderes Model ersetzt wird. Aber es gibt natürlich auch einfach falsche Aussagen, wie eben Einsteins frühen Ansichten zu Gravitationswellen oder der Kosmologischen Konstanten.“
    Die Irrungen in der Spekulationsphysik (das ist die Physik, die auch Einstein betrieben hat) können nur durch die Mathematik aufgedeckt und letztendlich beseitigt werden.

    „Bzgl der restlichen Punkte, würde ich ihnen gerne empfehlen ein wenig von ihrem hohen Ross abzusteigen.“
    Wer die Mathematik auf seiner Seite hat, sitzt grundsätzlich auf dem höheren Ross, als diejenigen, die glauben, es ginge auch ohne Mathematik. Derjenige, der Differentialgleichungen löst, ist denjenigen Zeitgenossen überlegen, die sich der Illusion hingeben, man könne den Naturprinzipien ohne Mathematik, also rein spekulativ und argumentativ auf die Schliche kommen.
    Denn, wie schon Goethe wusste:
    „Mit Worten läßt sich trefflich streiten,
    Mit Worten ein System bereiten,
    An Worte läßt sich trefflich glauben,
    Von einem Wort läßt sich kein Jota rauben.“

    „1. Experimente können Theorien nicht bestätigen. Man kann nur sagen ob die Daten mit einem Experiment verträglich sind oder nicht. Das ist Erkenntnis Theoretisch ein großer Unterschied. Solange sie diesen Punkt nicht einsehen, werden sie, so fürchte ich, auf diesem Blog weiterhin zu recht als Missionar bezeichnet.“
    Mit Verlaub, aber beschränkt sich Ihr wissenschaftlicher Anspruch tatsächlich nur auf verbale „Rumeiereien“, Wortspiele und Rumreiten auf Begriffen?
    Ob „Missionar“ oder sonstwie, geht es Ihnen auch nur um Personen, anstatt um die Sache als solche?

    „2. Die Maxwell Gleichungen funktionieren als klassische Gleichung sehr gut, aber liefern bei quantenphänomenen eben nicht die korrekten Ergebnise. Daher ist Sie als ultimativer Unterbau all ihrer Argumentation eben nicht geeignet.“
    Sie haben die Maxwell-Gleichungen ja noch gar nicht korrekt angewendet bzw. berechnet!
    Wie bitteschön können Sie bereits im Vorfeld über die Ergebnisse der Maxwell-Gleichungen urteilen und die Aussage treffen, die Maxwell-Gleichungen lieferten keine korrekten Ergebnisse?
    Entschuldigung, aber das ist wirklich absurd!

    „Beipiel für dieses Verhalten sind genau quanten Effekte wie z.b. der Casimir Effekt, im wesentlichen die gesammte Quantenoptik (Laser, Frequenzverdopplung, frustrierte total reflexion, Bose-Einstein kondensate, vacuum polarisation bzw. die hyperfein Aufspaltung in den Spektren).“
    Sie kennen die innere Struktur von „Quanten“, Herr Frings?
    Dann erzählen Sie doch mal, was ist denn überhaupt ein „Quant“, wie ist Ihrer Meinung nach denn ein „Quant“ aufgebaut?
    Wie, Sie wissen nicht?
    Ich sage Ihnen: Niemand weiß es.
    Was ein „Quant“ ist und wie es aufgebaut ist bzw. welche Struktur ein „Quant“ hat, weiß nur derjenige, der die homogene Helmholtz-Gleichung gelöst hat.
    Es gilt eben: Mathematik schlägt Intuition.
    So leid es mir tut, aber da werden Sie von mir leider nichts anderes hören.

    „Ich sehe durchaus ihre Argumente und auch, dass sie Lösungsansätze haben wollen.“
    Schön, dass Sie meine Argumente sehen.
    Und richtig: Ich will Lösungsansätze haben.
    Aber es ist so, dass ich diese Lösungsansätze bereits habe und darüberhinaus bereits schon teilweise die Lösung(en).

    „Aber die Quanten Version der Maxwell gleichungen (die sog. Quantenelektrodynamik) kann all dies mit unfassbarer Genauigkeit beschreiben und gilt als „Kronjuwel“ der theoretischen Physik. Ich würde ihnen sehr empfehlen dies einmal zu studieren.“
    Das ist bereits der Blödsinn: Es gibt keine „Quanten-Version“ der Maxwell-Gleichungen. Es gibt nur eine (einzige) „Version“ der Maxwell-Gleichungen und die kann meinetwegen in integraler Form oder in differentieller Form vorliegen. Ich bevorzuge die differentielle Form. Auch Herr Helmholtz hat offenbar die differentielle Form der Maxwell-Gleichungen bevorzugt. Auch die Laplace- und die Poisson-Gleichung gibt es meines Wissens nur in differentieller Form (siehe „Laplace-Operator“, das ist ein Differentialoperator und kein „Integraloperator“ oder so etwas).
    Ich wüsste auch nichts von einem „Helmholtz“-Integral oder so).
    Also: Es gibt nur eine „Version“ der Maxwell-Gleichungen.
    Die Quantenmechanik kann all dies eben nicht – und schon gar nicht – mit „unfassbarer“ Genauigkeit beschreiben, da auch ihr (der Quantenmechanik) die innere Struktur weder eines Teilchens, noch eines „Quants“ bekannt ist. – Und schon gar nicht die Struktur eines „Gravitationsfeldes“.
    Bei Wikipedia steht zu „Quantenelektrodynamik“ als erster Satz der folgende:
    „Die QED gibt eine Beschreibung aller Phänomene, die von geladenen Punktteilchen, wie Elektronen oder Positronen, und von Photonen verursacht werden.“
    Hier, in den Grundlagen der Quantenelektrodynamik, stecken bereits zwei gravierende und folgeschwere Fehler:
    Es gibt keine „Punktteilchen“ und keine „Photonen“. Ob es „Positronen“ gibt, ist fraglich (Nebenbei: Mit den Maxwellschen Gleichungen sind „Positronen“ theoretisch denkbar. Ob es „Positronen“ allerdings auch physikalisch gibt, ist m.E. äußerst fraglich).
    Wie dem auch sei, es gibt jedenfalls keine „Punktteilchen“ und keine „Photonen“.
    Fazit: Die „Quantenelektrodynamik“ baut auf physikalischen Objekten auf, die es physikalisch gar nicht gibt!
    Und so etwas soll das „Kronjuwel“ der theoretischen Physik sein?
    Na, dann: Gute Nacht, Physik!

    „Wollen Sie wirklich den gesamten wissenschaftlichen Schatz der Menschheit- der über Jahrhunderte gesammelt wurde – in Frage stellen, Herr Frings?
    Das kann doch wohl wirklich nicht Ihr Ernst sein, oder?“
    „Also so wie ich das sehe, haben Sie doch hier einen großteil der bekannten Physik in Frage gestellt? Sind sie sicher dass sie nicht von ich selbst reden?“
    Sehr geehrter Herr Frings, jetzt drehen Sie bitte den Spieß nicht einfach um, so wie es Ihnen passt!
    Sie schrieben: „Jeder noch so klevere Physiker von damals, hat auch schonmal Käse erzählt“
    Genau, und mir geht es darum, diesen „Käse“ aufzudecken und richtigzustellen. Klar, dass dieser „Käse“ „in Frage gestellt werden muss.“
    Ich stelle aber nicht das ganze „Bild in Frage“, wie Sie, Herr Frings:
    „und, so leit es mir tut, wir werden nie wissen ob das Bild wahr oder falsch ist.“

    „Materie ist also eine elektromagnetische Welle, die sich im Kreis dreht“
    Wie funktioniert denn dan bitte ein Elektronenstrahl? Der fliegt auf jeden Fall nicht im Kreis sondern gerade.

    Die Struktur des Elementarteilchens ist eine sich im Kreis drehende elektromagnetische, kugelförmige Ladungswelle (Eigendrehung oder „Spin“).
    Der Kugelmittelpunkt (ist gleich der Schwerpunkt) folgt einer Bahnkurve im Raum (Translationsbewegung). Beim Elektronenstrahl ist diese Bahnkurve geradlinig, während im Atom diese Bahnkurve ein Kegelschnitt: Ellipse oder ein Kreis ist.

    „Verlassen Sie sich darauf:
    Da die harmonische Form der Maxwell’schen Gleichungen (wie Sie es nennen: „Helmholtz-Spass“) tatsächlich nicht nur die Natur der Strahlung, sondern auch diejenige (Natur) der Materie und auch noch die Natur des Gravitationsfeldes beschreibt, kann dieses „Modell“ auch alle anderen erdenklichen „Fakten“ „plausibel“ erklären.“
    Hier liegt genau mein Problem. Auf quanteneben sind die Maxwellgleichungen nicht korrekt.
    Ihr Problem ist: Sie machen sich die falschen Vorstellungen von einem „Quant“. Sie denken, ein „Quant“ ist ein Teilchen, ist es aber nicht. Ein „Quant“ ist nicht ein festes, kugelförmiges Volumen (wie ein Teilchen), sondern breitet sich (kugelförmig) im Raum aus, Stichwort: „Lichtstrahl“.

    „Dies ist Fakt und genau daher kann ich ihren gesammten Argumentationen nicht beipflichten. Und kommen sie mir nicht mit „quanten“ gibt es nicht. Die sind durch die das experiment der Bellschen Ungleichung ziemlich eindeutig bestätigt und verträglich mit allen experimenten.“

    Erklären Sie mir doch bitte mal Ihre Vorstellung von „Quant“!

    „Ich verstehe schon, dass sie in ihren rechnungen irgendwelche Strukturen gefunden haben, die sie an irgendetwas anderes erinnern.“
    …mich an irgendetwas anderes erinnern? Wie bitte meinen Sie das?

    „Solange sie aber nur ein paar Phänomene dieser Theorien (z.b. Gravitation) erklären können und nicht Alle mindestens genauso gut (auf quantitativem level) ist ihre Theorie leider nicht besser.“
    Entschuldigen Sie bitte, aber irgendwie platzt mir hier leicht der Kragen. Sie sind sich hier offenbar überhaupt nicht im Klaren, worüber wir hier eigentlich sprechen!
    Wir sprechen hier nicht über irgendeine Theorie, die ich mir irgendwann mal ausgedacht habe.
    Wir sprechen hier über die Maywellsche Theorie und über keinen Geringeren als Hermann von Helmholtz, der aus den Maxwellschen Gleichungen seine Gleichungen hergeleitet hat, die nichts weniger sind, als die Weltformeln, nach denen Einstein sein Leben lang gesucht hat, sie aber nie gefunden hat.

  146. Hallo Herr Frings,
    nicht nur die Quantenelektrodynamik, sondern auch alle anderen Theorien, die Sie genannt haben:
    „Casimir Effekt, im wesentlichen die gesammte Quantenoptik (Laser, Frequenzverdopplung, frustrierte total reflexion, Bose-Einstein kondensate, vacuum polarisation bzw. die hyperfein Aufspaltung in den Spektren).“
    haben eines gemeinsam:
    Sie verzichten allesamt (von „Vernachlässigung“ kann man ja gar nicht mehr sprechen, das wäre viel zu schwach) sträflicherweise auf die innere Struktur bzw. den inneren Aufbau ihrer „Quantenobjekte“. Zu „Teilchen“ „Quantenobjekte“ zu sagen, ist bereits sträflich. „Teilchen“ sind „Teilchen“ und keine „Quantenobjekte“.
    Indem alles nur noch zu „Teilchen“ erklärt wird, findet eine unzulässige Pauschalisierung statt, Wissenschaft funktioniert aber nur durch:
    1. genauer hinschauen
    2. maximale Differenzierung
    Bei „Punktteilchen“ und „Photonen“ suggeriert man, dass deren Existenz eine physikalische Realität und damit eine Daseinsberechtigung haben.
    Anders bei der „Gravitation“: Hier gibt man sogar zu, dass man – bei all den genannten Theorien – die „Gravitation“ ignoriert, dass man die „Gravitation“ nicht berücksichtigen kann, dass man die „Gravitation“ nicht „handeln“ kann und man gibt sogar zu, dass das ein Manko ist.
    Wer derart sträflich die wesentlichen Dinge übergeht, ignoriert und nicht „auf dem Bildschirm hat“, der ist auch nicht dazu in der Lage, fundierte und verlässliche Aussagen über die Wechselwirkungen der Objekte untereinander zu treffen, meinen Sie nicht Herr Frings?

  147. Hallo Herr Frings,
    Sie schrieben:
    „Solange sie aber nur ein paar Phänomene dieser Theorien (z.b. Gravitation) erklären können und nicht Alle mindestens genauso gut (auf quantitativem level) ist ihre Theorie leider nicht besser.“
    Da es sich bei dieser Theorie um die „Einheitliche Feldtheorie“ handelt, kann man mit dieser Theorie nicht nur ein paar Phänomene, sondern schlichtweg alle Phänomene in der Natur – wie z.B. „Gravitation“ – erklären.
    Und zwar „alle mindestens genauso gut (auf quantitativem Level)“.
    Da wir es hier mit mathematischen Formeln zu tun haben, lässt sich eben alles berechnen, somit ist das „quantitative Level“ voll und ganz gegeben.
    Allerdings sind hier jetzt Einschränkungen zu machen: Stichwort: Naturkonstanten.
    Um alles berechnen zu können, bedarf es der wertmäßigen Bestimmung der Naturkonstanten und zwar aller „echten“ Naturkonstanten. Was sind wirklich „echte“ Naturkonstanten und welche nicht?
    Einstein hatte die Hoffnung, die Natur käme gänzlich ohne irgendeine Naturkonstante aus, ich glaube, das funktioniert (leider) nicht.
    Allerdings kennt die aktuelle Physik „Naturkonstanten“, die definitiv keine „Naturkonstanten“ sind, wie z.B. das „Planck’sche Wirkungsquantum“ und die „Gravitationskonstante“. Diese beiden „Konstanten“ sind zusammengesetzte Größen – das kann man bereits an Ihrer Einheit – erkennen, also können das keine „echten“ „Naturkonstanten“ sein.
    Echte Naturkonstanten sind m. E. z. B. die „Elementarladung“ und der Radius der Elementarteilchen.
    Den Protonenradius haben die Experimentalphysiker wohl schon sehr gut auf 0,84087 Femtometer bestimmt (siehe folgender Link: „http://www.weltderphysik.de/gebiet/teilchen/hadronen-und-kernphysik/die-physik-hat-ein-kernproblem/ “ )
    Nur der Elektronenradius, daran hapert es.
    Meines Erachtens ist es wirklich ein Skandal, dass der Radius des ersten Elementarteilchens, welches überhaupt entdeckt wurde, immer noch nicht vermessen ist.
    Einer Schätzung zufolge, die ich jüngst in einem Buch – dessen Titel mir entgangen ist – gelesen habe, müsste sich der Elektronenradius auf 0,46 Attometer belaufen.

  148. Hallo Herr Frings,

    Sie schrieben:
    „Solange sie aber nur ein paar Phänomene dieser Theorien (z.b. Gravitation) erklären können und nicht Alle mindestens genauso gut (auf quantitativem level) ist ihre Theorie leider nicht besser.“
    Erstens, die „Gravitation“ ist nicht irgendein Phänomen in der Physik, sondern die zentrale Kraft schlechthin.
    Zweitens, die Theorie, die die „Gravitation“ erklären kann – und das auch noch „auf quantitativem Level“ – ist allemal besser als jede Theorie, die das nicht kann, bzw. glaubt, ohne „Gravitation“ auskommen zu können.

  149. Ich denke sie haben da eine ganze menge Fehlkonzepte davon, wie aktuelle Physik funktioniert. Aber lassen sie mich einzeln auf ihre einwände eingehen:
    Zunächst gebe ich ihnen recht das gravitation sehr wichtig ist. Momentan gibt es aber eine theorie die, zumindest auf atomarer eben, völlig ohne gravitation (wir reden hier von „klassischer gravitation, also newton/einstein) auskommt und die lautet QED.
    Das isz auch leicht einzusehen: F(Coulomb)/F(Newton) = 10^50 zwischen einem proton und einem elektron. Offensichtlich ist die Coulomb kraft hier die wrsentlichr und ich kann gravitation vernachlässigen. Stimmen sie da mit mir überein? Sind sie in der Lage sich in diese perspektive zu versetzen?

  150. Hallo Herr Frings,
    wollen Sie wirklich bei der ungenauen, undifferenzierten Faustformel-Physik von Newton und Coulomb stehen bleiben?
    Wollen Sie den Maxwellschen Elektromagnetismus wirklich komplett ignorieren?
    Sehen Sie, Newton hatte lediglich Himmelskörper im Sinn und auch Coulomb wusste noch nichts von Elementarteilchen. Das Bewusstsein von Teilchen kam erst mit Ludwig Boltzmann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf, etwa zeitgleich mit der Maxwellschen Theorie.
    Sehr geehrter Herr Frings, halten Sie es für klug, die angebliche Gravitationskraft von Himmelskörpern (Newton) ins Verhältnis von einer Kraft, die im Mikrokosmos wirken soll (Coulomb) zu setzen?

  151. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    sie sprechen da in der Tat valide Punkte an. Ob es sinnvoll ist, die Gravitation auf diesen Skalen zu vernachlässigen oder ob sie möglicherweise völlig anders wirkt als auf makroskopischen Skalen ist in der Tat eine interessante Frage.
    Zum einen gebe ich ihnen recht, das die Coulomb Kraft nicht die ganze Geschichte ist, jedoch schon viele wesentliche Aspekte beinhaltet (im übrigen ist ihnen ja sicherlich bekannt, dass man die Coulomb Kraft aus den Maxwell Gleichungen herleiten kann, insofern ist die Coulomb kraft ein gewisser Grenzfall der MW Gleichungen).
    Ihnen ist ja sicherlich aus der Schule das standard Beispiel des Bohr (wasserstoff) models bekannt. Da setzen sie einfach F_c = F_z
    (Coulomb Kraft des Protons auf das Elektron = Zentripitalkraft des elektrons). Nutzen sie dann noch aus, dass die ElektronenWelle eine stehende Welle auf der Kreisbahn sein muss, d.h. die quantisierungsbedingung : n lambda = 2 pi r, mit lambda der deBroigle Wellenlänge. Dies können sie nun in die Gesammtenergie des Systems einsetzen E= Ekin – Epot wobei wieder kein gravitationsanteil eingeht, so ehrhalten sie die quantisierten Energiewerte des Wasserstoff Atoms, welches die ersten Niveaus hervorragend mit dem Experiment in einklang erklärt und die Rydberg konstant durch Planck konstante, elektronenmasse und elementarladung e ausdrückt und (nocheinmal) völlig ohne Gravitation mit einzubeziehen. Dieses Model stimmt in der Tat nicht für alle Atome und alle energie niveaus (es ist eben auch nur semi-klassisch), aber das es so gut funktioniert kann doch kein Zufall sein, meinen sie nicht?
    Zumindest denke ich, sollten sie das, wenn sie meinen es besser zu können, das ganze auf dem Niveau auch berechnen können.

    Viele Grüsse,

    Frings

  152. Hallo Herr Frings,

    Sie schrieben:

    „sie sprechen da in der Tat valide Punkte an.“
    Richtig, das würde ich auch meinen.

    „Ob es sinnvoll ist, die Gravitation auf diesen Skalen zu vernachlässigen oder ob sie möglicherweise völlig anders wirkt als auf makroskopischen Skalen ist in der Tat eine interessante Frage.“
    Ich denke, die Gravitation wirkt auf allen Skalen gleich, ob Elementarteilchen oder Himmelskörper. Ich denke, für die Gravitationskraft gibt es immer die schon erwähnten drei Summanden:
    Erstens der Summand, der (von der Oberfläche des Körpers aus) mit 1/r^4 abfällt, zweitens der Summand, der mit 1/r^2 abfällt und drittens derjenige Summand, der unabhängig von „r“ konstant bleibt.
    In Ihrem Quotienten, den Sie aufgestellt haben, geht es ja nicht um die Kraftverteilung an sich, sondern um einen bestimmten absoluten Betrag der Newton’schen Gravitationskraft und der Coulombkraft.
    Erkennen Sie, wie unsinnig dieser Vergleich ist?

    „Zum einen gebe ich ihnen recht, das die Coulomb Kraft nicht die ganze Geschichte ist, jedoch schon viele wesentliche Aspekte beinhaltet“
    Weder die Newton-Kraft, noch die Coulomb-Kraft sind die ganze Geschichte. Sie könnten bestenfalls als grobe Faustformeln zur Abschätzung der
    1. Newton: Gravitationskraftverteilung von Himmelskörpern
    2. Coulomb: Gravitationskraftverteilung von Elementarteilchen
    durchgehen.
    Beide Kraftverteilungen sind jeweils ein Fall von:
    Nicht genau hingeschaut, nicht genügend differenziert.
    Sehen Sie, bei Newton sind es die Himmelskörper (hier speziell: Erde kreist um Sonne), bei Coulomb sind es die (punktförmigen) Elementarteilchen, die sich gegenüberstehen.
    By the way: Von Atommodellen hatte Coulomb noch keine Ahnung.

    „(im übrigen ist ihnen ja sicherlich bekannt, dass man die Coulomb Kraft aus den Maxwell Gleichungen herleiten kann, insofern ist die Coulomb kraft ein gewisser Grenzfall der MW Gleichungen).“
    Das stimmt natürlich nicht.
    Die Newton- und die Coulomb-Kraft müssen ähnlich entstanden sein, nämlich auf eine intuitive bzw. spekulative Art.
    Sehen Sie: Hier sind zwei Körper, die sich umkreisen (Newton) bzw. gegnüberstehen (Coulomb) durch Produkt miteinander verknüpft worden.
    In Wirklichkeit – wenn man genauer hinschaut – existiert doch jeder Körper für sich. Es gibt jeweils zwei Massen bzw. Ladungen, die auch jede (Masse oder Ladung) für sich ein eigenes Gravitationsfeld bzw. Ladungsfeld besitzen.
    Im Falle Newtons gibt es also zwei Gravitationsfelder und im Falle Coulombs gibt es zwei Ladungsfelder.
    Im Falle Newtons umkreisen die beiden Himmelskörper ihren gemeinsamen Schwerpunkt und im Falle Coulombs umkreisen ebenfalls zwei Elementarteilchen ihren gemeinsamen Schwerpunkt.
    Im Falle Newtons handelt es sich also in Wahrheit um zwei Gravitationsfelder, die sich gegenüber umkreisen und beide von der Oberfläche des jeweiligen Himmelskörpers aus gesehen jeweils mit 1/r^2 abfallen.
    Im Falle Coulombs umkreisen sich diese Ladungen in Wahrheit und zwar um ihren eigenen gemeinsamen Schwerpunkt herum und stehen sich nicht einfach nur gegenüber. Ausserdem sind es keine – wie Coulomb angenommen hat – Punktladungen, sondern ausgedehnte kugelförmige Ladungswellen.
    Sie sehen, Herr Frings, sowohl Newton als auch Coulomb haben sich die Sache sehr einfach gemacht und nur grob „pi mal Daumen“ abgeschätzt.
    Mit „Coulomb-Methode“ bzw. „Coulomb-Integral“ bezeichnet man in der Elektrostatik den Lösungsansatz bzw. das Integral, mit dem man für eine konstant verteilte Raumladungskugel die Poisson-Gleichung löst.
    Durch Lösung der Poisson-Gleichung bestimmt man für eine konstant verteilte Raumladungskugel deren Potentialverteilung.
    Aus den MW-Gleichungen hat noch niemand eine Kraft – schon gar nicht die Coulomb-Kraft- hergeleitet.

    „Ihnen ist ja sicherlich aus der Schule das standard Beispiel des Bohr (wasserstoff) models bekannt. Da setzen sie einfach F_c = F_z
    (Coulomb Kraft des Protons auf das Elektron = Zentripitalkraft des elektrons).“
    Das ganze Bohr-Modell ist nur ein „pi mal Daumen“- Modell.
    Wenn schon die Coulomb-Kraft von Punktladungen ausgeht, die Ausdehnung der Teilchen also nicht berücksichtigt, des weiteren von Punktladungen ausgeht, die sich gegenüberstehen und nicht umkreisen (schon gar nicht auf Ellipsen-Bahnen, wie das Sommerfeld’sche Atom-Modell), dann darf man diese „Coulomb-Kraft“ bei genauerer Betrachtung einfach nicht benutzen, finden Sie nicht?
    Richtig wäre hier:
    Gravitationskraft des Protons auf das Elektron (zum Proton hin gerichtet) = Zentripetalkraft des Elektrons (ebenfalls zum Proton hin gerichtet)

    „Nutzen sie dann noch aus, dass die ElektronenWelle eine stehende Welle auf der Kreisbahn sein muss, d.h. die quantisierungsbedingung : n lambda = 2 pi r, mit lambda der deBroigle Wellenlänge.“
    Das bezweifle ich, dass „die Elektronen-Welle eine stehende Welle auf der Kreisbahn sein muss“.
    Diese Annahme, die m.E. durch nichts gerechtfertigt ist, kann schon deshalb nicht zutreffen, weil sie das Elektron als Elementarteilchen zerstört. Es müsste sich ja dann sozusagen um einen „Wellen“-Ring handeln mit einem Riesendurchmesser von 1 Angström, also mit Atomdurchmesser.
    Diese Annahme passt m.E. in keiner Weise zusammen mit der Tatsache, dass es sich bei dem „Elektron“ um das kleinste Elementarteilchen handelt mit einem (maximalen) Radius von vermutlich 0,46 Attometern.
    Mit der Falsifizierung des Elektrons als einer „stehenden Welle auf einer Kreisbahn“ ist dann wohl auch die „Quantisierungsbedingung“ hinfällig.
    Die „de Broglie-Wellenlänge“ entstammt ohnehin nur aus dem Reich der „Milchmädchen“-Rechnung.

    „Dies können sie nun in die Gesammtenergie des Systems einsetzen E= Ekin – Epot“
    Bitte, was bedeutet das denn?
    Was bitte ist denn jetzt das „System“, was ist die „Gesamtenergie“ und bitteschön was ist „Epot“?
    Sehen Sie, im Proton-Elektron-System gibt es keine „Epot“, da gibt es „nur“ die beiden Energiedichte-Verteilungen der Gravitationsfelder des Protons und des Elektrons, des weiteren gibt es die kinetische Energie des Elektrons und! es gibt auch noch die kinetische Energie des Protons. (Auch der Schwerpunkt der Sonne bewegt sich auf einer (kleinen) Ellipsenbahn um den gemeinsamen Schwerpunkt mit Erde).

    „wobei wieder kein gravitationsanteil eingeht,“
    wie gesagt, sowohl bei den Himmelskörpern als auch bei den Elementarteilchen ist es jeweils die Gravitationskraft plus Eigen-Bahngeschwindigkeit (plus Eigenspin), die für das ganze Schauspiel verantwortlich ist. Was Coulomb also in Wirklichkeit meint, ist auch die Gravitationskraft.

    „so ehrhalten sie die quantisierten Energiewerte des Wasserstoff Atoms, welches die ersten Niveaus hervorragend mit dem Experiment in einklang erklärt und die Rydberg konstant durch Planck konstante, elektronenmasse und elementarladung e ausdrückt und (nocheinmal) völlig ohne Gravitation mit einzubeziehen.“
    Die „quantisierten Energiewerte“ haben nichts mit „verbotenen“ Bahnen zu tun. Es gibt keine „verbotenen“ Bahnen.
    Die „quantisierten Energiewerte“ haben nur mit der Natur des Lichts zu tun. Das Licht besteht eben aus vielen „Energie-Portionen“ und nur, wenn (rein zufällig) der Sprung des Elektrons genau der Energie irgendeiner im Licht vorhandenen Energie-Portion entspricht, dann wird dieses Quant ausgestrahlt.
    So funktioniert der Quantensprung.
    Der Quantensprung hat nichts mit der Beschaffenheit des Atoms zu tun, sondern nur mit der Beschaffenheit des Lichts an sich.
    Die im Experiment entstehenden Spektrallinien haben also nichts mit Elektronenmasse oder -Ladung zu tun, sondern nur mit der Natur des Lichts und den gravitativen Gegebenheiten der beteiligten Teilchen (Atomkern und Elektron).

    „Dieses Model stimmt in der Tat nicht für alle Atome und alle energie niveaus (es ist eben auch nur semi-klassisch),“
    Für Atome mit mehr als einem Proton und womöglich mehr als einem Elektron wird die Geschichte ziemlich schnell mathematisch sehr kompliziert. Dann gilt es nämlich nicht mehr, nur das Zweikörperproblem, sondern eben dementsprechend das Dreikörperproblem (Deuterium) oder noch mehr Körper-Problem zu lösen.
    Na dann, viel Spass, wem gelingt es?

    „aber das es so gut funktioniert kann doch kein Zufall sein, meinen sie nicht?“
    Nach all den handwerklichen Fehlern, „pi mal Daumen“-Formeln (Coulomb-Kraft), Vereinfachungen und falschen Annahmen (Elektron=stehende Welle) kann doch die pauschale Bewertung „es funktioniert alles so gut“ nur als „Wunsch ist der Vaters des Gedankens“ gewertet werden.
    Für mein Dafürhalten, setzt die Resignation hier viel zu früh ein, finden Sie nicht auch?

    „Zumindest denke ich, sollten sie das, wenn sie meinen es besser zu können, das ganze auf dem Niveau auch berechnen können.“
    Bei aller Bescheidenheit, aber ich kann das auf einem viel besseren Niveau berechnen.
    Dazu berechnet man zunächst einmal das Elementarteilchen und dessen Gravitationsfeld. Mit der Energiedichte-Verteilung des Gravitationsfeldes ist man dann in der Lage, die Gravitationskraft des Gravitationsfeldes des Elementarteilchens zu berechnen. Unter Annahme des Zweikörperproblems lassen sich die Bahnradien berechnen. Mithilfe der Kepler’schen Gesetze kann man die Bahngeschwindigkeiten der Teilchen berechnen. Schließlich lassen sich für die experimentell ermittelten Wellenlängen die Intensität der Spektrallinien berechnen.

  153. Es war übrigens nicht Paul Dirac, der nach der Wellentheorie des Lichts die „Lichtteilchen“ als Erster propagiert hat.
    Es war: Max Planck.
    Beweis:
    Im (YouTube)-Video „Selbstdarstellung von Max Planck“ von 1942 spricht Max Planck von seiner (damals) neuen Theorie der „Strahlungsatome oder Strahlungsquanten“, deren er sich „nur allzu sicher“ sei.
    Welch folgenschwerer Irrtum!
    Es ist zwar richtig, dass jede Frequenz des Lichts für sich eine eigene abgeschlossene Einheit bildet und man dieses „Strahlungspaket“ getrennt von allen anderen Frequenzen sehen muss,
    aber das bedeutet noch lange nicht, dass dieses Lichtquant auch in einem festen atomaren Volumen „eingeschlossen“ ist.
    Ein Lichtquant hat keine konstante kugelförmige Umgrenzung, sondern der Radius der Lichtkugel wird immer größer und zwar mit Lichtgeschwindigkeit.

  154. Das Sonnenlichtspektrum erscheint uns nur als kontinuierliches Spektrum. In Wahrheit handelt es sich um die Aneinanderreihung von (unendlich vielen) scharf voneinander getrennten Einzellinien (Delta-Impulsen).
    Für jede dieser Frequenzen kann man genau einen Energiewert berechnen. Das ist der Wert der diesem Lichtquant entsprechenden Strahlungsenergie.
    So kommt es, dass man von der „Quantelung“ der Strahlungsenergie spricht.

  155. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    diese Beschreibung ist hervorragend.
    Jetzt sind Sie wieder auf einem sehr guten Weg, um das „Hieraus erfolgt…… zu Ihrer mathematischen Abhandlung darzustellen.
    Ihre Beharrlichkeit bei der Verteidigung der Helmholtz-Gleichungen gründet wahrscheinlich auf einem „Warum“, das ich nicht nachvollziehen kann.
    Noch einmal möchte ich Ihnen ein Buch nahelegen, falls Sie es noch nicht gelesen haben:
    „Hermann von Helmholtz, Ueber die Erhaltung der Kraft“.
    Der Originaltext ist im Tredition Verlag erschienen.
    Er enthält alles, um den Wert Ihrer Arbeit zu verdeutlichen.
    Ich wünsche Ihnen, dass Sie herausfinden, warum Ihnen Ihre Arbeit so sehr am Herzen liegt.

  156. Es ist unmöglich, die Schönheiten der Naturgesetze angemessen zu vermitteln, wenn jemand die Mathematik nicht versteht. Ich bedaure das, aber es ist wohl so.
    Richard Feynman

  157. Kein Mathematiker kann die Schönheit von Naturgesetzen vermitteln, wenn er auf Worte und Bilder verzichtet.
    Gerade Hermann von Helmholtz hat seine Vorlesungen nahezu ohne mathematische Formulierungen gehalten.
    (Auch Richard Feynman konnte es).
    Wo er es nur mathematisch konnte, wurde er bis heute nicht verstanden. (z.B. Beschreibung der möglichen Wege von reflektiertem Licht in QED-…)
    Ohne Mathematik heißt doch noch lange nicht, ausschließlich Mathematik.
    Solange Sie diesen Unterschied nicht erkennen, werden Sie Ihre Theorie nicht vermitteln können.

  158. Nachtrag: Warum tun sich die Mathematiker so schwer damit, die Beschreibung mit Worten als gleichwertig anzuerkennen?
    Bekanntermaßen besitzt der Mensch zwei Gehirnhälften, die ausgezeichnet zusammenarbeiten, wenn Sie Ihre gegenseitige Daseinsberechtigung respektieren.
    Was wären Maxwells Gleichungen wohl ohne Faradays Experimente wert? Er hätte sie nie aufstellen können.
    Die Mathematik ist immens wichtig, um beweisen zu können, ob Aussagen wahr oder falsch sind, um exakte Maße festzulegen und, und, und………
    Kein vernünftig denkender Mensch wird das jemals bestreiten.
    Beides ist wertvoll und wichtig.
    Aus der Qualität des Zusammenwirkens entsteht erst das Neue.

  159. Hallo Frau Wittig,
    ob Faraday (oder sonstwer) bei den Maxwell’schen Gleichungen mitgeholfen hat, spielt doch im Endeffekt überhaupt keine Rolle.
    Entscheidend ist doch die Tatsache, dass diese Schwingungsgleichungen, die wir „harmonische Maxwell-Gleichungen“ oder „Helmholtz-Gleichungen“ nennen, nicht mehr und nicht weniger sind, als der Bauplan der Natur. Nach diesem Bauplan tickt der Kosmos, unser gesamtes Universum.
    Solange man das nicht begriffen hat, hat man die Physik nicht begriffen.
    Solange man das nicht begriffen hat, braucht man sich z.B. über Feynman keine Gedanken zu machen.

  160. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    nachdem Sie nun zig-mal eine seit Jahrhunderten akzeptierte Tatsache gebetmühlenartig wiederholt haben, ohne auch nur ein Stäubchen Eigenleistung vorzuweisen, frage ich Sie nun ganz direkt:
    Was ist Ihr Anteil an Maxwells und Helmholtz‘ Erkenntnissen?
    Wo versteckt sich Ihre persönliche Leistung, die Ihnen anscheinend die Berechtigung verleiht, sämtliche Leistungen anderer großartiger Forscher klein zu reden oder sogar als falsch zu bezeichnen?
    Wo sind die neuen mathematischen Erkenntnisse und vor allem, was bedeuten diese für die noch lebende und suchende Menschheit?
    Wenn Sie so wertvoll sind, wie Sie meinen, haben Sie es eigentlich nicht mehr nötig, auf Honorare zu pochen.
    Abgesehen davon, erntet kein Mensch etwas, das der Mühe wert ist, wenn er nur auf seinen Kontostand und seine eigene Wichtigkeit achtet.
    Solange Sie hier nicht antworten, sind Sie nur ein Trittbrettfahrer der Physik.
    P.S.: Ihnen ist ein Schreibfehler unterlaufen: Es sollte wohl Büttgen statt Feynman heißen.

  161. Sehr geehrte Frau Wittig,
    was sind denn – Ihrer Meinung nach – „Maxwells und Helmholtz’s Erkenntnisse?
    Würden Sie bitte mal darstellen, bevor Sie mich fragen welchen Anteil ich daran hätte?
    Ganz nebenbei: An Maxwells und Helmholtz’s Erkenntnissen habe ich gar keinen Anteil, die haben nämlich mindestens 100 Jahre vor mir gelebt!
    Wie bitte schön soll ich da einen Anteil an deren Erkenntnisse haben?

  162. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    bitte gewöhnen Sie es sich ab, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten. Das ist einfach nur peinlich und ermüdend.
    Außerdem habe ich kein Interesse mehr daran mit Ihnen immer wieder dasselbe durchzukauen.
    Fakt ist: Sie bleiben jede Antwort schuldig, wenn es um Ihre Eigenleistung geht.
    Wenn Sie also darauf beharren wollen kann ich hierzu nur noch sagen: Der Kaiser hat ja immer noch keine Kleider an.
    Schade, dass Ihre Haltung jeden echten Dialog verhindert.
    Zum Trost sei Ihnen gesagt, dass Sie sich hier in guter Gesellschaft befinden, diese Haltung ist heute anscheinend „in“.
    Nur: Echten Fortschritt erreicht man mit dieser Haltung nicht.

  163. Hallo Frau Wittig,
    meine Gegenfrage ist absolut ernst gemeint.
    Sie wollen einen – wie Sie sagen – „echten Dialog“.
    Das begrüße ich voll, denn den will ich auch.
    Aber ich kann Ihnen nicht helfen, wenn ich nicht weiß, wo „der Schuh drückt“.
    Vermutlich haben Sie recht, meine Eigenleistung ist nicht wirklich groß. Ich würde sie mal folgendermaßen beschreiben:
    Ich füge nur die Puzzle-Teile – die es alle schon gibt – so zusammen, dass sich daraus ein stimmiges Bild ergibt.
    Was erwarten Sie?
    Zu einem Dialog gehören immer zwei und wenn Sie den Dialog verweigern, indem Sie Ihr eigenes Verständnis der Sache nicht darstellen, muss ich Ihnen Ihren Satz zurückgeben:
    Echten Fortschritt erreichen Sie mit dieser Haltung nicht.

  164. Daher nochmal meine Frage an Sie, sehr geehrte Frau Wittig:
    Was sind denn – Ihrer Meinung nach – Maxwells und Helmholtz‘ Erkenntnisse?

  165. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    meiner Meinung nach (die im übrigen auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist) sind die Erkenntnisse von Maxwell, Helmholtz und auch Einstein und Unzicker, die Basis für eine einheitliche Feldtheorie.
    Diese Theorie sollte dem Anspruch genügen, Elektromagnetismus und Gravitation als die zwei Seiten eines Ganzen, die miteinander wechselwirken, mathematisch und innerhalb sämtlicher Prozesse in der Natur nachzuweisen.
    Physiker vom Schlage der oben Genannten haben es entweder geahnt oder gewusst, welche Tragweite eine derartige Theorie für die Menschheit hat.
    Die Nutzung dieser Theorie würde es ermöglichen, dass aus Licht und Gravitation optimale (weil nachhaltige) Leistungen und Wirkungen hervorgehen. Nachhaltig im Sinne der Definition des Kompetenzzentrums der Uni Hamburg:
    „Nachhaltigkeit bedeutet nichts anderes, als keine Handlungen zu vollziehen, deren Folgen nicht mehr zurückgenommen werden können.“
    Kein Perpetuum mobile, keine Strings oder dunklen Materialien, keine Beschädigung der Natur mehr, weil wir es nicht besser können und wissen.
    Dafür haben redliche Wissenschaftler seit Jahrhunderten gearbeitet und es ist auch nicht von Bedeutung, ob sie falsch oder richtig lagen.
    Es ist von Bedeutung, dass sie die Liebe zur Wahrheit über ihre persönlichen Vorteile gestellt haben.
    Eben keine Ignoranten waren.

    Lieber Herr Büttgen, ich möchte mich doch für meine oft sehr harschen Worte bei Ihnen entschuldigen.
    Ihren letzten beiden Antworten zolle ich meinen Respekt.
    Leider kann ich nun keine weiteren Dialoge mehr führen, weil ich mich in den kommenden Monaten in Klausur begebe.
    Ich habe entschieden, im Frühjahr meine eigenen Ergebnisse zu veröffentlichen und muss deshalb Prioritäten setzen.
    Meine Kraft und Zeit sind leider begrenzt.
    Ich wünsche Ihnen, Dr. Unzicker, Herrn Frings und Herrn Blechle, sowie allen anderen ernsthaften Forschern, Erfolg bei Ihrer weiteren Arbeit.
    Bitte hören Sie niemals auf zu denken und zu hinterfragen.

    Mit besten Grüßen
    Angelika Wittig

  166. Sehr geehrter Herr Büttgen, mir fiel noch auf, dass ich Ihre eigentlichen Frage zur Leistung von Maxwell und Helmholtz noch nicht sorgfältig genug beantwortet habe.
    Nachtrag:
    Meiner Ansicht nach ist Maxwells größte Leistung der mathematische Nachweis, dass es keinen magnetischen Monopol in der Natur gibt.
    Helmholtz‘ größte Leistung steckt in der Aufstellung des Energieerhaltungssatzes, abgeleitet von Meiers energetischem Imperativ.
    Diese Leistungen basieren auf den Beobachtungen und Erkenntnissen von Johannes Kepler und Michael Faraday.
    Aus dieser Elementarphysik konnten und können Physiker bis heute ihre auftretenden Fragen zum eigenen Forschungsgebiet herleiten.
    Zum Beispiel:
    Newtons Gesetze
    Die Coulombschen Gesetze
    Max Plancks Wirkungsquantum
    Wolfgang Paulis Neutrino
    Albert Einsteins Relativitätstheorien und der photoelektrische Effekt
    Feynmans Versuche, die Wege von reflektiertem Licht mathematisch zu erfassen
    Die Elektrostatik
    Schwarze Löcher
    Die Quantenelektrodynamik
    Ursache der Veränderung der Lichtgeschwindigkeit (Ernst Mach)
    Versuch die Veränderung der Lichtgeschwindigkeit mathematisch nachzuweisen und deren Bedeutung zu erklären (Dr. Unzicker)

    Auch wenn man die Ergebnisse einzelnen Personen zuschreibt, darf nicht ignoriert werden, dass sehr viele Forscher daran beteiligt waren. Diese „Puzzleteile“ ermöglichen erst das Gesamtbild.
    Je mehr Teile ein Forscher in seine eigenen Ergebnisse einbeziehen kann, desto größer ist deren Nutzen für die gesamte Menschheit.
    Das ist die Grundvoraussetzung für eine einheitliche Theorie.

  167. Hallo Frau Wittig,
    glauben Sie wirklich, dass Sie mit Ihrem Nachtrag meine Frage nach Maxwells und Helmholtz‘ Erkenntnissen sorgfältig genug beantwortet haben?
    Die Stichworte „Elektrostatik“ und „Magnetostatik“ sind hier bei Maxwells Erkenntnissen richtig.
    Maxwell hat mit seinen Gleichungen das damals Bekannte Phänomen der „Elektrizität“ mit dem ebenfalls damals bekannten Phänomen des „Magnetismus“ zum „Elektromagnetismus“ vereinigt.
    Allerdings nur für „elektro“- bzw. „magneto“-statische Vorgänge.
    Mit Schwingungsvorgängen hatte Maxwell noch nichts „am Hut“ gehabt.
    Erst Hermann von Helmholtz hat seine Gleichungen aus den Maxwellschen Gleichungen auch und gerade für harmonische (Schwingungs-) Vorgänge abgeleitet und eigentlich erst dadurch es möglich gemacht, dass mit den Maxwell-Gleichung – aber nur in dieser Form- das Phänomen „Licht“ beschrieben werden kann.
    Die elektro- bzw. magnetostatische Beschreibung kann für Licht nicht verwendet werden, da es sich bei Licht um Wellen – also Schwingungs- harmonische Vorgänge- handelt.
    Diese Vorgänge können statisch nicht beschrieben werde.
    Meine persönliche Eigenleistung – die Sie ansprechen- besteht nun darin, erkannt zu haben, dass die elektromagnetischen Schwingungsgleichungen mehr können, als nur Lichtwellen – also Strahlungswellen – zu beschreiben.
    Die Helmholtz-Gleichungen tragen das Potential in sich, auch die Struktur der Materie (Elementarteilchen) zu beschreiben.
    Und das habe ich in meinem Skript berechnet.

  168. Sehr geehrter Herr Büttgen,
    wie schön für Sie, dass Sie das in Ihrem Skript berechnet haben.
    Wenn Sie damit zufrieden sind, ist das in Ordnung.
    Für mich ist es zu wenig.

    Was die Sorgfalt meiner Antwort betrifft, kann man geteilter Meinung sein, das ist Ihr gutes Recht.
    Hiermit beende ich diesen Schriftwechsel und empfehle Ihnen, an Ihrer persönlichen Integrität zu arbeiten.
    Ihre mathematischen Berechnungen reichen nicht aus, um andere Menschen zum Denken anzuregen, egal, wie großartig Sie selbst diese finden.
    Monologe erzeugen keine Resonanz.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg vom „Ich“ zum „Du“ zum „Wir“.

  169. Die Väter der Quantenmechanik waren Ignoranten.
    Warum?
    Weil sie allesamt die Maxwellsche Theorie ignorierten.
    Die Väter der Quantenmechanik glaubten, zur Beschreibung der Materie müsste eine neue Theorie her.
    Dabei übersahen sie voll und ganz, dass Maxwells Theorie nicht nur Strahlungswellen beschreibt, sondern auch Materiewellen.
    Glauben Sie’s oder glauben Sie’s nicht!

  170. Glauben Sie es oder Glauben Sie es nicht….sie spielen wohl wieder den Missionar so scheint es mir.
    Die Väter der Quantenmechanik wollten glaube ich vorallem die quantisierung von Materie verstehen wie sie auf mikroskopischer Eben statt findet. Klassiker wie das Stern-Gerlach Experiment verstehen und so weiter.
    Ich glaube das konnten Sie sehr erfolgreich insofern würde ich sagen dass Sie keine Ignoranten waren. Möglicherweise kann ihre Theorie die Dinger besser bzw. in einem vereinheitlichtem Rahmen beschreiben, aber man kann ihnen nicht vorwerfen ignorant zu sein. Sie wissen ja, dass es häufig die Ratschläge sind die man anderen gibt, welche man besser selber respektieren sollte…..
    Oder um es nochmal klarer zu sagen: Ich halte Sie für überaus anmahsend, ignorant und arrogant.
    Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, dass sie keine der Arbeiten kennen über die Sie da herziehen. Warum auch, allgemeine Relativität oder Quanten Feld Theorie gehört ja auch nicht auf einen Elektrotechnik Lehrplan. Dies wird in ihren Argumentationen nur allzu deutlich und es scheint als würden Sie ihre Unsicherheit durch, an religiösen Eifer grenzenden Fanatismus überspielen. Darüber hinaus ekelt es mich gerade zu an, wie sie mit ihren gesammten Tun, welches ja eigentlich Forschung im ideelen Sinne sein sollte, auch noch versuchen sich zu bereichern. Auch hier kann man mal wieder eine Linie zur religion ziehen.
    Nunja, mir scheint es dass solche Strukturen durch Unsicherheit und egoismus heraus entstehen und ich kann ihnen nur wünschen, im laufe der Jahre etwas mehr innere und intellektuelle Reife zu erhalten. Dann ist es ihnen vlt möglich etwas gelassenheit zu erlangen und im stande zu sein einen physikalischen Diskurs zu führen, der von Bedeutung ist.

    C. Frings

  171. „Glauben Sie es oder Glauben Sie es nicht….sie spielen wohl wieder den Missionar so scheint es mir.“
    Ja, richtig, ich spiele wieder den Missionar.

    „Die Väter der Quantenmechanik wollten glaube ich vorallem die quantisierung von Materie verstehen wie sie auf mikroskopischer Eben statt findet.“
    Dass sie das wollten, spricht für sie (die Väter der Quantenmechanik)Leider ist der bloße Wille alleine nicht ausreichend, sein Ziel zu erreichen. Ich selber habe fast 16 Semester Studium in Kauf nehmen müssen, bevor ich der Sache auf die Spur kam.

    „Klassiker wie das Stern-Gerlach Experiment verstehen und so weiter.
    Ich glaube das konnten Sie sehr erfolgreich insofern würde ich sagen dass Sie keine Ignoranten waren.“
    Für die Väter der Quantenmechanik ging es zunächst mal um die Wellennatur des Elektrons und bestenfalls um das Wasserstoffatom. Die Väter der Quantenmechanik hatten noch nicht einmal das Zweikörperproblem im Griff, wie dann erst ein Silberatom mit der Ordnungszahl 47, was bekanntlich beim Stern-Gerlach Experiment verwendet wird? Wollen Sie allen Ernstes das Stern-Gerlach Experiment zur Grundlage der Quantenmechanik erklären? Das kann ja wohl nicht wahr sein!

    „Möglicherweise kann ihre Theorie die Dinger besser bzw. in einem vereinheitlichtem Rahmen beschreiben, aber man kann ihnen nicht vorwerfen ignorant zu sein. Sie wissen ja, dass es häufig die Ratschläge sind die man anderen gibt, welche man besser selber respektieren sollte…..“
    Natürlich kann man ihnen vorwerfen ignorant zu sein! Das kann man ihnen nicht nur vorwerfen, das sollte man ihnen auch vorwerfen, will man in der Physik wieder auf einen grünen Zweig kommen!
    Die Väter der Quantenmechanik haben mit ihren Fehlannahmen und -Theorien so viel Schaden der Physik zugefügt. Taucht bei Maxwell irgendwo eine „Aufenthaltswahrscheinlichkeit“ auf? Nein!
    Und dann die „Unschärfe“!
    „Aufenthaltswahrscheinlichkeit“ und „Unschärfe“ sind beides Ausdruck von Nichtwissen oder mit einem anderen Wort: „Ignoranz“. Nach dem Motto: „Ich weiß nicht, wo sich das Elektron befindet und weiß nicht dessen Ort oder Geschwindigkeit Ist aber auch egal, denn ich kann es ja sowieso nicht wissen.“
    Die Väter der Quantenmechanik haben das Nichtwissen zu einem Naturprinzip erhoben und damit wissenschaftsfähig gemacht.
    Das ist das Verbrechen an der Wissenschaft. Schließlich heißt es „Wissenschaft“ und nicht „Nichtwissenschaft“. Ist das jetzt klar geworden oder immer noch nicht?

    „Oder um es nochmal klarer zu sagen: Ich halte Sie für überaus anmahsend, ignorant und arrogant.“
    Dises Kompliment kann ich eins zu eins an Sie zurückgeben, sehr geehrter Herr Frings.

    „Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, dass sie keine der Arbeiten kennen über die Sie da herziehen. Warum auch, allgemeine Relativität oder Quanten Feld Theorie gehört ja auch nicht auf einen Elektrotechnik Lehrplan.“
    Allgemeine Relativität: Die Einsteinschen Feldgleichungen sind gar keine Feldgleichungen, weil die „Feldgrößen“ darin fehlen. Siehe vorher: Die allgemeine Relativitätstheorie ist eine Mogelpackung.
    Quantenfeldtheorie: Siehe Wikipedia:
    „Die Quantenfeldtheorie (QFT) ist ein Gebiet der theoretischen Physik, in dem Prinzipien klassischer Feldtheorien (zum Beispiel der klassischen Elektrodynamik) und der Quantenmechanik zur Bildung einer erweiterten Theorie kombiniert werden. Sie geht über die Quantenmechanik hinaus, indem sie Teilchen und Felder einheitlich beschreibt. “
    Die einheitliche Beschreibung von Teilchen und Feldern steckt bereits in der Elektrodynamik, vorausgesetzt, man wendet sie richtig an! Zur einheitlichen Beschreibung von Teilchen und Feldern bedarf es keiner „erweiterten kombinierten Theorie“.
    Und die Elektrodynamik steht sehr wohl auf dem Elektrotechnik Lehrplan!
    Im Gegensatz zum Physik-Lehrplan, wo „Elektrodynamik“ nicht bis nur sehr unzureichend drauf steht!

    „Dies wird in ihren Argumentationen nur allzu deutlich und es scheint als würden Sie ihre Unsicherheit durch, an religiösen Eifer grenzenden Fanatismus überspielen.“
    Alles nur leere Polemik!

    „Darüber hinaus ekelt es mich gerade zu an, wie sie mit ihren gesammten Tun, welches ja eigentlich Forschung im ideelen Sinne sein sollte, auch noch versuchen sich zu bereichern.“
    Wo bitte, „versuche ich mich zu bereichern“?
    Versuchen Sie nicht, sich „zu bereichern“?
    Ist das ein Verbrechen, sich bereichern zu wollen?

    „Auch hier kann man mal wieder eine Linie zur religion ziehen.
    Nunja, mir scheint es dass solche Strukturen durch Unsicherheit und egoismus heraus entstehen und ich kann ihnen nur wünschen, im laufe der Jahre etwas mehr innere und intellektuelle Reife zu erhalten. Dann ist es ihnen vlt möglich etwas gelassenheit zu erlangen und im stande zu sein einen physikalischen Diskurs zu führen, der von Bedeutung ist.“
    Bla bla bla, leeres Geschwätz! Reine Polemik!
    Ich würde Ihnen raten, sich erst dann wieder zu äußern, wenn Sie etwas Fachliches, Konstruktives zu bieten haben.
    Ansonsten verpesten Sie nur die Atmosphäre. Das wäre doch schade, finden Sie nicht?

  172. Herr Büttgen,

    lassen sie mich nocheinmal auf Ihre Äusserungen eingehen.
    „Für die Väter der Quantenmechanik ging es zunächst mal um die Wellennatur des Elektrons und bestenfalls um das Wasserstoffatom. Die Väter der Quantenmechanik hatten noch nicht einmal das Zweikörperproblem im Griff, wie dann erst ein Silberatom mit der Ordnungszahl 47, was bekanntlich beim Stern-Gerlach Experiment verwendet wird? Wollen Sie allen Ernstes das Stern-Gerlach Experiment zur Grundlage der Quantenmechanik erklären? Das kann ja wohl nicht wahr sein!“
    Alleine in dieser Aussage steckt so viel Ignorranz ihrerseits dass einem die Ohren schlackern: 1. Es ging immer darum die quantisierung aller Felder zu verstehen. Licht sowie auch Materiewelle im allgemeinen! Ausserdem ziehen sie mal wieder Fehlschlüsse: Beim Stern-Gerlach Experiment geht es um den Spin des Kerns, der Wohl definiert ist auch wenn es eine Höhere Ordnungszahl hat. Ihr Argument, mit dem 2KörperProblem ist ausserdem komplett haltlos: Erde und Sonne kann man auch als 2 Körper annehmen, obwohl Sie aus konstituenten zusammengesetzt sind. Nocheinmal: Wichtig ist nur der Gesammtdrehimpuls.
    Weiterhin: Ja, Stern-Gerlach ist eines der Grundpfeiler der QM. Es gibt noch deutlich mehr. Allein der Laser, der nur durch Spontane Emission und Absorption quantisierter Energien richtig beschriben werden kann. Wenn sie an QM zweifeln, dann blamieren sich sich leider an der Realität. (Und bitte kommen sie jetzt nicht mit irgendeinem Verschwörungsblödsinn).

    Zur „Unschärfe und Wahrscheinlichkeit“ möchte ich mich nicht mehr weiter äussern. Ihnen ist offensichtlich der Erkenntniss theoretische Gewinn dieser Erkenntnisse intelektuell nicht Zugänglich…das hatten wir ja schon (Ich beziehe mich auf die Erkentniss warum Unschärfe gerade KEINEN Rückschritt in der Physik darstellt). Sie leben wohl auch lieber in einer Welt in der die Erde im Mittelpunkt des Universums ist….

    ART ist eine Feldtheorie, da die darin vorkommenden größen, Krümmungstensor, metric usw alles Felder sind, so wie das Vektorfeld oder der Feldstärke Tensor in der Elektrodynamik. Ich sehe da keinen Unterschied und es scheint da auch keine Probleme zu geben. Mir scheint an dieser Stelle wieder, dass Sie alles ignorieren oder herunterreden, was ihnen nicht in die Weltsicht passt.

    Der Physik Lehrplan sieht normalerweise folgende Kurse im Grundstudium vor die sich mit den oben genannten Problematiken beschäftigen: Exp. Elektrodynamik, Theoretische Elektrodynamik, Optik, Elektrotechnik, Exp. Atom und Teilchen Physik, Quantenmechanik. Bitte behaupten Sie jetzt nocheinmal das wäre unzureichend. Dies kann dann gerne noch vertieft werden mit z.b. Quantenmechanik II, Quantenfeld Theorie, Algemeine Relativität usw. Soweit ich das überblicke, schliessen sich auch noch eine Menge Labor Kurse mit an.

    Bereicherung: Sie wollen mit ihrem „Werk“ explizit Geld verdienen und es nur einer Zahlenden Kundschaft zur verfügung stellen. Warum stellen sie es nicht frei in das Internet, wenn sie wirklich einen breiten Disskurs suchen?
    Mir geht es um den Erkenntnissgewinn und den Dialog. Ich verlange ja auch kein Geld für all die Kopfschmerzen die Sie mir bereiten.
    Ich verstehe ja, dass Sie da Arbeit rein gesteckt haben, aber das tue ich an dieser Stelle auch.
    Es ist kein Verbrechen sich zu bereichern. Hat die Kirche ja auch gemacht. Nur hat Sie das als einen „Dienst an der Menschheit“ verkauft und dem ganzen eine höhere Moral zugeordnet. So wie Sie das tun. Das ist scheinheilig und heuchlerisch.

    Es tut mir mähsig leid, dass ich mich so deutlich Äussern muss, aber ich tue dies um einen Wissenschaftlichen Dialog an dieser Stelle weiter zu ermöglichen und ich deswegen sehr deutlich auf ihren, mit verlaub, Käse hinweisen will. Weiterhin und dies ist wohl meine persönliche Schwäche, halte ich das zum Teil auch einfach nicht mehr aus.

    Wissen Sie, ich sitze ja auch nicht fett mit Bierbauch auf meinem Sofa und schrei den Fussballspieler im TV an, dass ich den 11Meter selber besser versänkt hätte. Das ist dumm und anmahsend und nichts weiteres werfe ich ihnen vor.

    In der hoffnung auf einen Sachlichen Dialog,

    C. Frings

  173. So sehr Max Planck mit seiner Annahme von „Lichtteilchen“ auch irrte, so 100% richtig lag er mit seiner folgenden Aussage:
    „Eine neue große wissenschaftliche Idee pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner allmählich überzeugt und bekehrt werden – daß aus einem Saulus ein Paulus wird ist eine große Seltenheit – sondern vielmehr in der Weise, daß die Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Idee vertraut gemacht wird“.
    Ebenso stelle ich die Gültigkeit des Einstein-Zitats fest:
    „Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil“.
    Viele Grüße vom Missionar

  174. Hallo Herr Frings,
    zum Stern-Gerlach Versuch:
    Der Stern-Gerlach Versuch (oder besser: Dessen Ergebnis) wurde in den 20er Jahren deshalb so wichtig für die Quantenmechanik, weil mit diesem Versuch erstmalig der Nachweis gelungen ist, dass Elementarteilchen (hier: Die Leitungselektronen der Silberatome) eine Eigendrehung (Spin) aufweisen.
    Dieser taucht in der Schrödinger-Theorie nicht auf, bzw. ist von Schrödinger ignoriert worden. (Merken Sie etwas? Schon wieder Ignoranz!)
    Es spricht einmal mehr gegen Schrödingers Theorie, bzw. bestätigt die Tatsache, dass Schrödingers Theorie nicht ganz stimmen kann, wenn er die Rechnung ohne den Spin macht.
    In „meiner“ Theorie hingegen habe ich den Ladungskugeln, die als Lösung der inhomogenen Helmholtzgleichung herauskommen direkt einen Spin „verpasst“, indem ich von sich um eine Polachse drehende Ladungskugel ausgehe.
    Stern-Gerlach ist also voll durch „meine“ Theorie abgedeckt.

  175. Sehr geehrter Herr Büttgen,

    so wie ich das sehe, hat Schrödinger nie behauptet seine Gleichung sei der Weissheit letzter Schluss. Ich denke auch, das dies einer der Stellen ist an denen Sie immer wieder Gedankenfehler machen:
    Die Schrödinger Gleichung beschreibt viele (nicht relativistische) QM Phänomene sehr gut, aber für Spin 1/2 Teilchen bzw relativistische bewegung ist sie eben nicht korrekt.
    So ist das ganz analog auch mit Newton Gravitation und Einstein Gravitation. Das eine ist eine Erweiterung des anderen und kann im Grenzfall daraus hergeleitet werden.
    Physik baut eben aufeinander auf weshalb auch Ihre Erweiterung Alles abecken was wir im Moment schon gut Theoretisch beschreiben können.
    Der Punkt bei Stern-Gerlach ist übrigens nicht die existenz des Spins sondern seine quantisierung. Daher muss auch in ihrer Theorie der Spin Quantisiert sein damit sich das deckt. So wie ich das bei ihnen verstehe, ist allerdings jeder kontinuirliche Spin möglich.
    Aber dass ihnen das nicht geläufig ist war eigentlich schon durch ihre Antwort klar.
    Ich bitte Sie sehr, sich einmal ernsthaft mit der Quantenmechanik auseinander zu setzen und die nötigen mathematischen Methoden zu erlernen so wie auch deren Experimente. Die diskussionen würden sehr davon profitieren.

  176. Sehr geehrter Herr Frings,
    Sie schrieben:
    „so wie ich das sehe, hat Schrödinger nie behauptet seine Gleichung sei der Weissheit letzter Schluss.“
    Wenn Schrödinger das nie behauptet hat, warum behaupten Sie das dann, bzw. lassen keine Kritik an der Schrödinger-Gleichung zu?
    Im Gegenteil: Schrödinger hat Selbstkritik geübt: „Wenn ich nur mehr Mathematik könnte“.
    Wenn schon Schrödinger selber Zweifel hatte, warum sind Sie dann so überzeugt von seiner Gleichung?

    „Ich denke auch, das dies einer der Stellen ist an denen Sie immer wieder Gedankenfehler machen:“
    Mit Verlaub, die Gedankenfehler sind auf Ihrer Seite, sehr geehrter Herr Frings, nicht auf meiner.

    „Die Schrödinger Gleichung beschreibt viele (nicht relativistische) QM Phänomene sehr gut, aber für Spin 1/2 Teilchen bzw relativistische bewegung ist sie eben nicht korrekt.“
    Das macht Ihnen aber keine Sorge, dass – wie sie sagen – die Schrödinger-Gleichung „eben nicht korrekt“ ist, nicht wahr, Herr Frings?
    Das ignorieren Sie voll!
    Wenn die Schrödinger Gleichung für einige Phänomene „eben nicht korrekt“ ist, ist sie für alle QM Phänomene nicht korrekt.
    Warum sollte man um jeden Preis die Schrödinger-Gleichung versuchen zu retten, wenn wir doch die Helmholtz-Gleichungen haben, die für „Spin 1/2 Teilchen“ bzw. „relativistische Bewegung“ eben auch korrekt sind?

    „So ist das ganz analog auch mit Newton Gravitation und Einstein Gravitation. Das eine ist eine Erweiterung des anderen und kann im Grenzfall daraus hergeleitet werden.“
    Sowohl Newton Gravitation als auch Einstein Gravitation sind falsch. Beide Theorien ignorieren das Gravitationsfeld. Weder bei Newton, noch bei Einstein tauchen Feldgrößen auf. Das Gravitationsfeld ist die Verteilung der Feldgrößen über den Raum. Der Raum kann – sollte – durch ein Kugelkoordinatensystem dargestellt werden. Hierbei sind die Raumkoordinaten r, phi, theta die unabhängigen Variablen, während die Feldgrößen die abhängigen Variablen sind.
    Beim „Krümmungstensor“ hat man es nur mit unabhängigen Variablen zu tun. Hier fehlen die Feldgrößen, die abhängigen Variablen.
    Newton war der „Erfinder“ der Gravitationskraft. Und zwar nur der Gravitationskraft und nicht der „Erfinder“ des Gravitationsfeldes.
    Die Feldtheorie wurde erst nach Newton im 19. Jahrhundert entdeckt.

    „Physik baut eben aufeinander auf weshalb auch Ihre Erweiterung Alles abecken was wir im Moment schon gut Theoretisch beschreiben können.“

    Da bei Newton kein Krümmungstensor auftaucht und bei Einstein keine Gravitationskraft, kann das eine gar keine Erweiterung des anderen sein. Wie auch immer Sie es drehen und wenden wollen, das Phänomen „Gravitationsfeld“ existiert in beiden Theorien nicht.
    Deshalb decken diese Theorien auch nicht alles ab und deshalb können diese Theorien auch nicht „alles im Moment schon gut beschreiben“.

    „Der Punkt bei Stern-Gerlach ist übrigens nicht die existenz des Spins sondern seine quantisierung. Daher muss auch in ihrer Theorie der Spin Quantisiert sein damit sich das deckt. So wie ich das bei ihnen verstehe, ist allerdings jeder kontinuirliche Spin möglich.“

    Wir leben in einer kontinuierlichen Welt, weil die Elementarteilchen aus Materiewellen bestehen. Wellen sind jedenfalls kontinuierliche Phänomene. Wenn auch das Teilchen selber ein räumlich beschränktes Gebilde ist. Man muss eben mit Louis de Broglie ernst machen und tatsächlich „Ladungswellen“ in die Physik einführen. Mit der Annahme von Punktladungen bzw. Punktteilchen kann man keine Elementarteilchen beschreiben. Die „Ladung“ ist eben keine diskrete Größe sondern eine kontinuierliche Größe.
    Was heißt denn „Quantisierung“?
    Kein Mensch kommt auf die Idee zu sagen: „Die Leistung des Motors meines Autos ist mit 100 PS quantisiert.“ Wenn Sie so nicht von Ihrem Kfz-Motor sprechen, wieso dann von den energetischen Größen des Elementarteilchens? Ist doch klar, dass es sich bei den Elementarteilchen um die denkbar kleinsten Energie-Einheiten handelt, kleiner geht in der Natur nicht mehr. Jede „Sorte“ von Elementarteilchen (Elektronen, Protonen, Neutronen) sind ununterscheidbare Teilchen, die gleichen sich wie ein „Ei dem anderen“ und hat ganz spezifische charakteristische „Eigenwerte“. Diese haben ein ganz bestimmtes Maß. Es besteht überhaupt keine Veranlassung, hierbei von „Quantisierung“ zu sprechen.
    Herr Dr. Unzicker zitiert Newton: „Gott hat alles mit Zahl, Maß und Gewicht erschaffen“. Genau, und dieses „Maß“ kann man „Quantisierung“ nennen, muss man aber nicht.

    „Aber dass ihnen das nicht geläufig ist war eigentlich schon durch ihre Antwort klar.“
    Was Ihnen da „geläufig“ ist, ist schlicht ein Gedankenfehler.
    Der Begriff „Quantisierung“ bedeutet lediglich ein „bestimmtes Maß einer bestimmten Größe“ und nichts weiter.

    „Ich bitte Sie sehr, sich einmal ernsthaft mit der Quantenmechanik auseinander zu setzen und die nötigen mathematischen Methoden zu erlernen so wie auch deren Experimente. Die diskussionen würden sehr davon profitieren.“
    Wovon vor allem die Diskussionen sehr profitieren würden, ist, dass Sie endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass die Quantenmechanik falsch ist.
    Hallo, ist das bei Ihnen angekommen oder müssen wir jetzt wieder von vorne anfangen?
    Haben Sie schon Ihre eigenen Worte vergessen:
    „Die Schrödinger Gleichung … ist … eben nicht korrekt.“
    ???????

  177. Hallo Herr Frings,
    so, wie ich das sehe:
    Sich mit der Quantenmechanik und deren fragwürdigen mathematischen Methoden auseinanderzusetzen, ist reine Zeitverschwendung.
    Stattdessen sollte man sich vielmehr mit den Helmholtzgleichungen und den mathematischen Methoden zu deren Lösungen befassen. Das wäre auf jeden Fall sinnvoller.

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